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Mittwoch, 29. Januar 2014

Call me Hamster

Eigentlich bin ich nun in der 35. Schwangerschaftswoche gar nicht mehr so beweglich. Und weit entfernt von fit.
Und wie das wohl allen werden Erstmüttern so geht: Irgendwas hab ich vergessen. Ganz bestimmt!
Trotz monatelanger Planung wird garantiert was schief gehen.

Also zumindest hab ich ab und zu dieses Gefühl ;-)

Prinzipiell ist nämlich alles prima, alles vorhanden dank Großeltern und kleiner Verwandtschaft.

Und nun packt mich die Einkaufswut. Also.... eigentlich nicht, aber wenn ich mir vorstelle, mit einem frisch geschlüpften Hosenscheisser einen Einkauf für 2-3 Tage zu machen... ach, da packt mich die große Faulheit.

Also call me Hamster.
Bereits vorgekocht und 8 Portionen eingefroren: Hühnersuppe!
Es geht zwar nix über frische, aber die Grundsuppe hab ich immer eingefroren. Wenn auch eher nur 2 Portiönchen, die mit frischem Gemüse und Fleisch aufgefüllt werden. Aber so ne Erkältung stimmt selten mit den Öffnungszeiten eines Supermarktes überein.

Morgen früh erwarte ich die Fleischlieferung von mycow.de.
Dann gibts Gulasch, gepimpt mit ein wenig Zwiebeln, mittelmäßig Möhren, etwas mehr Paprika und vor allem viel frischen Pilzen. Ich rechne so mit ca. 4-6 Portionen zum Einfrieren.

Und die Katzen wollen auch was zum Knabbern...
Ich will ungefähr 12kg Futter eingefroren haben, das reicht dann schon mal für ca. 3 Wochen.

Hm. Ok, ich kauf 15 kg ein.

Ich hatte auch schon mal Fleischküchle eingefroren, aber der Hammer waren die nicht mehr nachm Auftauen... Ich glaub, die streiche ich von meiner Liste.

Einige Schokomuffins sind auch noch eingefroren.
Butter und v.a. Käse kommen noch massenhaft dazu. Vielleicht auch ein wenig von meinem aktuell gehypten hauchdünn-Hühnerbrust-Aufschnitt.

Bliebe da noch mein "Experiment". Aus dem Brotteig mach ich auch Pizzaboden. Inzwischen kann ich kaum noch verstehen, wie Herzblatt das noch immer lecker finden kann... Mir hängt dieses Brotzeugs echt ausm Halse, er futtert es mit Begeisterung!
Ich überlege nun, ob es Sinn macht, einige Böden einzufrieren. Denn... die Zubereitung dauert keine 5 Minuten!
Ne, ich glaube, das lasse ich.

Somit bliebe also noch Platz in der Truhe.
Und mir fällt irgendwie nix mehr zum Einfrieren ein!
Früüüü-her, ja, da hatte ich ne Menge, die ich einfrieren konnte! Jetzt erscheint es mir kaum noch sinnvoll, denn TK-Gemüse (v.a. Blumenkohl) finde ich inzwischen... öhm... fast schon widerlich.
Bissle Fleisch aus der Lieferung wird noch übrig bleiben zum Einfrieren...

Hat jemand noch eine Idee, was ich prima vorkochen und einfrieren könnte?

Ich weiß nämlich nicht, wie das Leben mit so einem winzigen Baby wird und ich denke, es wird definitiv vorteilhaft sein, wenn ich entspannt bin, weil für alle genügend leckeres Essen vorhanden ist, ohne das sich jemand anfangs stressen muss...


Sonntag, 15. Dezember 2013

Alle Jahre wieder steht da plötzlich ein Weihnachtsmarkt


Ich war mal wieder in Esslingen unterwegs bei einem anderen Arzt. Zur Zeit herrscht dort Weihnachts- und Mittelaltermarkt.
Um 11 Uhr machen die auf. Und schon kurz vorher schieben sich zuerst die Busse durch die Stadt und dann die Menschenmassen...
Seit LCHF interessiert mich sowas noch weniger als eh schon. Früher bestand für mich der Sinn vom Weihnachtsmarkt: hingehen, Crepe essen, Kinderpunsch trinken, gebrannte Mandeln mitnehmen, heim gehen.
Heute reduziert sich das auf den ersten und den letzten Punkt.

Um zu meinem Arzt zu gelangen muss ich den Weihnachtsmarkt zumindest ganz nah umrunden. Bin natürlich mitten durch, es hätte ja auch was Nettes zum Gucken geben können.

Und da war der Stand, an dem ich früher immer gerne einen Schoko-Fruchtspieß holte. Mir kam der Gedanke: Hm, bist ja schwanger und verträgst zur Zeit scheinbar mehr als sonst *höhö*
Ich hab alle Fruchtspieß-Variationen durchgelesen. Banane, Erdbeere (um diese Jahreszeit soll das schmecken?!), Trauben, Äpfel, Birne, Ananas...

Hätten die nicht ein paar Heidelbeeren aufspießen können?!

Mich hat so gar nichts davon überzeugt, vor allem im Hinblick auf die recht wahrscheinlich anschließende Fehlgärung im Magen.
Ein halber, recht klein geratener Boskoop-Apfel ist das Höchste der Gefühle, gefolgt von einer kleinen, bitte sehr harten und sauren Kiwi. Also, natürlich nicht beides an einem Tag!

Irgendwie war ich dann enttäuscht. Dass ich so gar nix „Leckeres“ gekauft habe.

Und hier war wieder die Erinnerungsfalle! BÄMM!
Ich erinnerte mich an all die vielen Male, an denen ich mit Freunden unterwegs war, einen tollen Tag hatte und diese Süßigkeiten 1-2x jährlich genoss.

Dieses Mal hielt ich nicht anderen Leuten vor Augen: Was ist denn das wirklich leckere am Crepe?, sondern mir!

Das Leckerste am Crepe, Fruchtspieß und Kinderpunsch waren meine Freundinnen, mit denen ich einen ganzen entspannten Tag voller Milchkaffee, Geplauder, Gelächter und Gelästere verbrachte, zwischendurch ein wenig Shoppen und sich gegenseitig die unmöglichsten Klamotten reichen im todernsten Tonfall, dass genau DAS die perfekte Klamotte wäre :-))

Tja.
„Diese“ Crepes und Fruchtspieße sind einfach nicht nachzukaufen. Die muss man wieder erleben.


Ich wünsche euch, dass auch ihr den Erinnerungsfallen entgehen könnt :-)

Hier hatte ich das Thema schon mal: Vom Verzichten und Vermissen



Donnerstag, 12. Dezember 2013

Pastinakenpuffer mit Kräuter-Creme fraiche

Ich musste tatsächlich kurz überlegen, ob an diesem Gericht wirklich alles vegetarisch ist :-)
Ab uns zu landet doch der Geschmacksverstärker Speck im Essen und weil kein Fleisch aufm Teller liegt, siehts so vegetarisch aus ;-))

Ich bin ja seit kurzem Smartphone-Besitzerin (ob stolze wird sich noch rausstellen). Also hab ich mal mit der Handykamera geknipselt, anstatt die gute EOS zu bemühen.

Mein altes Samsunghandy konnte ich problemlos mit dem MacBook hier via Blauzahn verbinden und zack, waren die Fotos da. Und die aaaaalllerschlechteste Quali hatten die Bilder auch nicht...

Nun schafft es also dieses Galaxy nicht, sich in meinen Läppi einzudingsen. Aber ich kann ja vom Handy aus ne Mail mit Bild schicken.  Und das dauert.

Und es dauert immer noch!

Also, dann muss das Bild noch warten, aber hier gibts schon mal das Rezept, wie immer suuupersimpel!


Zutaten für 2 Personen (was ich benutzte):

ca. 400g Pastinaken
1 kleine Zwiebel
Salz, Pfeffer, Petersilie, ordentlich Muskat
4 Eier der Größe M (aber ich glaub, die waren noch kleiner!)
Fett für die Pfanne

Becher Creme fraiche (200g)
Salz, Pfeffer, sonstige Kräuter nach Wunsch und Geschmack

Pastinaken reiben, die Zwiebel auch, wenn man nicht so feine kleine Würfelchen hinbekommt ;-)
Würzen, mit den Eier mischen, und Esslöffelweise in die Pfanne.
Ich hab meine recht platt gedrückt, dann waren sie auch recht flott durch ;-)

Die Leckerchen ziehen unglaublich viel Fett, ich hab immer wieder in die Pfanne nachgeschwuppt.

Während dem Braten lässt sich die Creme fraiche prima anrühren. Hat diesmal Herzblatt übernommen und war richtig lecker .

Der allerschnellste Dip dazu aber ist:
Creme fraiche mit einem EL Ajvar verrührt!

Huch, das Bild ist angekommen:



Hinweis für Abnehmer:
Pastinaken haben ca. 2,5g KH/100g.



Also gut, die Bild-Quali ist nicht die Beste! Es war zwar abends und bei doofem Küchenlicht, aber... selbst da macht die EOS (und auch das Nichtsmartphone!) bessere Bilder... *hmpf*

Ach, ich nehme gerne auch Tipps entgegen, wie ich ohne Mailschreiben die Bilder vom Handy aufs Läppi bekomme :) Übrigens: mir fehlt noch ein Kabel, hat SchwiMu wohl noch in der Schublade liegen, damit sollte es aber auch gehen...


Samstag, 30. November 2013

Alltäglich und doch nicht

Also hierfür überhaupt einen Titel zu finden fand ich schwer.

Ich komm gleich mal zum Kernpunkt...
Allgemein politisch korrekt und gesellschaftlich anerkannter Ausdruck: Adipositas.

Reell und aus Sicht einer einer Betroffenen auf dem Weg nach Gesundschlankland:
Fettsein.

Adipositas teilt die Menschheit scheinbar in mehrere Lager.
Mal von den Betroffenen abgesehen, gibts da die sogenannten Hater ("Friss halt weniger, dann nimmste auch ab") und auch die Allesversteher ("komm in meine Arme, ich verstehe deinen Hunger nach *gewünschtes Alias im Sinne von Liebe, Anerkennung, Kindheitstraumata-aufarbeiten, Karmaaufbesserung, Fressgier, Langeweile, anderer Grund einsetzen*).
Und dann gibts da auch noch die Industrie.
Es gibt Cholesterinsenker zum Selbstzahlen und Insulin auf Rezept. Und es gibt ein Dingens aus Hartplastik, sozusagen eine Verlängerung der eigenen Hand, um sich den Hintern abzuwischen. Und es gibt diese Rollstühle zum Einkaufen, weil die Gelenke nicht mehr das eigene Gewicht tragen können. Es gibt auch ne Menge Ersatzprodukte, vornehmlich Süßzeug.

Es ist so normal geworden, dass man an jeder (!) Ecke übergewichtige Menschen sieht und der Markt hierfür wächst stetig und macht weltweit Milliardengewinne.
Trotzdem wedeln überall die Gesundheitsapostel und legen eine Abnahme ans Herz.

Und hier möchte ich schon fast gedanklich aussteigen.
Wer will eigentlich was?

Angeblich ist es Aufgabe der Regierung resp. Krankenkassen, auf die Volksgesundheit zu achten. Deswegen (?) gibt es wohl auch die DGE, die keinerlei Nachweise erbringt, dass ihre Empfehlungen auch tatsächlich was bringen. Das liegt aber auch nicht im Sinne der Interessenvertretern der Nahrungsmittelindustrie, die sich da in der DGE rumtreiben. Und was bitte hat ein eingetragener Verein mit staatlichen Kreisen zu tun? Eigentlich sollten die Regierungsverantwortlichen ihre eigenen, und auch tatsächlich unabhängigen und unvetternwirtschaftlichen Leute haben, die sich mit der Volksgesundheit auseinandersetzen. Wenn man sich so was wie Volksgesundheit schon auf die Fahne schreibt und auch noch Vorgaben zu irgendwas macht, die von irgendwem für irgendwas eingehalten werden müssen.
Also von hier ist keine Hilfe gegen Übergewicht zu erwarten, auch wenn das gerne suggeriert wird.
Ich persönlich nahm mit den Empfehlungen der DGE innerhalb von 4 Jahren freundliche 19 Kilogramm ZU!

Gut, also ab in die Apotheke zu Fettblockern, Appetithemmern und, wie ich neulich im DM sah: Kohlenhydratblockern?
Bei soviel teurer Chemie wird mir in Gedanken schon schlecht und ich könnte mich wohl an ein Dauerschlucken von Pillen gewöhnen, aber mein Geldbeutel? Und die Frage nach Ursachen wird hier auch nicht gestellt.

Na denn schauen wir mal, was die XXL-Industrie zu bieten hat: Self-acceptance-Kurse, Klamotten jenseits der Größe 60, Hilfsmittel wie oben erwähntes Popo-Abwischgerät, einige Fluglinien bieten extragroße Sitzplätze an, so dass man nicht mehr 2 Sitze bezahlen muss. Aber der Extragurt muss auch extra bezahlt werden. Außerdem XXL-Ferien in XXL-Hotels mit XXL-Menüs und Rollbändern, damit man nicht über den 30m langen Flur gehen muss...
Hier wird versucht, dem dicken Menschen das Leben zu erleichtern. Weder Hilfe zum Ausgang noch Ursachensuche für dieses Drama.

Also was denn eigentlich nun?
Fettsein unterstützen, wie es die DGE und die XXL-Industrie tut oder einen auf Moral- und Gesundheitsapostel machen und so tun, als ob man eine Ausweg aus Adipositas hätte?

Was mich eigentlich überhaupt zu diesem Gedankenwirrwarr brachte, war die Tatsache, dass meine liebe Schwiegermutter beim Arzt gefragt wurde, ob es ihr gut gehe, angesichts des Fast-Unterzuckers von 88mg/dl!

Früher, so vor 18 Jahren, als ich in meiner Ausbildung war, da ging der Normwert bis 120mg/dl. Erst über 120 wurde dann vorsichtig von beginnendem Diabetes gesprochen.
Ok, ich weiß nicht, ob es da nicht auch so ähnlich war wie mit den fälschlicherweise als richtig interpretierten Schilddrüsen-Normwerten... Kann gut sein. Dennoch liegt heute der Normwert für den Blutzucker bei bis 100mg/dl.
Wie kann man dann bei 88mg von fast-Unterzucker reden?! Beim Facharzt?!

Übrigens bin ich mit dem Gedankendurcheinander hier kein Stück weiter gekommen.
Einerseits ist es total normal, Übergewichtige um sich zu haben, egal ob in Medizin oder Industrie, andererseits wird mit allen Mitteln versucht (oder suggeriert), das man was gegen Fettleibigkeit unternehmen muss.

Irgendwie hat das nen Touch von Verfolgungswahn...


Mittwoch, 20. November 2013

Da simmer wieder!

Ich war einige Tage unterwegs und kaum daheim, schnappt der Alltag zu. Und die nachschleichende Erschöpfung nach einigen Tagen "Urlaub" ;-)

Urlaub wars wirklich, wenn man selbst so gar keinen Handschlag tun muss. Und bis ich das realisiert habe, war ich schon fast aufm Heimweg...  Irgendwie erschreckend, wie sehr man in seinem Trott gefangen ist und auch eine plötzliche Änderung knallt gar nicht so rein. Ich brauch da immer ein bissle, bis das angekommen ist im Hirn.

Letztlich kann ich aber nur sagen:
Liebe U., 
dankedankedanke für die tollen Tage bei euch! Danke fürs Umsorgen und für dein wundervolles Geschenk, das zu meinem täglichen Begleiter geworden ist und danke für die schönen Gespräche und den tollen Musikabend, der mich bis nach Hause "verfolgte", so dass ich einige Stücke gradwegs gesucht und gefunden habe ;-)
Danke für das leckere Essen und für meine "neue" Jacke, die ich kaum noch ausziehen mag! 

Fühl dich ganz lieb gedrückt!

Viele liebe Grüße auch an Schatzi ;-)




Samstag, 19. Oktober 2013

Vom Verzichten und Vermissen

Über dieses Thema mache ich mir nun schon lange Gedanken, weil Herzblatt immer und immer wieder diese Probleme hat.
Einerseits kann er nicht von was lassen, andererseits will er das auch nicht...

Was mich zu mir führt...
Was ist der Unterschied zwischen verzichten und vermissen? Mir gehts jetzt auch nicht um Definitionen, sondern, was ist für mich der Unterschied?

Als Erstes, klar: Verzicht, weglassen aus welchem Grund auch immer. Sei etwas zu teuer oder ausverkauft oder auch aus Vernunftgründen, wie bei LCHF, ungünstige Lebensmittel weg zu lassen, es hat eher was mit einem Zwang zu tun. Selbst wenn man damit ein echt gutes, positives Ziel verfolgt.

Nun sind wir ja an SO viele Dinge gewöhnt. Plötzlich etwas wegzulassen oder sich ganz anders verhalten als sonst, das erfordert im ersten Moment gar nicht mal so viel Disziplin. Denn Neues macht ja auch Spaß, ist eine Herausforderung.
Wie also nach dem ersten Verliebtsein auch, ist es der Alltag, der die wirkliche Herausforderung darstellt.
Und dann erinnert man sich an seine Gewohnheiten. Früher in dieser Situation habe ich das gemacht oder jenes gegessen.
Kommt hier also nun das Vermissengefühl hoch?
Wenn das neue Leben sich eingespielt hat und man eigentlich eine Sicherheit vermittelnde Routine entwickelt hat. Die neuen Muster sind vielleicht noch nicht so tief geprägt, wie die der letzten Jahrzehnte.

Für mich persönlich ist der Verzicht auf früher geliebte Sachen nicht dramatisch. Und, etwas weniger drastisch, auch nicht so "schlimm", dass ich darüber nachdenken würde.

Doch ich sehe mich hier in einem unglaublichen Vorteil vielen Abnehmern gegenüber:
Mache ich eine Ausnahme, erwischt mich nicht nur die lästige Wassereinlagerung und somit eine Gewichtzunahme und der KH-Kater. Ich werde regelrecht krank von Ausnahmen, von den leckeren Dingen, die ich früher mochte.

Während die glutenfreie Kartoffel noch einigermaßen zu vertragen ist mit nur 4-Tages-Verstopfung, ziehenden Magenschmerzen, Sofort-Blähungen, Wassereinlagerung, Kopfschmerzen, so ist die Nudel aus Getreide quasi hausgemachter Terror für eine Woche.
Zu den vorigen Auswirkungen kommen noch juckende und schmerzende Hautausschläge an den Beinen hinzu, fiese schmerzende Pickel im Gesicht und hinter den Ohren(!), gerne auch noch Gelenkschmerzen, so dass ich kaum greifen kann.
Von obligatorischen, vermehrten Hungergefühlen mag ich schon gar nicht mehr schreiben...

Der ganze Spuk dauert ca. eine ganze Woche, je nach Art der Ausnahme mehr oder weniger.

Was für mich also bedeutet: Ich verzichte ja auf gar nichts. Denn das, was ich weglasse, macht mich krank. Und fett. Wie ich, eher zufällig, sogar mit Arztberichten nachweisen kann.

Hat jetzt jemand nicht diese ganzen Probleme, so kann ich mir gut vorstellen, dass ab dem Alltag die Herausforderung und das Maß an Disziplin größer werden, auch wenn mit einer ketogenen Ernährung zumindest der Heißhunger keine Chance mehr hat.

Und hier kommt der Punkt Vermissen ins Spiel. Der hat für mich ganz klar eine emotionale Komponente, wenn nicht sogar Emotion pur.
Ich brauche nur an Magenschmerzen denken, die die Folge von einem Schoko-Obst-Spieß auf den kommenden Weihnachtsmärkten sein werden, da hab ich sofort keinen Appetit mehr drauf. Selbst wenn der Hunger dann auch noch so groß ist.
Doch andere, die sind da schlimmer dran. Da kommen dann Gedanken hoch, wie: Im Urlaub gönne ich mir mal was, oder: Es ist doch *gewünschte Art des Jubiläums/Feiertages einsetzen*, da kann ich mal ne Ausnahme machen.

Für mich, klar, hat das nichts mit Gönnen zu tun. Aber: es hat auch lange gedauert, bis ich das verinnerlicht hatte! Heute kann ich sagen, dass genau dieses Gönnen einen Schaden für meinen Körper darstellt.

Ich würde schon sagen, dass ich manche Geschmäcker vermisse. Doch nach langem Grübeln vermisse ich den Geschmack nicht wegen des Geschmackes. Sondern wegen der emotionalen Verbindung!

Beispielsweise, und das ist ein doofes Beispiel, weil es eben auch ohne die emotionale Verbindung toll ist: Meine Oma kochte früher für meinen Bruder und mich. Oft in ihrer Wohnung, auf dem alten Ölofen. Eines meiner liebsten Gerichte war Omas Kotelett. Sie schnitt in das Fleisch kleine Taschen und packte dort je eine kleine Knoblauchzehe rein, 1-2 Stück je Seite. Dann erst gewürzt und paniert. Und dann schön langsam in Butter gebraten.
Dieses Fleisch war herrlich zart und die weichen Knoblauchzehen erst...
Es gab dazu zwar Kartoffeln/Nudeln oder Knödel mit *urks* Rahmsoße ausm Päckchen. Die schmeckte mir schon als Kind nicht, aber ich hab alles gegessen. Und warum? Damit Oma sah, dass mir ihr Essen schmeckte und sie mich deswegen lieb hat. Und weil sie das Essen mit einer liebevollen Gewohnheit zubereitete. Es schmeckte grundsätzlich besser, als das von Muttern.

Heute würde ich mir nur das Kotelett machen. Und in gemahlenen Mandeln panieren, denn das schmeckt auch Nicht-LCHFlern viel besser ;-)
Aber ich habe mir bis heute nicht ein Mal so ein Kotelett gemacht.... ;-)

Mir ist bislang kein einziger Geschmack eingefallen, den ich wegen seiner Eigenschaft vermisse. Nur wegen der emotionalen Erinnerung.
Mit Blick auf die üblen Auswirkungen muss ich sagen: Da erinnere ich mich lieber an die Geschichte, die der Geschmack mit sich trägt, als den Geschmack selbst wieder zu erleben.

Ich denke, dieses eher sentimentale Vermissen ist noch leichter zu ertragen. Man kann die Ausnahme schneller sein lassen, wenn man dahinter gestiegen ist, dass die Erinnerung schöner ist und der Geschmack der Ausnahme die Ziele wieder in die Ferne rücken lässt.
Vom schlechten Gewissen ganz zu schweigen ;-)

Ganz übel erscheinen mir Stresssituationen, die länger andauern. Hat man sich bei kurzzeitigem Stress noch eher im Griff, mit dem Gedanken ist ja bald alles rum (Prüfungen z.B.), so liegt das Problem bei länger dauerndem Stress.
Und noch schlimmer vielleicht: Wenn solche Situationen nicht schlagartig kommen, sondern sich über einen längeren Zeitraum einschleichen und der Berg der Probleme wächst. Sei es eine fiese, lange Krankheit der Lieben, mal wieder der Partner oder irgendwas im Job.
Sich hier bewusst zu werden, dass diese Probleme nicht besser werden durch Ausnahmen, sondern sich im Gegenteil sogar noch in die Höhe schrauben durch das anfänglich schlechte Gewissen und das später einsetzende Es-sich-schön-reden-weil-ich-das-jetzt-brauche... das klingt nach echter Herausforderung.

Niemand "braucht" Ausnahmen, die den eigentlichen Zielen im Wege stehen. Die Quittung kommt samt schlechtem Gewissen und erneuten guten Vorsätzen.
Hat man das Gefühl, etwas in einer bestimmten Situation zu "brauchen", dann liegt das eher daran, dass man sich früher so verhalten hat, anstatt eine andere Lösung oder Verhaltensweise für diese Lage zu finden.
Auch das "Gönnen" in bestimmten, eher angenehmen Situationen: Ist es wirklich ein Gönnen?
Sich etwas zu gönnen klingt für mich positiv. Aber wenn es mich und meine Ziele behindert, was ist dann noch positiv daran?



Samstag, 5. Oktober 2013

Das perfekte Dinner und der Tellerrand der Nachbauten

Mangels TV hab ich mir 3 von 5 Folgen der VOX-Serie "Das perfekte Dinner" in deren Mediathek angeschaut. Die ersten 2 Folgen, dann war einiges davon für mich unerträglich und dann - natürlich - die letzte Folge mit Jasmin von SoulfoodLowcarberia.
Ich war sehr neugierig auf ihr Menü. Welches in unserem Haushalt übrigens sehr großen Anklang fand ;-)

Nun...  Ein wenig fühlte ich mich durch die zusammengeschnittenen Kommentare in meine Anfangszeit versetzt. Ungläubig, aber neugierig und die Frage, was kann man da überhaupt so essen.
Insgesamt habe ich mir von allen Foodbloggern in dieser Sendung den Mut zum objektiven Blick über den eigenen Tellerrand gewünscht.
Ich behaupte von mir selbst immer: Ich probiere alles, zumindest ein kleines Stück. Ich hab sogar Ziegenkäse probiert und es tut mir von Herzen leid, mir schmeckt das einfach nicht! Und ich hab auch mehr als ein Mal probiert. Das letzte Mal ist gar nicht so lange her, denn um die Ecke ist ein Ziegenstall mit Käserei. Doch auch von dort... es ist einfach nicht mein Geschmack.
Oder beim Besuch bei Sonne aus dem LCHF-Forum. Ich sagte ihr, ich werde auf jeden Fall ihre Lammkreation probieren. Bislang hat mir Lamm überhaupt nicht geschmeckt. Doch Sonne hat eine so unglaublich leckere Lammkeule serviert... ich habe einfach weiteressen müssen. :-)))

Bei der Gelegenheit fällt mir ein: Liebste Sonne, ich habe noch immer keine Lammkeule zubereitet, wie ich es versprochen hatte! Der nächste Metzger, der diese Art von Ausnehmen evtl. drauf hätte, der ist keine Ahnung wie weit weg! Aber ich halte noch immer die Augen offen und mir fällt da gerade ein schnieke Edeka-Laden ein, der so edel und exzellent ausgestattet ist, dass ich dort mal hinfahren werde und nach Lammkeule frage. Äh, ja, das war eigentlich nur so nebenbei erwähnt... *hüstel*

Was ich eigentlich sagen wollte: Wenn ich leidenschaftlich gerne koche und auch noch darüber blogge, dann sollte ich mit offenen Geschmacksknospen durch die Welt wandern.
Ich selbst koche relativ gerne, manche Zeiten auch wirklich mit größter Leidenschaft, grundsätzlich aber "nur" mit Spaß an leckerem Essen. Und was ich blogge: Vor allem als Gedächtnisstütze für mich, aber auch als Ideensammlung für andere. Mein Anspruch an Kreativität oder Exklusivität ist da nicht wirklich besonders groß. Es muss brauchbar für den Alltag sein, es sollte einigermaßen günstig sein, da nicht jeder einen großen Geldbeutel hat und auch bei mir schlagen gerne mal fette Rechnungen auf.
Es sollte einfach sein, im Zweifel schnell gehen und schmecken.
(Also irgendwie bin ich heute in Laberstimmung... sorry...)

Ok, soweit mein persönlicher Blick auf und über meinen Tellerrand. Wieder hin zum perfekten Dinner!

Liebe Jasmin, leider leider leider empfand ich dein Brot ungeschickt! Ich setze hier keinem "Normalo" nachgebautes Brot vor. (Dazu gleich mehr)
Allein aus dem Grund: Es wird niemals so schmecken können wie das gewohnte Brot.
Bei Kuchen wird man wohl noch mogeln können. Aber Brot... :-(
Ich denke, ich hätte dein Brot mit großer Freude gegessen! Vor allem bei dieser köstlich klingenden Butterauswahl! *haaaach* :-))

Was mich aber so richtig zum Nachdenken brachte, war schon ab der 2. Folge die Sache mit der veganischen Vegetarierin. Also was nun. Vegan oder vegetarisch? Der Unterschied ist mMn schon richtig groß und wer nicht weiß, wo er sich zugehöriger fühlt, der sollte vielleicht lieber nichts sagen, sich nicht bei sowas bewerben und hinterher nur nörgeln, dass so viel Sahne und Eier und blablabla.
Herrje, wenn ich Zugeständnisse mache, die ich aber "eigentlich" nicht möchte, dann muss ich mir das vorher überlegen!

Nun zum Nachbau.
In meiner Umstellung hab ich auch Brot nachgebaut. Ich bin damit, wie wohl alle, aufgewachsen. Es war normal, morgens sein Brot zu essen. Als Zwischenmahlzeit auch gerne und oft und abends heißt es dann schon eh Abendbrot.
Meine Brote.... achje... ich glaub, ich hab Nahrungsmittel im Wert von locker 80€ und mehr wegschmeissen dürfen. Es hat nicht funktioniert, nicht geschmeckt oder sonst was ist tierisch schief gelaufen.
Irgendwann hab ich zwar ein brauchbares Rezept gefunden (steht auch hier im Blog), doch... inzwischen brauche ich es nicht mehr und so hat fast nur noch Herzblatt was davon.
Ich mag, vor allem seit ich schwanger bin, nicht mal mehr am Wochenende ein Minibrötchen davon.

Eine meiner beiden besten Freundinnen ist auch Vegetarierin. Nicht aus pseudoethischer Überzeugung, sondern weil sie der Geschmack von Fleisch anekelt. Ja, das glaube ich ihr auch, denn sie kann nicht mal nachgebaute Tofuwürstchen essen, da es eben so verändert wurde, dass das Zeug nach Fleisch schmeckt.
Daher kann ich wirklich sagen: Meine Freundin empfinde ich als authentisch. Sie weiß, was sie will bzw. nicht will. Sie baut nichts nach und nennt es dann falscher Hase. Oder Huhn. Oder whatever.

Je länger ich darüber nachdenke, also über die Nachbauten...
In Gedanken gehe ich gerade meine Lieblingsrezepte durch. Da fällt mir Labskaus ins Auge. Im Original wird es mit Kartoffeln zubereitet. Weder die hessischen noch die baden-württembergischen Kartoffeln haben so viel Eigengeschmack, wie es die norddeutschen aus dem Bremer Umland hatten. Also habe ich statt Kartoffeln Pastinaken zubereitet. Somit würde ich es rein technisch als Nachbau einstufen.
Doch auch vor LCHF habe ich Labskaus gekocht und nicht mal ein Drittel der geforderten Menge an Kartoffeln eingebaut, eben weil die Sorten hier nicht schmeckten. Stattdessen mehr Fleisch und Fisch und rote Beete. Also... war das dann vor LCHF auch ein Nachbau?
Und wieso sollte ein Nachbau nicht auch legitim sein? Wenn ich mir die unzähligen Familienrezepte von Labskaus anschaue, dann sind das ja auch alles Originale und keine Nachbauten.

Wo hört für mich also das Original auf und fängt der Nachbau an?
Bei der Verträglichkeit vielleicht?
Ich vertrage weder Getreide noch allgemeine KH im herkömmlich empfohlenen Maße.
Muss ich mich dann selbst quälen, nur damit ich sagen kann: ICH baue nicht nach, ha ha!
Oder beim Geschmack?
Muss ich Ziege essen, weil das Fleisch zu einem bestimmten Gericht gehört, obwohl mir das Fleisch nicht schmeckt? Nur damit es Original bleibt?

Ne, ich für mich selbst habe entschieden: In diesen Fällen sind es keine Nachbauten, nur persönliche Varianten :-) (klingt so nett zurechtgebogen, hm? ;-) )

Ein Nachbau bleibt für mich aber der Versuch, aus Bohnen Fleisch zu imitieren. Oder eben Brot nach zu backen, welches dem gewohnten Anspruch nicht standhalten können wird, da eben völlig andere Zutaten genommen werden. Es dann auch Brot zu nennen, finde ich unglücklich. Vielleicht fällt mir noch ein anderer Name dafür ein ;-)
LCHF-Kuchen mögen wohl Nachbauten sein, doch wenn jemand nicht drauf verzichten möchte, egal warum, dann ist so ein gelegentlicher Nachbau noch immer gesünder, als die Bäckerei leer zu kaufen.

Letztlich, ja, Nachbauten sind legitim. Warum denn auch nicht? Sie bedienen den persönlichen Geschmack oder bestätigen das persönliche Empfinden irgendeiner Einstellung, wenn es denn notwendig sein sollte, um sich besser zu fühlen.

Nur... Nachbauten empfinde ich dann nicht mehr als ratsam, wenn sie nur eine Kompensation darstellen. Dass nur keine Verzichtsgefühle aufkommen bzw. im Falle von emotional gesteuerten Esssüchtigen würde hier ja der Tröster wegfallen. Und genau das muss eigentlich auch sein. Weg mit dem Essen als Ventil, man muss lernen, die Gefühle zuzulassen und auszuleben.
Doch das ist schon wieder eine andere Baustelle :-)



Freitag, 13. September 2013

Nachtrag zu Wahrnehmungsstörungen

Hier (klick) sprach ich von Wahrnehmungsstörungen und in den Kommentaren habt ihr einfach Recht!
Ich sollte mich jetzt wohlfühlen und auch was dafür tun.

Bin vorgestern ein wenig "vorsichtig" in den örtlichen BabyOne, weil ich beim Stöbern vor einiger Zeit sah, dass es dort Umstandskleidung gibt. Allerdings ist ja mein altes Dickenhirn wieder angesprungen und ich war unsicher, ob ich überhaupt in was reinpasse...

Das einzige Teil, dass mich optisch ansprach:
Klick

Jaaaaaa und was soll ich sagen: Nicht nur, dass es auf freundliche 17€ runter gesetzt war

naaaahein

ich fühle mich SO toll darin *hachmach*

Größe XL und es spannt ein wenig über der Brust, aber nicht so schlimm, dass die Knöpfe aufspringen könnten ;-)

Heute habe ich es an und JAAAA, ich fühle mich richtig wohl in passender Kleidung!

Da kann ich nur sagen: Liebe Pinselchen, ich kanns kaum erwarten, bis dein Packerl da ist *festedrück*



Und heut schau ich auch mal nach einem neuen Ladegerät für die Canon! Bzw... gebe das an den Verursacher des Fehlens ab ;-)

Donnerstag, 12. September 2013

Alltagshelden

Vor einigen Wochen schon hab ich Licht und Steckdosenstrom in der Küche geschrottet. Ja, schon vor Wochen! Aber war ja Sommer und lange hell, da braucht man kein Licht...

Nun wirds ja leider schneller dunkel... also nicht länger rauszögern, Elektriker rufen.
Der war grad im Auto unterwegs.
"Was? Wo sind Sie? Ja, da bin ich gleich um die Ecke, bin in 5 Minuten da!"

Nach 2 Minuten klingelte es an der Tür. "Na, da guckense!" Mit riesigem Grinsen.

Der Sicherungskasten springt einen schier an, der Mann hat sich sofort drauf gestürzt.
Ich: "Ähm, ja, hab ein kaputtes Gerät angeschlossen, zackbumm, Licht und Strom aus, die Sicherung lässt sich nimmer rein drücken."  In Gedanken hab ich schon die Hunderter für die Rechnung gezählt...

Elektriker packt eine große Zange aus, haut auf die Sicherung (!) und drückt die wieder locker rein!
Licht geht.
Strom auch.
Ich bin entsetzt und kanns nicht fassen.
Kann auch nix mehr sagen.
Hätte nicht viel gefehlt und mir wären vor lauter Glotzen die Augen ausgefallen.

Der Mann lacht und sagt: "Jo, das kommt bei dem Plastik schon mal vor, dass die Sicherung sich nur verklemmt, da muss man dann mal herzhaft drauf hauen!"

Ich kann noch immer nix sagen!

Er packt die Zange weg, noch immer breit grinsend, hält mir die Hand hin und sagt: "Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag", und verschwindet nach insgesamt 4 Minuten durch die Tür.
Ich stotter und stammel noch was von "Ihnen auch" und ich wußte gar nicht, dass man die oft geschriebenen 3 Pünktchen auch aussprechen kann... so hat es sich zumindest angefühlt.
Ich wollte mich doch noch bedanken... Wech isser.

"Danke..." Schon fast geflüstert. Aber auch gerufen hätte er es nicht mehr hören können, sein Auto war bereits in Bewegung.

Ein Alltagsheld :-)



Samstag, 13. Juli 2013

Nee, nä?!

Schon wieder 2 Wochen rum ohne Posting hier!
Ich frag mich grad echt, wo die Zeit abgeblieben ist...

Die Waage steht "still", bewegt sich ab und zu nach oben und unten. Ist aber auch kein Wunder, ich hab nämlich grad wahnsinnigen Hunger auf Eiweiß und Obst. In letzter Zeit gab es ein wenig wenig Grünkram, vielleicht müssen irgendwelche Speicher mal wieder ordentlich aufgefüllt werden.
Also fröhne ich besten Gewissens frischem Obst, extrem köstlich mit nem Schlag Creme fraiche (und einer Prise Kakao) dazu! Hat was von Supersahnig ;-)

Achja, die Mipros wollte ich *eigentlich* ein wenig runterfahren. Hatte gut geklappt, bis der Eiweißhunger kam. Ich futter grad richtig viel von dem Zeugs. Und: bislang schadet es mir so gar nicht.

Was mich bissle wundert: ich vertrage diese Obstmengen richtig gut.
Letztes Jahr um die Zeit, da hat Obst noch fette Spuren hinterlassen. Jetzt ist es in Ordnung. Keine größeren Hungereskapaden, Wassereinlagerungen oder Hautausschlag. Mir gehts echt prächtig.
An Obst landen derzeit Beeren (natürlich), Birnen, Weinbergpfirsiche, Kirschen (jetzt immer weniger) und Zwetschgen auf dem Tisch.
Doch da sich irgendwann wieder die Waage nach abwärts bewegen soll, wird der Obstkonsum wieder eingeschränkt. Aber erst dann, wenn mein Hunger darauf auch wieder stark nachlässt.

Es ist sehr entspannend, wenn man gelernt hat, auf den Körper zu hören und ihm wieder zu vertrauen. Was machen da schon 1-2kg aus, die sich rauf und runter bewegen, wenn man das gute Gefühl hat, es genau richtig zu machen und dem Körper das zu geben, was er benötigt.

:-)



Samstag, 15. Juni 2013

Auch ein Sport!

Doch, ja, definitiv ist Bogenschiessen Sport.
Man darf ganz viel Muskulatur anspannen, um den Pfeil überhaupt auf die Scheibe zu bekommen.
Der ganze Körper ist mehr oder weniger angespannt, der Kopf übrigens auch.


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Und wenn ich mir das zweite Bild so anschaue, dann simuliert mein dicker Hintern ein Hohlkreuz, das so tatsächlich nicht da ist.

Auf jeden Fall machts Spaß und mich hinterher total Zen. Einfach in mir ruhend und zufrieden mit allem, was gerade ist. Auch wenn mir da 20 Leute zusehen... macht nix, ich nehm die gar nicht wahr vor lauter Konzentration.
Da hör ich nicht mal meine üblichen Ohrgeräusche...

In der letzten Stunde dieses Trainings hatte ich schon Hunger bemerkt. Wasser rein, fertig, trotzdem bis zum Schluss konzentriert und fit.
Ok, dieser Bogen ist relativ leicht und ich hab da auch nur 20lbs drauf. Trotzdem, da ist viel Haltearbeit drin.
Der Bogen von Herzblatt hat schon knackigere 25lbs mit einem 2kg schweren Mittelteil (da, wo man es in der Hand hält). Das geht (noch?) gar nicht! Zu schwer, also vom Halten her und vom Auszug.

Kommt aber bestimmt noch, wenn ich dabei bleibe. Und ich denke, das werde ich. Eventuell gibts dann zum Geburtstag einen eigenen Bogen :-)
Dieses Baby hier ist ja nur gemietet :-)



Freitag, 24. Mai 2013

Hui. Aber sowas von Hui!

Heute früh eine schicke 90,8 auf der Waage.

Ich versuche schon seit über einer Stunde mich zu erinnern, wann ich SO eine Zahl zuletzt auf der Waage sah.
Vielleicht als ich so 14, 15 Jahre alt war? Kommt hin... leider.

Insgesamt habe ich also nun 30,8kg abgenommen in etwas mehr als einem Jahr.
Puuuh...

Mindestens 20 kg liegen noch vor mir. Wie lange ich dafür brauchen werde, spielt für mich keine Rolle. Es geht weiter runter und ich fühle mich wohl und wohler :-)
Was nicht unerheblich auch an meiner leicht gesteigerten LT-Dosis liegen dürfte - tschüß TSH ;-)


Vorgestern war eine liebe Freundin hier, die zwar auch mit argen Gewichtsproblemen kämpft, aber auch noch mit einer Menge anderem Krams belagert ist. Aber auch bei ihr klappt die Abnahme richtig gut, wenn auch mit anderen Mitteln ;-) Vielleicht kann ich sie ja doch noch eines Tages zu LCHF bekehren.
Ich hab mich allerdings wahnsinnig gefreut, dass ich ihr meine großen Klamotten vererben konnte!
Sie war mal bei Größe 56 und vielleicht auch drüber und meine 50-52er passen ihr nun überwiegend. Was noch nicht ganz passt, hat sich in 3-4 Kilos auch erledigt ;-)
Das freut mich so sehr!

Und richtig schön war: Nach der Anprobier-Orgie war sie genau so platt und fertig wie ich, als ich zum ersten Mal nicht nur die Übergrößenabteilung im Laden anpeilen konnte, sondern den ganzen Laden zur Auswahl hatte. Überforderung pur! :-)
Ich glaub, sie hat locker 25 Kleidungsstücke mitnehmen können, 3 Tüten voll :-)))

Abends meinte Herzblatt dann angesichts der leeren Schränke: Oh, da ist nun ein Vakuum, dass ich füllen darf, hm? ;-)

Ooooooooch.... :-D

Montag, 22. April 2013

Was für ein Wochenende :-)

Ich bin noch echt kaputt...

Freitag fuhr ich zu Inka (Klick) und sie ist live noch viel toller als im Forum/Telefon/Blog!
Da hätt ich auch das ganze Wochenende bleiben können ;-)
Die Kleinste war zwar nicht da, aber dafür der Rest der Inkabande.
Besonders witzig fand ich das Katertier.
Meine sind ja schon recht anhänglich, aber das Kerlchen ist penetrant, wenns um den Schlafplatz geht.
UNTER die Decke wollte er!
Machen meine zum Glück gar nicht.
Legte sich also Herr Elli unter der Decke auf meine Beine. Als ich mich mal umdrehte, legte er sich einfach in meinen Rücken. Natürlich auch unter der Decke. Und das war ja soooo kuschlig warm :-)))

Ganz lieben Dank, Inka, fürs leckere Grillen und abends hätt ich noch viel viel länger mit dir quatschen können!
Liebe Grüße an deine Familie mit dickem Krauler für Milo und Elli :-)
Schmeiß dem Milo ne Runde Spielzeug für mich ;-)

Nun, Samstag gings weiter nach Köln. Sonne besuchen. Im wahrsten Sinne des Wortes ;-)
Bei Sonne schien die Sonne :-)
Püppchen war auch zu Besuch und strahlte mit der Sonne um die Wette ;-)))

Samstagmittag ist übrigens die perfekte Zeit, um sich in die Kölner Innenstadt zu werfen.... Nicht!
Gerappelt voll...
Und ich wollte auch nur ne weiße Hose.
Die bekam ich so nirgends.... Nervte Püppchen bestimmt schon mit meiner Laune ;-)

Nach einem Kaffee: Lass uns zurückfahren... Zur nächsten Haltestelle gedackelt, da seh ich ein bekanntes Schild. Die Klamotten kenn ich nur ausm Internet, also gerne live begucken. Mit den Fingern natürlich.

Und mal schnell in die Umkleide verschwinden. Und gleich nochmal und nochmal!
3 Teile anprobiert!
Alle 3 Teile passten!

Gekauft hab ich dieses hier: Klick

Liebe auf den ersten Blick. Und es passt in simpel XL! Zwar mit Speckrollenalarm, aber das bekommt so ein Anti-Beine-aneinander-schrubb-und-Bauch-weg-Höschen in den Griff ;-))

BOAH, wie geil! :-))))

Der Input-Overload ging dann auch weiter.
Sonne hatte zwischenzeitlich das Abendessen vor- und zubereitet. Ich probier ja (fast) alles.
Es gab Lammkeule auf indisch sozusagen.
Nach einer homöopathischen Probierdosis hab ich mir mehrmals vom Fleisch und von diesem genialen Weißkohl nachgeholt!
MIR schmeckt Lamm.... hehe, hätte mal einer vor einem Jahr sagen sollen ;-)
Und mir schmecken auch indische Gewürze. Wenn ich mal von dieser hammermäßig scharfen Mr.Cook-Paste absehe. Den Krümel musste ich mit einigen Teelöffeln Minzjoghurt ablöschen... *puuuuuh*

Und die nächste Premiere: Nach bestimmt 6 Jahren (oder so) das erste Mal wieder Wein getrunken. Ein kleines Glas reichte für das Ambiente eines Rotlichtviertels. Meine Wangen fühlten sich SO heiß an!

DatBea und Jelly waren auch da und es war einfach nur toll mit all den Mädels!
Der Abend ging auch so schnell vorbei. Typisch... da ists mal klasse und schon ists rum...

Ich war aber auch so erschlagen... Geschlafen wie ein Stein!

Und Sonntag... da gings dann weiter zu Frau Sudda. Hat sich da einiges verklemmt und ich in der Nähe... lässt sich doch prima ein Auge drauf werfen. Oder zwei. Das Andere für den Mann.
Verköstigt wurde ich hier mit Originalsuddafleischküchle :-) Die mir auch das Abendessen auf der Autobahn bescherten.

Und nun sollte ich hier eigentlich gar nicht sitzen und schreiben, denn ich bekam Suddas Nachwuchs zum Mitnehmen.










:-)



Also für den Garten.
Der sollte schon noch in die Erde.
Aber ich glaube, das wird heute eher nix mehr werden. Heut schon um 7 angefangen zu arbeiten, ich bin totale Matsche.
Aber... das geniale Wochenende war es absolut wert! :-)))

Nun such ich mir hier nen türkischen Metzger in der Nähe und das nächste Lamm mach ich selbst. Habe von Sonne Gewürze mitbekommen und kann es kau abwarten, das alles nachzukochen. Also bis auf die Paste von Mr. Cook.



Und wie ich soeben lese, hat Sudda auch schon was zum Knacken geschrieben: Klick

Donnerstag, 18. April 2013

Randnotizen - bissle mehr

Tach auch :)
Da bin ich mal wieder.
Muss mir meine Zeit einplanen und da kommt entweder das Forum oder derdiedas Blog oder eben das restliche Leben ;-)

Ich mach mal Schnellrückschau:

- Herzblatt war ne Woche im Urlaub, alles blieb an mir kleben, war an sich ok, er kam letzten Samstag wieder, alle Zeit nur für ihn ;-)

- 1jähriges LCHF-Jubi am 16.4. Hier nachzulesen: Klick! (als kleiner Ticker: -28,2kg, 3 Klamottengrößen weniger, Taille -24cm, Hüfte -25cm)

- "kreatives" Vorhaben: alle T-Shirts enger nähen. Diese hier sind die inzwischen aussortierten, weil verwaschen.

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Mangels Overlock und dank Feststellung, dass ich das komplette, ehemals 6€-Shirt vom Decathlon umnähen müsste, wurde was anderes draus:
Ich benötigte dringend ein Wollkörbchen to go. Eines, dass ich an der Stuhllehne festmachen konnte, ohne Rutschen und Runterfallen. Und ich hab hier nur Lehnen, die bis zum Boden reichen...

Die Shirts wurden zu dem:

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Und hier von vorn:

Shirts in Streifen reißen. Dabei nur eine Seitennaht abschneiden, beim Reißen die andere Seitennaht wieder einschneiden und weiter reißen. So werden einigermaßen lange Streifen draus.

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Mit dicker Wolle einen Ringe häkeln, in den werden die Shirtstreifen eingehäkelt. Wer das machen möchte: Es braucht viel Kraft ;-) Vor allem, je länger man dran rummacht.
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Bei erreichter Höhe das Ende des Streifens einfach in die Maschen reinarbeiten. Das sitzt alles so fest, dass man nix vernähen muss. Auch beim Streifenwechsel einfach nur die Enden über die kommende Masche legen und drüber häkeln, das hält.
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Dann nur noch einen Henkel anhäkeln, aber das Ende offen lassen. Ich hab den ganzen Henkel nur mit Abständen geknotet, so kann ich die Höhe prima variieren.
Als Verschluss dient eine Hälfte einer Wäscheklammer, einfach durch eine Masche stecken. Henkel über die Lehne, dann um die Wäscheklammer drumrum stecken, fertig :-)
Verbraucht habe ich 1,5 Shirts (ohne Ärmel und Brustbereich), Gehäkelt mit einer 10er.


Und wieso brauchte ich das Körbchen nun so dringend?
Weil ich gerade Muster ausprobiere.
Ein Entrelac (hier bei Elizza, meiner Strick- und Häkelqueen, zu finden) für eine Mütze des künftigen Winters.
Und ich will mir für den nächsten (!) Sommer ein Top stricken, in das ich auch reinpassen will. Also so Größe 40 rum ;-)
Und zwar mit dem "Rickrack Rib": Klick!

- Dann hab ich noch neue Nadeln ausprobiert: Knitpro Symfonie.
Ein T R A U M!
Als blutiger Anfänger benutzte ich die Aluminiumnadeln.
Dann stieg ich um auf Bambus. Angenehm in der Hand, auch bei stundenlangem Werkeln. Und dann... war mir leider die Spitze zu dick. Gerade beim Entrelac holt man sich immer wieder Maschen. Geht auch prima mit einer Häkelnadel... aber ich mach das gerne gleich und sofort mit der Stricknadel.

Also ein Nadelspiel Knitpro getestet, 3 Tage später mit kritischem Blick aufs Konto... hab ich mir das Deluxe Set bestellt. Für knackige 78,10€ gibt es 8 Paar Nadelspitzen (3,5, 4, 4,5, 5, 5,5, 6, 7, 8), 4 Seile (60cm, 2x80cm, 100cm), dazu noch 8 Endstücke und 4 Seilschlüssel.
Es ist wunderschön! Nicht nur zum Angucken, sondern vor allem beim Arbeiten. :-)
Hach, wieso bin ich da nicht schon früher drauf gekommen....

Achja, geliefert wurde das Set in einer schicken Tasche, ganz toll mit Magnetverschluß und Tasche fürs Zubehör:

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Freitag, 12. April 2013

Schneller als schnell!

Ihr erinnert euch an Suddas Millionenklick? Nicht?!
Hier gings los: Klick!
Mit einer Menge Schriftkrams gings hier weiter: Klick!

Und meine Teilnahme ist hier zu finden: Klick!

Gewonnen hab ich beim Nähmaschinenzentrum München, auch bekannt als treue Sudda-Blog-Leser :-)

Meinen 25€-Gutschein hab am Mittwoch spät abends per Mail eingelöst und die liebe Ruth packte schon am folgenden Tag meine Bestellung und eben gerade ist sie eingetroffen!
Schneller als schnell! Ich bin tief beeindruckt und sage Ruth und Herbert: Ganz herzlichen Dank! :-)))
Ich freue mich sehr über das Päckchen und vor allem über die kleine Überraschung anbei:
Eine "Traditional natural pure Greek olive oil soap"mit Rosenöl!
Mit einem hübschen Anhänger dran (der sich bestimmt auch ganz toll als Maschenmarkierer macht ;-) )

 

Hier habe ich 3 Sorten Catania, damit ich endlich mal meine Granny-Square-Decke fertig machen kann. Und dann noch von Pro Lana schön weiche Wolle mit Alpaka-Anteil in dunkelgrün. Ein Traum! :-)

Da ich gerade mit anderer Wolle derdiedas Entrelac übe, wird aus der grünen Wolle bestimmt was entrelacisches ;-)

Ganz herzlichen Dank, Ruth und Herbert! :-)

Montag, 8. April 2013

*sing* You are the shopping queeeeeen, (nicht mehr so ganz) young and sweet....

Am Samstag hats mich gepackt.
Ich brauche unbedingt neue Klamotten.
Da ich ja noch einen Gutschein mit Restwert vom UHu habe, mal wieder zu K&L.

An erster Stelle BHs. Dringend!
Ausgerechnet da hab ich grad ne bescheuerte Größe. Cups? Kein Ding. Weite? Auch problemlos.
Cups UND Weite? Öh. Nö.
*haarerauf*

Gut, ok, dann nicht.
Dann schau ich mich mal sonst so kurz um. Der Laden ist ja nicht soo groß, doch ich benötigte allein fürs Rumglotzen über eine Stunde...

Vor nicht allzu langer Zeit war Shoppen kein Thema. Rein in den Laden, direkt die Übergrößen-Abteilung angesteuert, raussuchen, was halbwegs gefällt und einigermaßen passt. Ein Shoppingleben voller Kompromisse.

Nun habe ich Auswahl.
Richtig viel Auswahl.
Der GANZE Laden!

Während ich dort war, ist es mir nicht aufgefallen.
Im Nachhinein: Ich war überfordert. SO viel Auswahl...
Wie am Anfang mit den Lebensmitteln bei LCHF.
SO viel Auswahl, was ich alles zu mir nehmen kanndarfsoll.

Zurück zum Shoppen:
An der Umkleidekabine (öh, sind die vergrößert worden?) fleißig das Schild Nur 3 Stücke ignoriert.
Von 7 Kleidungsstücken habe ich reingepasst in ... ... ... 7.
Eines davon sogar zu groß! ZU GROSS!

Ein Kleid hat es mir angetan: Klick
Nein, ich hab es nicht gekauft, denn ich muss mich an Farben und Mustern gewöhnen... Es gefällt mir wahnsinnig gut und noch viel besser hat mir gefallen:
1. Es macht ein tolles Dekolleté.
2. Da ist ein Reißverschluss an der Seite.
3. Punkt 2 hab ich erst beim Ausziehen bemerkt! Mit geschlossenem Reißverschluss und in Größe 46 bin ich mü-he-los in das Kleid rein geschlupft!

Diesmal keine Beckerfaust. Und kein stimmloses YEEHAA!
Nein.
Einfach nur... still. Irgendwie fassungslos. Unbeschreiblich.
Zig Gedanken im Schädel und kein einziger fassbar.
Auch jetzt noch nicht.

Ich weiß noch nicht, ob ich das Kleid kaufe. Typische Gedanken dazu: Was für Schuhe ziehe ich dazu an? Und wenns kühl wird, welche Jacke? ;-)
Und vor allem: Wenn der Frühling sich endlich für wärmere Temperaturen entscheidet, passt es dann überhaupt noch?

Immerhin sind 2 Shirts mitgekommen. Die gefallen mir richtig gut.
Diese Bluse in Rot: Klick
Und dieses Shirt in braun, habe alle Farben ausprobiert, sie stehen mir nicht: Klick
Auf jeden Fall sind die beiden Teile ungewöhnlich für mich. Oder für mein bisheriges, übergewichtiges Leben (von dem ich noch einige Schritte habe)...

Letztlich freue ich mich sehr über die neuen Teile. So sehr, dass ich danach spontan zum Friseur bin und gute 25cm hab abschneiden lassen ;-)
Nee, da hab ich jetzt noch kein Foto gemacht... Ist aber auch nur dezent stufig, wie bisher auch.




Freitag, 29. März 2013

Mir fällt kein Titel ein

...weil ich drüben, im Gartenblog, so viel zu schreiben und vorbloggen hatte ;-)
Kaum ein halbwegs angenehmer Tag, schon wurschtel ich im Garten...

Momentan kann ich auch gar nicht sooo viel vom LCHF-Leben berichten. Es läuft einfach.

Was mir aber zur Zeit mehr Gedanken bereitet:
Vorgestern kam irgendwie Wasser auf die Tasten der Lebensmittel-Waage.
Natüüürlich ging die dann nicht mehr. Und ich hatte noch eine Mahlzeit vor mir! Ohne Abwiegen *kreisch*

Natüüüüürlich war das aber kein Problem! Im Nachhinein betrachtet.

Ich bin voll waagenabhängig! Und ich meine damit nur die Lebensmittelwaage.
Nach knapp einem Jahr LCHF will (oder kann?) ich nicht mehr ohne Waage.
Aus Angst, etwas aus der Kontrolle zu lassen.
Und dabei klappt das Augenmaß richtig gut!
Sogar, wenn meine Augen größer als der Hunger sind! Das ist mir voll bewusst, weshalb ich trotzdem nur die übliche Portion nehme.

Also. Irgendwie muss ich das doch in den Griff bekommen!
Ich meine... ich hab auch kein Problem damit, den Rest meines Lebens meine Mahlzeiten abzuwiegen. Das liegt an meiner Einstellung des Einfach-Hinnehmens.
Doch ist das "gesund"? Geschweige denn "normal"?
In meinem Fall vermutlich schon. Also das normal ;-)

Als die Waage am nächsten Tag dann einigermaßen ging (ohne Zuwiegefunktion und nur mit Batterie vorher raus und wieder rein), habe ich nach Augenmaß gegessen. Zuerst mit Angst, keine Ahnung, wie viel das nun war, aber ich war unhungrig bis satt. Somit war also die Menge völlig ok und auch das Gewicht ging und geht weiter bergab.
Ich fühlte mich schwankend bis sicher.
Und nun wiege ich wie immer jeden Pup ab.

Was mach ich also nun?
Waage ja oder nein?
Ja: Ein Hoch auf meinen Kontrollzwang!
Nein: Das Essen nach Hunger und Augenmaß klappt bestens!

Hat jemand von euch eine Meinung dazu?
Lebensmittel-Waage weg oder nicht?

Montag, 25. Februar 2013

Die Pyjamahose...

Hatte heute vormittag einen Termin und dachte: geh gleich noch zu den üblichen Verdächtigen (Karstadt und C&A) und such Unterwäsche.
Gemacht, halber Tobsuchtsanfall in der Kabine, keine Cups in meiner Größe. Hmpf.
Richtung Termin geschlendert, noch 20 Min Zeit, und in den Schnickschnackladen rein. Schischi glotzen. 
Täschen und Tellerchen und sonstiges Geschirrchen mit Pünktchen, Streifchen, Herzchen, Häschen und überhaupt irgendwas mit -chen drauf. Ich glotz nur, kauf das Zeugs nie. 
Aber in der Klamottenecke fiel mir auf: Huch, die haben Pyjamaaaaaas! Meine Pyjama-Hosenbeine rollen sich schon bis Mitte Oberschenkel hoch beim Schlafen!

...
Ach...
... da pass ich doch eh noch nicht rein....
Trotzdem mit so nem Teil in die Umkleide.
Halber Tobsuchtsanfall und stille Schreie in den Spiegel:
PASST!

XL vonner Schischi-Stange! Und hat noch massiv Luft, weil ich brauch zum Schlafen immer sehr bequem :D

Unglaublich!

Bislang hab ich die Klamottenecke ignoriert... klar, bei ner Größe von 52...Und Schischi-XL ist ja noch mal was anderes als XL in bekannten Übergrößenfabriken ;) Dort wäre das vermutlich eine L oder so...

Hier mal ein flottes Bild: Ist bissle dunkel geworden, aber der Stoff ist hellgrau.
Bilder oder Fotos hochladen Und: SO günstig hab ich noch keinen Pyjama bekommen: 14€ pro Hose :)


Haaaaaaach :D

Ich muss mich also dringend umgewöhnen, was das Klamottenkaufen angeht. In meinem Kopf bin ich schlanker als im Spiegel, aber der Kopf hat noch nicht so ganz begriffen, dass die Etiketten mit meinen Kilos schmelzen...

Freitag, 15. Februar 2013

Alibipost - Notizen

Hier mal ein Alibi-Post ;-)

So, wie hier mal wieder die Welt im Schnee versinkt, bin ich schon lange untergegangen in meinen ganzen Plänen.
Also, die Pläne funktionieren. Immerhin!

Nur hatte ich keine Blog-Zeit eingeplant...

Daher einfach mal einige Notizen, was es bei mir gerade so gibt:
* eine Menge Arbeit. Läuft, klappt bestens.
* Projekte im Hintergrund - eines zwangsweise in die Warteschleife gestopft, andere laufen.
* SportXperiment: Läuft momentan reichlich wenig.
* Essen: Insgesamt ok, aber ich komme schon wieder auf zu wenig EW. Meine beste Quelle dafür ist Fleisch, aber zur Zeit recht wenig Lust drauf. Lieber Gemüse. Trotzdem gibts heute Abend einfaches Steak mit Butter. Ohne Kräuter. Dafür eine schöne Prise von dem Flor de sal aus Sonnes Päckchen (ja, das hat einen richtig leckeren Eigengeschmack!) :-)
* Gesundheit: Uffz, bin gerade ein wenig niedergestreckt. Latente Erkältung seit 1 Woche, große Mengen an NEMs, literweise Ingwer- und Zitronentee. Aber es hilft, leider wirkt es sich aus auf:
* Gewicht: stagniert. Das große ABER:
Ich bin sogar froh drum! :-)
Vor einigen Monaten noch hat mein Körper bei Krankheiten schicke Mengen Wasser eingelagert, Gewicht ging natürlich hoch.
Und nun: nüscht! :-))) Keine Sockenringe oder sonstige Quellungen zu beobachten.
Auch wenn mein Körper nun gegen Viren/Bakterien ankämpft, so schlägt das nicht mehr mit einem kompletten Chaos zu Buche.
Und da ich ja die letzten Jahrzehnte genügend Zeit zum Beobachten hatte und nun vergleichen kann:
Mit LCHF bin ich eindeutig gesünder.
Also nicht nur, dass das krankhafte Übergewicht schwindet, auch mein Immunsystem ist deutlich fitter geworden. Allerdings war die Masse von ansteckenden Leuten in den letzten 2 Wochen so hoch, also das schaffte mein Immunsystem doch noch nicht. ;-) Obwohl... fraglich... ob es bei 20 Erkrankten/Tag überhaupt eine Chance gibt, sich nicht anzustecken...

Also insgesamt gesehen:
Bin zwar schlapp, doch NEMs helfen mir ausnahmsweise mal richtig gut, Gewicht prima unter 100kg, Pläne laufen, ich bin echt zufrieden! :-))

Und bei euch so? :-)

Sonntag, 3. Februar 2013

Tut mir echt leid...

... dass ich so wenig hier bin. Und auf euren Blogs. Und im Forum auch recht wenig...

Ich hab auf nicht absehbare Zeit richtig zu tun. Was zwar toll ist, mir aber die Zeit für ausführlichere Blog- und Forenrunden nimmt.

Daher hinterlasse ich hier grad mal viele Grüße und wer mag, nimmt sich einen mit ;-)

Aber nicht übermütig werden, stichprobenartig schau ich schon, ob ihr brav seid *hrhr*