Eigentlich bin ich nun in der 35. Schwangerschaftswoche gar nicht mehr so beweglich. Und weit entfernt von fit.
Und wie das wohl allen werden Erstmüttern so geht: Irgendwas hab ich vergessen. Ganz bestimmt!
Trotz monatelanger Planung wird garantiert was schief gehen.
Also zumindest hab ich ab und zu dieses Gefühl ;-)
Prinzipiell ist nämlich alles prima, alles vorhanden dank Großeltern und kleiner Verwandtschaft.
Und nun packt mich die Einkaufswut. Also.... eigentlich nicht, aber wenn ich mir vorstelle, mit einem frisch geschlüpften Hosenscheisser einen Einkauf für 2-3 Tage zu machen... ach, da packt mich die große Faulheit.
Also call me Hamster.
Bereits vorgekocht und 8 Portionen eingefroren: Hühnersuppe!
Es geht zwar nix über frische, aber die Grundsuppe hab ich immer eingefroren. Wenn auch eher nur 2 Portiönchen, die mit frischem Gemüse und Fleisch aufgefüllt werden. Aber so ne Erkältung stimmt selten mit den Öffnungszeiten eines Supermarktes überein.
Morgen früh erwarte ich die Fleischlieferung von mycow.de.
Dann gibts Gulasch, gepimpt mit ein wenig Zwiebeln, mittelmäßig Möhren, etwas mehr Paprika und vor allem viel frischen Pilzen. Ich rechne so mit ca. 4-6 Portionen zum Einfrieren.
Und die Katzen wollen auch was zum Knabbern...
Ich will ungefähr 12kg Futter eingefroren haben, das reicht dann schon mal für ca. 3 Wochen.
Hm. Ok, ich kauf 15 kg ein.
Ich hatte auch schon mal Fleischküchle eingefroren, aber der Hammer waren die nicht mehr nachm Auftauen... Ich glaub, die streiche ich von meiner Liste.
Einige Schokomuffins sind auch noch eingefroren.
Butter und v.a. Käse kommen noch massenhaft dazu. Vielleicht auch ein wenig von meinem aktuell gehypten hauchdünn-Hühnerbrust-Aufschnitt.
Bliebe da noch mein "Experiment". Aus dem Brotteig mach ich auch Pizzaboden. Inzwischen kann ich kaum noch verstehen, wie Herzblatt das noch immer lecker finden kann... Mir hängt dieses Brotzeugs echt ausm Halse, er futtert es mit Begeisterung!
Ich überlege nun, ob es Sinn macht, einige Böden einzufrieren. Denn... die Zubereitung dauert keine 5 Minuten!
Ne, ich glaube, das lasse ich.
Somit bliebe also noch Platz in der Truhe.
Und mir fällt irgendwie nix mehr zum Einfrieren ein!
Früüüü-her, ja, da hatte ich ne Menge, die ich einfrieren konnte! Jetzt erscheint es mir kaum noch sinnvoll, denn TK-Gemüse (v.a. Blumenkohl) finde ich inzwischen... öhm... fast schon widerlich.
Bissle Fleisch aus der Lieferung wird noch übrig bleiben zum Einfrieren...
Hat jemand noch eine Idee, was ich prima vorkochen und einfrieren könnte?
Ich weiß nämlich nicht, wie das Leben mit so einem winzigen Baby wird und ich denke, es wird definitiv vorteilhaft sein, wenn ich entspannt bin, weil für alle genügend leckeres Essen vorhanden ist, ohne das sich jemand anfangs stressen muss...
Mittwoch, 29. Januar 2014
Samstag, 25. Januar 2014
Für den schnellen Hunger: Brotvariationen
Also das mit dem Brot (klick) klappt hervorragend. Herzblatt mag es lieber als in Brötchenform, also kann er es gern bekommen.
Den Grundteig behalte ich immer bei, sei es für die Laugenbrötchen-Version oder für einen knusprigen Pizzaboden.
Inzwischen bastel ich einen Teig aus
500g gemahlene Mandeln (teils blanchiert, teils natur)
10 Eiweiss
80g Flohsamenschalen
ca. 15g Salz
ca. 300g heißes Wasser
Ich menge alle Zutaten, außer Wasser, richtig gut durch, bis ich schon einen sehr festen Kloß bekomme. Danach erst nach und nach das Wasser unterkneten, bis der Kloß angenehm weich, fast hefeartig wird. Da das Wasser nicht mehr kocht, bekommt man einfach nur warme Hände ;-)
Aus dem Klumpen forme ich gleich 2 kleine Baguettes, 20 Min quellen lassen, bei ca. 180° 60 Min backen, Stäbchentest, ich lasse es im wenig geöffneten Ofen komplett auskühlen.
Nun kann man damit allerlei anstellen:
* In dünne Scheiben schneiden und zur Frühstück toasten: sehr knusprig! Man kann sogar ins weiche Ei damit stippen.
* Nicht ganz so dünne Scheiben für Käsefondue.
* Wieder dünn geschnitten, von beiden Seiten mit einer Knoblauchzehe abgerieben und im Ofen knusprig gebacken: Prima für allerlei Dips geeignet.
* Als flotter Zwieback, wenn man mal krank ist: sehr dünn schneiden und toasten.
* Sehr schräg in noch etwas dünnere Scheiben schneiden, mit Tomatenmark oder Ajvar bestreichen, nach Wunsch belegen mit Salami, Schinken, Champignon, Oliven, Käse... Lecker Pizzabrot, wenns richtig schnell gehen soll und etwas Warmes doch angenehm wäre :-)
Hier aus dem kleinen Ofen (die drei großen Stücke für Herzblatt, die 2 Kleinen rechts für mich):
Obwohl ich früher gerne Brot aß, und ich konnte mich gut tagelang nur davon ernähren, muss ich sagen... ab und zu mag ich dieses Brot/Brötchen essen. An den meisten Tagen jedoch schauderts mich geradezu, wenn ich mir vorstelle, wie ich da rein beiße...
Ich weiß nun nicht, obs an der Schwangerschaft liegt. Vielleicht hab ich mich auch so sehr von so einer Unterlage entwöhnt.
Und ehrlich, ich finde... bissle Butter auf ein Stück Käse und dann vielleicht ein bischen geschnittene Hühnerbrust drauf... das ist buttrig-cremig-käsig und flutscht den Hals nur so hinunter... hinterlässt ein wohliges Mjamjam-Gefühl...
Und auch wenn ich hin und wieder dieses Brotgefühl zu schätzen weiß: Müsste ich wählen, ich würde den belegten Käse nehmen.
Andererseits: ich freu mich, wenn ich Herzblatt was für ihn unkompliziertes mitgeben kann, dass bei jeder Temperatur einen Tagesaufenthalt im Auto überlebt und genießbar bleibt...
Den Grundteig behalte ich immer bei, sei es für die Laugenbrötchen-Version oder für einen knusprigen Pizzaboden.
Inzwischen bastel ich einen Teig aus
500g gemahlene Mandeln (teils blanchiert, teils natur)
10 Eiweiss
80g Flohsamenschalen
ca. 15g Salz
ca. 300g heißes Wasser
Ich menge alle Zutaten, außer Wasser, richtig gut durch, bis ich schon einen sehr festen Kloß bekomme. Danach erst nach und nach das Wasser unterkneten, bis der Kloß angenehm weich, fast hefeartig wird. Da das Wasser nicht mehr kocht, bekommt man einfach nur warme Hände ;-)
Aus dem Klumpen forme ich gleich 2 kleine Baguettes, 20 Min quellen lassen, bei ca. 180° 60 Min backen, Stäbchentest, ich lasse es im wenig geöffneten Ofen komplett auskühlen.
Nun kann man damit allerlei anstellen:
* In dünne Scheiben schneiden und zur Frühstück toasten: sehr knusprig! Man kann sogar ins weiche Ei damit stippen.
* Nicht ganz so dünne Scheiben für Käsefondue.
* Wieder dünn geschnitten, von beiden Seiten mit einer Knoblauchzehe abgerieben und im Ofen knusprig gebacken: Prima für allerlei Dips geeignet.
* Als flotter Zwieback, wenn man mal krank ist: sehr dünn schneiden und toasten.
* Sehr schräg in noch etwas dünnere Scheiben schneiden, mit Tomatenmark oder Ajvar bestreichen, nach Wunsch belegen mit Salami, Schinken, Champignon, Oliven, Käse... Lecker Pizzabrot, wenns richtig schnell gehen soll und etwas Warmes doch angenehm wäre :-)
Hier aus dem kleinen Ofen (die drei großen Stücke für Herzblatt, die 2 Kleinen rechts für mich):
Obwohl ich früher gerne Brot aß, und ich konnte mich gut tagelang nur davon ernähren, muss ich sagen... ab und zu mag ich dieses Brot/Brötchen essen. An den meisten Tagen jedoch schauderts mich geradezu, wenn ich mir vorstelle, wie ich da rein beiße...
Ich weiß nun nicht, obs an der Schwangerschaft liegt. Vielleicht hab ich mich auch so sehr von so einer Unterlage entwöhnt.
Und ehrlich, ich finde... bissle Butter auf ein Stück Käse und dann vielleicht ein bischen geschnittene Hühnerbrust drauf... das ist buttrig-cremig-käsig und flutscht den Hals nur so hinunter... hinterlässt ein wohliges Mjamjam-Gefühl...
Und auch wenn ich hin und wieder dieses Brotgefühl zu schätzen weiß: Müsste ich wählen, ich würde den belegten Käse nehmen.
Andererseits: ich freu mich, wenn ich Herzblatt was für ihn unkompliziertes mitgeben kann, dass bei jeder Temperatur einen Tagesaufenthalt im Auto überlebt und genießbar bleibt...
Donnerstag, 16. Januar 2014
Kaum auf den Beinen, schon wieder die Grätsche...
... Leben, du kannst ja manchmal so ein Arsch sein!
Da freu ich mich über Kopfschmerzfrei, keine Übelkeit, kein Sodbrennen (dazu komm ich gleich noch) und überhaupt über einen leicht verbesserten Schlaf, da überfällt mich diese doofe Erkältung!
Weder war mir zu kalt, noch war ich im Bakterienschlaraffenland. Vom Supermarkt mal abgesehen...
Nun plage ich mich also mit Autsch-Hals und Schiefnase seit letzter Nacht.
Großartig was einnehmen geht nicht. Und wenn man ehrlich ist, hilft das ganze Antigrippezeug nicht wirklich.
Die üblichen 7 Tage oder eine Woche muss man da wohl durch. Obwohl mir grad einfällt, dass ich seit LCHF extrem viel weniger krank geworden bin. Und wenn, dann war ich superflott wieder obenauf.
Und dieses Mal tippe ich auch eher auf Opportunisten, denn gestern musste mein Katertier zum Doc und der hat ihn dann auch noch über Nacht da behalten.
Ja, ich gebs zu, da liefen mir einige Tränchen. Insgesamt ist ja mein Kreislauf eh nicht mit Stabilität gesegnet, also war ich völlig fertig mit Herzrasen und Schädeldruck. War wohl ne Einladung an Bakterien bzw. Viren, oder was auch immer mich grad heimsucht.
Dennoch: Katertier wird in diesem Moment abgeholt und es geht ihm wieder gut, lautete die erste Botschaft!
:-)
Aber mal zu den wunderschönen, tollen, fantastischen LCHF-Vorteilen in der Schwangerschaft:
Baby wird immer größer, Magen hat immer weniger Platz, Essen geht auch immer weniger....
aaaaaaber:
Ich hab kein Sodbrennen!
Die Energiedichte von LCHF ist ja angenehm hoch bei einem recht niedrigen Volumen.
Stellt euch hier bitte ca. 100g Brie vor mit ca. 30g Butter. Tolles Frühstück, macht "lange" satt und weder Baby noch Magen streiten sich großartig um den verbliebenen Platz.
Na-tür-lich ist das viel zu wenig, aber es macht mich auf jeden Fall für ca. 3 Std satt.
Ist unschwanger unvorstellbar, aber ich seh diese ganzen Monate als große Reise in neue Erkenntnisse.
Und natürlich findet grad kein Steak den Weg in meinen Magen, das Steak würde sich angesichts des Platzmangels eh weigern.
Aber ich bin in dieser Woche recht zufrieden mit meinem Essen. Und vielleicht dient das viele Fett auch ein wenig als Magenschutzfilm. Also da oben halt, am Pförtner. Ihr wisst ja, Fett schwimmt oben :-))))
Das war auch neulich so, als ich noch mit den Nebenwirkungen vom Insulin zu kämpfen hatte: Sodbrennen stand bei Fuß und plötzlich hatte ich Lust auf Hühnerbrühe (mit richtig viel Einlage).
Siehe da... nicht zu fassen.... Sodbrennen wurde schon bei einem kleinen Tässchen richtig gut!
Sogar ohne Extrafett!
Sollte je eine Schwangere hier drüber stolpern: Koch dir mal ne richtig fette Hühnerbrühe. Schmeiß rein, was du magst, so lange es keine Kartoffeln sind. Vielleicht verschwindet dein Sodbrennen auch!
Und wenn du das testen solltest: Schreib mir, mich interessiert das Ergebnis! :-))
Ich hau mir jetzt ne Prise Nasenspray rein und schnibbel mal das Gemüse für die Hühnerbrühe!
So long :-)
Da freu ich mich über Kopfschmerzfrei, keine Übelkeit, kein Sodbrennen (dazu komm ich gleich noch) und überhaupt über einen leicht verbesserten Schlaf, da überfällt mich diese doofe Erkältung!
Weder war mir zu kalt, noch war ich im Bakterienschlaraffenland. Vom Supermarkt mal abgesehen...
Nun plage ich mich also mit Autsch-Hals und Schiefnase seit letzter Nacht.
Großartig was einnehmen geht nicht. Und wenn man ehrlich ist, hilft das ganze Antigrippezeug nicht wirklich.
Die üblichen 7 Tage oder eine Woche muss man da wohl durch. Obwohl mir grad einfällt, dass ich seit LCHF extrem viel weniger krank geworden bin. Und wenn, dann war ich superflott wieder obenauf.
Und dieses Mal tippe ich auch eher auf Opportunisten, denn gestern musste mein Katertier zum Doc und der hat ihn dann auch noch über Nacht da behalten.
Ja, ich gebs zu, da liefen mir einige Tränchen. Insgesamt ist ja mein Kreislauf eh nicht mit Stabilität gesegnet, also war ich völlig fertig mit Herzrasen und Schädeldruck. War wohl ne Einladung an Bakterien bzw. Viren, oder was auch immer mich grad heimsucht.
Dennoch: Katertier wird in diesem Moment abgeholt und es geht ihm wieder gut, lautete die erste Botschaft!
:-)
Aber mal zu den wunderschönen, tollen, fantastischen LCHF-Vorteilen in der Schwangerschaft:
Baby wird immer größer, Magen hat immer weniger Platz, Essen geht auch immer weniger....
aaaaaaber:
Ich hab kein Sodbrennen!
Die Energiedichte von LCHF ist ja angenehm hoch bei einem recht niedrigen Volumen.
Stellt euch hier bitte ca. 100g Brie vor mit ca. 30g Butter. Tolles Frühstück, macht "lange" satt und weder Baby noch Magen streiten sich großartig um den verbliebenen Platz.
Na-tür-lich ist das viel zu wenig, aber es macht mich auf jeden Fall für ca. 3 Std satt.
Ist unschwanger unvorstellbar, aber ich seh diese ganzen Monate als große Reise in neue Erkenntnisse.
Und natürlich findet grad kein Steak den Weg in meinen Magen, das Steak würde sich angesichts des Platzmangels eh weigern.
Aber ich bin in dieser Woche recht zufrieden mit meinem Essen. Und vielleicht dient das viele Fett auch ein wenig als Magenschutzfilm. Also da oben halt, am Pförtner. Ihr wisst ja, Fett schwimmt oben :-))))
Das war auch neulich so, als ich noch mit den Nebenwirkungen vom Insulin zu kämpfen hatte: Sodbrennen stand bei Fuß und plötzlich hatte ich Lust auf Hühnerbrühe (mit richtig viel Einlage).
Siehe da... nicht zu fassen.... Sodbrennen wurde schon bei einem kleinen Tässchen richtig gut!
Sogar ohne Extrafett!
Sollte je eine Schwangere hier drüber stolpern: Koch dir mal ne richtig fette Hühnerbrühe. Schmeiß rein, was du magst, so lange es keine Kartoffeln sind. Vielleicht verschwindet dein Sodbrennen auch!
Und wenn du das testen solltest: Schreib mir, mich interessiert das Ergebnis! :-))
Ich hau mir jetzt ne Prise Nasenspray rein und schnibbel mal das Gemüse für die Hühnerbrühe!
So long :-)
Samstag, 11. Januar 2014
Hallo Blog :-)
Aloha allerseits!
Bei diesen frühlingshaften Temperaturen empfinde ich, auch angesichts der knospenden Sträucher im Garten, diese Begrüßung mehr als angebracht. ;-)
Die letzten 4 Wochen ungefähr habe ich mich mit Nebenwirkungen herumgeplagt, lag überwiegend im dämmrigen Schlaf mit recht furchtbaren Kopfschmerzen, Übelkeit, Herzrasen und was man sonst noch so alles bekommen kann, wenn man nicht will.
Ein Medikament, dass ich in der Schwangerschaft benötige, wurde nun umgestellt, ich bin fast wieder hergestellt ;-)
In so einem Zustand war mir eher nicht nach Kochen, da musste oft genug Herzblatt ran. Dann hats bei mir auch mit dem Essen geklappt. War ich allein und hatte so was wie Hunger, dann gabs einfach die schnelle Brühe ausm LCHF-Shop.
Und hier hab ich sogar noch ein Foto gefunden, das ich schon ganz vergessen hatte:
Eine Portion Brühe, ich vermute da noch ein wenig Möhre irgendwo drunter und ein übrig gebliebener Pfannkuchen fand seine letzte Bestimmung als Flädle, wie die mich umgebenden Schwaben hier so sagen. Lecker, leicht und sättigend.
Jedoch, nein, in den letzten Wochen gab es hier die Flädlesuppe nicht, denn Herzblatt war genug mit allem anderen beschäftigt. Er musste ja meine Aufgaben mit übernehmen.
Ach, da fällt mir ein: Ich hab inzwischen ein Lieblings-Pfannkuchen-Rezept!
Für 2 Hungrige ergibt Folgendes ca. 5 Pfannkuchen:
6 Eier
150ml Sahne
8g Flohsamenschalen
Alles miteinander mit dem Pürierstab vermixen und ca. 15-20 Minuten quellen lassen. Fett in die Pfanne, Teig rein, usw... ;-)
Ist hier die inzwischen beliebteste und beste Version :-)
So, was gabs noch:
Gestern frisch ausm Ofen: Die Brötchen, die zur Teighälfte ein Brot wurden.
Kurz vor richtigkrank hatte ich einen Schwung Brötchen gebacken und zum Teil eingefroren. Die wurden dann auch mal wieder aufgetaut, aber irgendwie hat Herzblatt die nicht gefuttert, weil er zu oft ohne Frühstück los ist, um überhaupt noch was zeitlich auf die Reihe zu kriegen.
Ich litt eh unter Appetitlosigkeit dank Übelkeit und aß nur, wenn der Kreislauf kurz vorm Keller war.
Die Brötchen lagen hier also tagelang offen in einer Schüssel. Wurden langsam fest bzw. eher trocken. Und ein wenig wie Zwieback hart. Ich hab die 2x durchgeschnitten und je trockener sie wurden, umso besser haben sie getoastet geschmeckt!
Das letzte Brötchen kam vom Knusper her einem herkömmlichen Vollkorntoast tatsächlich sehr nahe!
Nun spare ich mir künftig also das Einfrieren ;-)
Herzblatt ist begeistert! Er liebte diese Brötchen von Anfang an :-)
Die Hälfte vom 500g-gemahlene-Mandeln-Teig hab ich zu Probezwecken in einen Laib geformt, da lassen sich hübschere Scheibchen abschneiden. Bin sehr gespannt, wie der Laib sich in den nächsten Tagen verhält.
Optimal wäre natürlich auch das 95% Durchtrocknen.
Schimmel hab ich weder gesehen, noch gerochen, noch geschmeckt. Die Testbrötchen wider Willen lagen ca. 6 Tage herum.
Hier gehts zum Grundrezept, das recht gut abgewandelt werden kann.
Ich hatte inzwischen einfach knapp2 EL Sesam zugefügt und einen kleinen Schwups mehr Wasser dazu. Ob das notwendig war, kann ich nicht sagen.
Man kann auch bestimmt einen kleinen Teil der Mandeln durch andere Mehle ersetzen. Wie sich das auf die Wassermenge auswirkt, muss getestet werden...
Einen Teil der blanchierten Mandeln gegen unblanchierte auszutauschen ist zumindest absolut problemlos :-)
Sonntag, 15. Dezember 2013
Alle Jahre wieder steht da plötzlich ein Weihnachtsmarkt
Ich war mal wieder in Esslingen unterwegs bei einem anderen Arzt. Zur Zeit herrscht dort Weihnachts- und Mittelaltermarkt.
Um 11 Uhr machen die auf. Und schon kurz vorher schieben sich zuerst die Busse durch die Stadt und dann die Menschenmassen...
Seit LCHF interessiert mich sowas noch weniger als eh schon. Früher bestand für mich der Sinn vom Weihnachtsmarkt: hingehen, Crepe essen, Kinderpunsch trinken, gebrannte Mandeln mitnehmen, heim gehen.
Heute reduziert sich das auf den ersten und den letzten Punkt.
Um zu meinem Arzt zu gelangen muss ich den Weihnachtsmarkt zumindest ganz nah umrunden. Bin natürlich mitten durch, es hätte ja auch was Nettes zum Gucken geben können.
Und da war der Stand, an dem ich früher immer gerne einen Schoko-Fruchtspieß holte. Mir kam der Gedanke: Hm, bist ja schwanger und verträgst zur Zeit scheinbar mehr als sonst *höhö*
Ich hab alle Fruchtspieß-Variationen durchgelesen. Banane, Erdbeere (um diese Jahreszeit soll das schmecken?!), Trauben, Äpfel, Birne, Ananas...
Hätten die nicht ein paar Heidelbeeren aufspießen können?!
Mich hat so gar nichts davon überzeugt, vor allem im Hinblick auf die recht wahrscheinlich anschließende Fehlgärung im Magen.
Ein halber, recht klein geratener Boskoop-Apfel ist das Höchste der Gefühle, gefolgt von einer kleinen, bitte sehr harten und sauren Kiwi. Also, natürlich nicht beides an einem Tag!
Irgendwie war ich dann enttäuscht. Dass ich so gar nix „Leckeres“ gekauft habe.
Und hier war wieder die Erinnerungsfalle! BÄMM!
Ich erinnerte mich an all die vielen Male, an denen ich mit Freunden unterwegs war, einen tollen Tag hatte und diese Süßigkeiten 1-2x jährlich genoss.
Dieses Mal hielt ich nicht anderen Leuten vor Augen: Was ist denn das wirklich leckere am Crepe?, sondern mir!
Das Leckerste am Crepe, Fruchtspieß und Kinderpunsch waren meine Freundinnen, mit denen ich einen ganzen entspannten Tag voller Milchkaffee, Geplauder, Gelächter und Gelästere verbrachte, zwischendurch ein wenig Shoppen und sich gegenseitig die unmöglichsten Klamotten reichen im todernsten Tonfall, dass genau DAS die perfekte Klamotte wäre :-))
Tja.
„Diese“ Crepes und Fruchtspieße sind einfach nicht nachzukaufen. Die muss man wieder erleben.
Ich wünsche euch, dass auch ihr den Erinnerungsfallen entgehen könnt :-)
Hier hatte ich das Thema schon mal: Vom Verzichten und Vermissen
Donnerstag, 12. Dezember 2013
Pastinakenpuffer mit Kräuter-Creme fraiche
Ich musste tatsächlich kurz überlegen, ob an diesem Gericht wirklich alles vegetarisch ist :-)
Ab uns zu landet doch der Geschmacksverstärker Speck im Essen und weil kein Fleisch aufm Teller liegt, siehts so vegetarisch aus ;-))
Ich bin ja seit kurzem Smartphone-Besitzerin (ob stolze wird sich noch rausstellen). Also hab ich mal mit der Handykamera geknipselt, anstatt die gute EOS zu bemühen.
Mein altes Samsunghandy konnte ich problemlos mit dem MacBook hier via Blauzahn verbinden und zack, waren die Fotos da. Und die aaaaalllerschlechteste Quali hatten die Bilder auch nicht...
Nun schafft es also dieses Galaxy nicht, sich in meinen Läppi einzudingsen. Aber ich kann ja vom Handy aus ne Mail mit Bild schicken. Und das dauert.
Und es dauert immer noch!
Also, dann muss das Bild noch warten, aber hier gibts schon mal das Rezept, wie immer suuupersimpel!
Zutaten für 2 Personen (was ich benutzte):
ca. 400g Pastinaken
1 kleine Zwiebel
Salz, Pfeffer, Petersilie, ordentlich Muskat
4 Eier der Größe M (aber ich glaub, die waren noch kleiner!)
Fett für die Pfanne
Becher Creme fraiche (200g)
Salz, Pfeffer, sonstige Kräuter nach Wunsch und Geschmack
Pastinaken reiben, die Zwiebel auch, wenn man nicht so feine kleine Würfelchen hinbekommt ;-)
Würzen, mit den Eier mischen, und Esslöffelweise in die Pfanne.
Ich hab meine recht platt gedrückt, dann waren sie auch recht flott durch ;-)
Die Leckerchen ziehen unglaublich viel Fett, ich hab immer wieder in die Pfanne nachgeschwuppt.
Während dem Braten lässt sich die Creme fraiche prima anrühren. Hat diesmal Herzblatt übernommen und war richtig lecker .
Der allerschnellste Dip dazu aber ist:
Creme fraiche mit einem EL Ajvar verrührt!
Huch, das Bild ist angekommen:
Hinweis für Abnehmer:
Pastinaken haben ca. 2,5g KH/100g.
Also gut, die Bild-Quali ist nicht die Beste! Es war zwar abends und bei doofem Küchenlicht, aber... selbst da macht die EOS (und auch das Nichtsmartphone!) bessere Bilder... *hmpf*
Ach, ich nehme gerne auch Tipps entgegen, wie ich ohne Mailschreiben die Bilder vom Handy aufs Läppi bekomme :) Übrigens: mir fehlt noch ein Kabel, hat SchwiMu wohl noch in der Schublade liegen, damit sollte es aber auch gehen...
Ab uns zu landet doch der Geschmacksverstärker Speck im Essen und weil kein Fleisch aufm Teller liegt, siehts so vegetarisch aus ;-))
Ich bin ja seit kurzem Smartphone-Besitzerin (ob stolze wird sich noch rausstellen). Also hab ich mal mit der Handykamera geknipselt, anstatt die gute EOS zu bemühen.
Mein altes Samsunghandy konnte ich problemlos mit dem MacBook hier via Blauzahn verbinden und zack, waren die Fotos da. Und die aaaaalllerschlechteste Quali hatten die Bilder auch nicht...
Nun schafft es also dieses Galaxy nicht, sich in meinen Läppi einzudingsen. Aber ich kann ja vom Handy aus ne Mail mit Bild schicken. Und das dauert.
Und es dauert immer noch!
Also, dann muss das Bild noch warten, aber hier gibts schon mal das Rezept, wie immer suuupersimpel!
Zutaten für 2 Personen (was ich benutzte):
ca. 400g Pastinaken
1 kleine Zwiebel
Salz, Pfeffer, Petersilie, ordentlich Muskat
4 Eier der Größe M (aber ich glaub, die waren noch kleiner!)
Fett für die Pfanne
Becher Creme fraiche (200g)
Salz, Pfeffer, sonstige Kräuter nach Wunsch und Geschmack
Pastinaken reiben, die Zwiebel auch, wenn man nicht so feine kleine Würfelchen hinbekommt ;-)
Würzen, mit den Eier mischen, und Esslöffelweise in die Pfanne.
Ich hab meine recht platt gedrückt, dann waren sie auch recht flott durch ;-)
Die Leckerchen ziehen unglaublich viel Fett, ich hab immer wieder in die Pfanne nachgeschwuppt.
Während dem Braten lässt sich die Creme fraiche prima anrühren. Hat diesmal Herzblatt übernommen und war richtig lecker .
Der allerschnellste Dip dazu aber ist:
Creme fraiche mit einem EL Ajvar verrührt!
Huch, das Bild ist angekommen:
Hinweis für Abnehmer:
Pastinaken haben ca. 2,5g KH/100g.
Also gut, die Bild-Quali ist nicht die Beste! Es war zwar abends und bei doofem Küchenlicht, aber... selbst da macht die EOS (und auch das Nichtsmartphone!) bessere Bilder... *hmpf*
Ach, ich nehme gerne auch Tipps entgegen, wie ich ohne Mailschreiben die Bilder vom Handy aufs Läppi bekomme :) Übrigens: mir fehlt noch ein Kabel, hat SchwiMu wohl noch in der Schublade liegen, damit sollte es aber auch gehen...
Freitag, 6. Dezember 2013
Immer das Gleiche *g*
Ich hab gestern ganz gut hier aufgeräumt und prompt meine Keule wieder gefunden. Die schwinge ich auch gleich mal, wenn auch mit einem dezenten Zwinkern :-D
Des heutigen Pudels Kern: Das Gewicht!
Alltime-favourite! Oder? ;-)
Leider kann ich mich noch immer nicht entscheiden, ob ich lachen oder heulen soll, wenn ich von recht diäterfahrenen Menschenhöre lese:
Also, ich hab jetzt mit LCHF angefangen, also seit 10 Minuten mache ich das ab-so-lut konsequent und habe auch nur noch 4 Zwischenmahlzeiten zu den 3 Hauptmahlzeiten am Tag und alle meine Nachbauten sind mit Süßstoffen und es geht nicht ein Gramm von der Waage, die mir sowieso schon Normalgewicht bescheinigt, aber mein Lieblingswohlfühlgewicht im Sinne von Size zero kennt die Trulla ja nicht.
Ja, ist übertrieben. Obwohl auch sowas schon im Forum drin war ;-)
Kinners, das könnte hier ein seitenlanger Post werden, wenn ich erst mal Luft geholt habe. Aber echt jetzt, das weiß doch jeder tief in seinem Inneren:
Habe ich die letzten 25 Jahre gebraucht, um mir das aktuelle Gewicht von xxxkg anzufuttern, UND ich habe noch so 2-12 Diäten mit allen Jojos durch, dann weiß ich doch ganz genau, dass mit einer neuen Ernährungsform ein vorhandenes Übergewicht nicht innerhalb von 2 Tagen auf Normalzustand runtergondelt!
Doch obwohl mir das klar ist, will ich das nicht wissen... ;-)
Und: Wer sich schon überwiegend im Normalbereich befindet und ja, ich meine damit diese durchschnittlichen Körpergröße minus 100 gleich Normalgewicht, und noch weitere 10kg in Richtung Mager durchziehen will, der wird das mit LCHF eher nicht schaffen. Nicht, wenn er/sie LCHF nach seinen Grundsätzen durchzieht. Dann sucht sich der Körper einfach sein persönliches Wunschgewicht aus, was er für vollkommen gesund und richtig hält.
Dann kannst du auf Rumpelstilzchen machen und es wird sich nix tun auf der Waage.
Aber vielleicht.... vielleicht packst du mal das Maßband aus.
Es könnte sein, dass du mit wenigen Kilos mehr als dein Wunschgewicht viel besser aussiehst. Immerhin baut sich der Körper um!
Und ich bin nicht die Einzige, die mit 100-LCHF-Kilos in Größe 44-46 passt und eher nach 80kg aussieht. Auf dem Hin-Weg ins Übergewicht passte mir bestenfalls eine großzügig geschnittene 48, eher 50 bei 100kg Lebendgewicht.
Die Zahl auf der Waage und auch die Zahl in der Klamotte.... das sind nur Zahlen. Klar, ich freu mich auch darüber, wenn die Zahlen alllllllleeeeeee kleiner werden.
Aber... woher weiß ich denn, was mein Körper als physiologisch gesund für sich erachtet?
Ich freu mich über den Umbau des Körpers. Das Fett schmilzt an den richtigen Stellen und plötzlich habe ich eine Figur, die ich nicht erhungern muss, sondern die der Körper ganz von alleine bastelt!
Und wenn ich auf die dazugehörige Zahl auf der Waage sehe, dann könnte ich wie ein wahnsinniges Genie aus alten, amerikanischen Filmen loslachen. Oder doch lieber wie Archimedes (Klick)
Leuts, ihr macht euch unnötig Streß. Ich vermute mal, ich weiß auch, woher das kommt.
Im Forum liest man einfach die geilsten Geschichten!
Wie viel manche Leute in kurzer Zeit abgenommen haben.
Ich selbst habe auch in 14 Monaten 32 kg abgenommen. Und ich finde und emp-finde diese Zeit auch als wahnsinnig kurz, wenn ich bedenke, dass ich schon als Kind proportional zur Größe viel zu viel zugenommen habe.
Diese Geschichten machen Laune, das macht Spaß, das motiviert ungemein.
Aber bleibt doch mal realistisch!
Wie Frau Sudda gerne sagt: Ich bin ich und du bist du.
Und ich habe andere gesundheitliche Baustellen als andere!
Manche haben keine und nehmen 40-50kg in einem Jahr ab und machen neben LCHF noch so viel Sport, den ich wohl in 5 Jahren nicht machen würde. *faulbin*
Das ist aber ein ganz anderes Kaliber. Wer nur 5-15 kg abnehmen möchte, wird eher nicht so rasant abwerfen wie jemand, der sich lieber halbieren sollte (so wie ich), um gesund schlank zu werden, zu sein.
Natürlich gibt es die Ausnahmen, die ihre wenigen Kilos auch flott los werden. Meistens sind das Männer. Aber ehrlich, bist auch du so eine seltene Ausnahme? Und beim Wort Ausnahmen: Machst du wirklich keine? Oder möchtest du die winzigminikleine ausnahmsweise Ausnahme einfach nur vergessen, weil die ja wöööörklich wöööönzöööög war?
Ich kann euch nur empfehlen, das Schwierigste auszutesten: Loslösen von Zahlen auf der Waage.
Vermesst einige Stellen am Körper, gerne wird genommen:
Bauch
Taille
Oberschenkel
Unterschenkel
Oberarm
Handgelenk (relativ gesehen dürfte da trotzdem nicht so sehr viel runter gehen)
Brustunterweite (da geht der Rückenspeck ab, gell!)
ich hab auch schon vom Halsumfang gelesen (!)
Wer von sich Maße nimmt, sollte danach seine engste Kleidung anziehen und Fotos von sich machen.
Dann das Ganze für 4 Wochen in der Schublade verschwinden lassen und konsequent weiter LCHFen.
Nach weiteren 4 Wochen die ganze Prozedur mit Messen und Fotos in den gleichen Klamotten wiederholen.
Ganz besonders Neugierige können jetzt schon mit den Startbedingungen vergleichen.
Ich empfehle aber: Nach weiteren 4 Wochen wieder vermessen, in die gleichen Klamotten schlüpfen und Fotos machen und dann erst vergleichen.
Diese Vorgehensweise ist vor allem für die letzten 20 Kilos sehr empfehlenswert!
Ich wünsche euch wundervolle Messergebnisse ;-)
Des heutigen Pudels Kern: Das Gewicht!
Alltime-favourite! Oder? ;-)
Leider kann ich mich noch immer nicht entscheiden, ob ich lachen oder heulen soll, wenn ich von recht diäterfahrenen Menschen
Also, ich hab jetzt mit LCHF angefangen, also seit 10 Minuten mache ich das ab-so-lut konsequent und habe auch nur noch 4 Zwischenmahlzeiten zu den 3 Hauptmahlzeiten am Tag und alle meine Nachbauten sind mit Süßstoffen und es geht nicht ein Gramm von der Waage, die mir sowieso schon Normalgewicht bescheinigt, aber mein Lieblingswohlfühlgewicht im Sinne von Size zero kennt die Trulla ja nicht.
Ja, ist übertrieben. Obwohl auch sowas schon im Forum drin war ;-)
Kinners, das könnte hier ein seitenlanger Post werden, wenn ich erst mal Luft geholt habe. Aber echt jetzt, das weiß doch jeder tief in seinem Inneren:
Habe ich die letzten 25 Jahre gebraucht, um mir das aktuelle Gewicht von xxxkg anzufuttern, UND ich habe noch so 2-12 Diäten mit allen Jojos durch, dann weiß ich doch ganz genau, dass mit einer neuen Ernährungsform ein vorhandenes Übergewicht nicht innerhalb von 2 Tagen auf Normalzustand runtergondelt!
Doch obwohl mir das klar ist, will ich das nicht wissen... ;-)
Und: Wer sich schon überwiegend im Normalbereich befindet und ja, ich meine damit diese durchschnittlichen Körpergröße minus 100 gleich Normalgewicht, und noch weitere 10kg in Richtung Mager durchziehen will, der wird das mit LCHF eher nicht schaffen. Nicht, wenn er/sie LCHF nach seinen Grundsätzen durchzieht. Dann sucht sich der Körper einfach sein persönliches Wunschgewicht aus, was er für vollkommen gesund und richtig hält.
Dann kannst du auf Rumpelstilzchen machen und es wird sich nix tun auf der Waage.
Aber vielleicht.... vielleicht packst du mal das Maßband aus.
Es könnte sein, dass du mit wenigen Kilos mehr als dein Wunschgewicht viel besser aussiehst. Immerhin baut sich der Körper um!
Und ich bin nicht die Einzige, die mit 100-LCHF-Kilos in Größe 44-46 passt und eher nach 80kg aussieht. Auf dem Hin-Weg ins Übergewicht passte mir bestenfalls eine großzügig geschnittene 48, eher 50 bei 100kg Lebendgewicht.
Die Zahl auf der Waage und auch die Zahl in der Klamotte.... das sind nur Zahlen. Klar, ich freu mich auch darüber, wenn die Zahlen alllllllleeeeeee kleiner werden.
Aber... woher weiß ich denn, was mein Körper als physiologisch gesund für sich erachtet?
Ich freu mich über den Umbau des Körpers. Das Fett schmilzt an den richtigen Stellen und plötzlich habe ich eine Figur, die ich nicht erhungern muss, sondern die der Körper ganz von alleine bastelt!
Und wenn ich auf die dazugehörige Zahl auf der Waage sehe, dann könnte ich wie ein wahnsinniges Genie aus alten, amerikanischen Filmen loslachen. Oder doch lieber wie Archimedes (Klick)
Leuts, ihr macht euch unnötig Streß. Ich vermute mal, ich weiß auch, woher das kommt.
Im Forum liest man einfach die geilsten Geschichten!
Wie viel manche Leute in kurzer Zeit abgenommen haben.
Ich selbst habe auch in 14 Monaten 32 kg abgenommen. Und ich finde und emp-finde diese Zeit auch als wahnsinnig kurz, wenn ich bedenke, dass ich schon als Kind proportional zur Größe viel zu viel zugenommen habe.
Diese Geschichten machen Laune, das macht Spaß, das motiviert ungemein.
Aber bleibt doch mal realistisch!
Wie Frau Sudda gerne sagt: Ich bin ich und du bist du.
Und ich habe andere gesundheitliche Baustellen als andere!
Manche haben keine und nehmen 40-50kg in einem Jahr ab und machen neben LCHF noch so viel Sport, den ich wohl in 5 Jahren nicht machen würde. *faulbin*
Das ist aber ein ganz anderes Kaliber. Wer nur 5-15 kg abnehmen möchte, wird eher nicht so rasant abwerfen wie jemand, der sich lieber halbieren sollte (so wie ich), um gesund schlank zu werden, zu sein.
Natürlich gibt es die Ausnahmen, die ihre wenigen Kilos auch flott los werden. Meistens sind das Männer. Aber ehrlich, bist auch du so eine seltene Ausnahme? Und beim Wort Ausnahmen: Machst du wirklich keine? Oder möchtest du die winzigminikleine ausnahmsweise Ausnahme einfach nur vergessen, weil die ja wöööörklich wöööönzöööög war?
Ich kann euch nur empfehlen, das Schwierigste auszutesten: Loslösen von Zahlen auf der Waage.
Vermesst einige Stellen am Körper, gerne wird genommen:
Bauch
Taille
Oberschenkel
Unterschenkel
Oberarm
Handgelenk (relativ gesehen dürfte da trotzdem nicht so sehr viel runter gehen)
Brustunterweite (da geht der Rückenspeck ab, gell!)
ich hab auch schon vom Halsumfang gelesen (!)
Wer von sich Maße nimmt, sollte danach seine engste Kleidung anziehen und Fotos von sich machen.
Dann das Ganze für 4 Wochen in der Schublade verschwinden lassen und konsequent weiter LCHFen.
Nach weiteren 4 Wochen die ganze Prozedur mit Messen und Fotos in den gleichen Klamotten wiederholen.
Ganz besonders Neugierige können jetzt schon mit den Startbedingungen vergleichen.
Ich empfehle aber: Nach weiteren 4 Wochen wieder vermessen, in die gleichen Klamotten schlüpfen und Fotos machen und dann erst vergleichen.
Diese Vorgehensweise ist vor allem für die letzten 20 Kilos sehr empfehlenswert!
Ich wünsche euch wundervolle Messergebnisse ;-)
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