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Samstag, 11. Januar 2014

Hallo Blog :-)

Aloha allerseits!

Bei diesen frühlingshaften Temperaturen empfinde ich, auch angesichts der knospenden Sträucher im Garten, diese Begrüßung mehr als angebracht. ;-)

Die letzten 4 Wochen ungefähr habe ich mich mit Nebenwirkungen herumgeplagt, lag überwiegend im dämmrigen Schlaf mit recht furchtbaren Kopfschmerzen, Übelkeit, Herzrasen und was man sonst noch so alles bekommen kann, wenn man nicht will.
Ein Medikament, dass ich in der Schwangerschaft benötige, wurde nun umgestellt, ich bin fast wieder hergestellt ;-)
In so einem Zustand war mir eher nicht nach Kochen, da musste oft genug Herzblatt ran. Dann hats bei mir auch mit dem Essen geklappt. War ich allein und hatte so was wie Hunger, dann gabs einfach die schnelle Brühe ausm LCHF-Shop.
Und hier hab ich sogar noch ein Foto gefunden, das ich schon ganz vergessen hatte:



Eine Portion Brühe, ich vermute da noch ein wenig Möhre irgendwo drunter und ein übrig gebliebener Pfannkuchen fand seine letzte Bestimmung als Flädle, wie die mich umgebenden Schwaben hier so sagen. Lecker, leicht und sättigend.
Jedoch, nein, in den letzten Wochen gab es hier die Flädlesuppe nicht, denn Herzblatt war genug mit allem anderen beschäftigt. Er musste ja meine Aufgaben mit übernehmen.

Ach, da fällt mir ein: Ich hab inzwischen ein Lieblings-Pfannkuchen-Rezept! 

Für 2 Hungrige ergibt Folgendes ca. 5 Pfannkuchen:
6 Eier
150ml Sahne
8g Flohsamenschalen

Alles miteinander mit dem Pürierstab vermixen und ca. 15-20 Minuten quellen lassen. Fett in die Pfanne, Teig rein, usw... ;-)

Ist hier die inzwischen beliebteste und beste Version :-)


So, was gabs noch:
Gestern frisch ausm Ofen: Die Brötchen, die zur Teighälfte ein Brot wurden.



Kurz vor richtigkrank hatte ich einen Schwung Brötchen gebacken und zum Teil eingefroren. Die wurden dann auch mal wieder aufgetaut, aber irgendwie hat Herzblatt die nicht gefuttert, weil er zu oft ohne Frühstück los ist, um überhaupt noch was zeitlich auf die Reihe zu kriegen.
Ich litt eh unter Appetitlosigkeit dank Übelkeit und aß nur, wenn der Kreislauf kurz vorm Keller war. 

Die Brötchen lagen hier also tagelang offen in einer Schüssel. Wurden langsam fest bzw. eher trocken. Und ein wenig wie Zwieback hart. Ich hab die 2x durchgeschnitten und je trockener sie wurden, umso besser haben sie getoastet geschmeckt!

Das letzte Brötchen kam vom Knusper her einem herkömmlichen Vollkorntoast tatsächlich sehr nahe!
Nun spare ich mir künftig also das Einfrieren ;-)
Herzblatt ist begeistert! Er liebte diese Brötchen von Anfang an :-)

Die Hälfte vom 500g-gemahlene-Mandeln-Teig hab ich zu Probezwecken in einen Laib geformt, da lassen sich hübschere Scheibchen abschneiden. Bin sehr gespannt, wie der Laib sich in den nächsten Tagen verhält.
Optimal wäre natürlich auch das 95% Durchtrocknen.


Schimmel hab ich weder gesehen, noch gerochen, noch geschmeckt. Die Testbrötchen wider Willen lagen ca. 6 Tage herum. 
Hier gehts zum Grundrezept, das recht gut abgewandelt werden kann.
Ich hatte inzwischen einfach knapp2 EL Sesam zugefügt und einen kleinen Schwups mehr Wasser dazu. Ob das notwendig war, kann ich nicht sagen. 
Man kann auch bestimmt einen kleinen Teil der Mandeln durch andere Mehle ersetzen. Wie sich das auf die Wassermenge auswirkt, muss getestet werden... 
Einen Teil der blanchierten Mandeln gegen unblanchierte auszutauschen ist zumindest absolut problemlos :-)


Samstag, 2. November 2013

Laugenbrötchen, die Zweite

Sodele, nachdem ich die Brötchen (Klick!) wiederholt gebacken hatte  backen musste, kann ich mehr sagen:

* Für mich hats keinen Sinn gemacht, die Teiglinge einzufrieren. Angesichts von 1 Std Backzeit ist das schwachsinnig, 1-2 Brötchen in dem kleinen Backofen zu backen. Also sind gerade fertig gebackene Brötchen im Froster.

* Das Rezept, das ich benutzte, lässt sich in der Konstellation rauf und runter rechnen! Aus 8 Eiweißen mit entsprechender Mandelmenge usw. werden gute 15 Brötchen. Aaaaber: Es braucht NICHT entsprechend viel Wasser!
Zu den 8 Eiweißen habe ich abgewogene 330g Wasser benötigt. Das Ergebnis ist noch immer hervorragend, so dass ich davon ausgehen kann, dass die ursprünglichen 50g Wasser auf 1 Eiweiß zu viel waren.

* Auch ungelaugt, einfach mit Sesam und Salz bestreut, ganz lecker. Schmeckt mir persönlich besser als mit Lauge. Als nächster Test schwebt mir vor, Sesam in den Teig unterzubringen. Vermutlich brauchts dann ein wenig mehr Wasser.

* Die Ursprungsmenge aus meinem Rezept ist hervorragend geeignet, um damit im kleinen Ofen einen knusprigdünnen Pizzateig herzustellen! Ich habe dazu das Backpulver weg gelassen und noch bissle Thymian in den Teig geknetet.
Zwischen 2 Backpapieren ausgerollt (ca. 3mm), für 10 Min bei 180° vorgebacken, auf das andere Papier gewendet und wieder rein. Und zwar so lange vorgebacken, wie ich für das bischen Vorbereiten des Belages benötigte. Das waren 7 Minuten.
Ob das Wenden und 2. Vorbacken nötig gewesen ist, weiß ich nicht. Der Teig war jedenfalls richtig gut und Herzblatt war begeistert! :-)
Man konnte schöne Stücke abschneiden und prima in der Hand halten.


Freitag, 25. Oktober 2013

Laugenbrötchen

Hallihallo :-)

Herzblatt bat mich vor laaaaaanger Zeit um einen Versuch: Dir gelingt das bestimmt, mach doch mal Laugenbrötchen!

Tjaaa... öhm... Lauge... war da nicht was gefährliches dran?

Ja, ist so!
Ich empfehle, sich gründlich zu informieren, bevor man das Zeugs anfasst. Denn dann weiß man, dass man mit der Lauge ausschließlich mit dafür geeigneten Handschuhen und Schutzbrille umgehen sollte!

Nun hab ich also 4% Natronlauge gemischt. Nein, kein Haushalts-Kaisernatron. Das richtige Zeug.

Meine beiden Testbrötchen waren aus:
50g gemahlen Mandeln, blanchiert
1 Eiweiß (zufällig Gr. M)
8g Flohsamenschalen
1/4 TL Backpulver (inzwischen rausgefunden, dass es nicht notwendig ist)
Prise Salz
50g heißes Wasser
Hagelsalz zum Bestreuen

Alle trockenen Zutaten zusammen mischen, Eiweiß drüber, mit Knethaken verrühren, heißes Wasser dazu, noch 2-3 Minuten weiterrühren, bis ein Klos entsteht.
Gute 10 Minuten quellen lassen.



Ich hatte nun den ganzen Klos quellen lassen, die Brötchen ließen sich danach nicht ganz so gut formen.
Also, die geformten Brötchen in die Lauge eintauchen, auf eine Dauerbackfolie setzen und das grobe Salz drüber streuen. Bei ca. 180° haben diese kleinen Pupser 1 Stunde gebraucht, bis sie knackig waren. Und nicht labberig. Ich esse die nur zum Testen, aber labberig geht nicht!





Was mir so auffiel:
Laut meinen Recherchen sollte man eine Dauerbackfolie benutzen: Done! Da klebte nix an, war prima. Angeblich sollen die Laugenbrötchen auf normalen Papier wegen der Lauge anhaften...

Das nächste Mal werde ich erst formen, dann einlaugen und besalzen, dann quellen lassen.
Auch noch erwähnenswert: Auf der Packungsbeilage der Lauge stand drauf, man solle den Teig nochmals gehen lassen nach dem Eintauchen. Das habe ich hier so nicht gemacht. Kann also sein, dass diese Teigruhe auch noch ein wenig den Geschmack verstärken könnte.

Auf dem oberen Bild sieht man die Reststücke der Dauerbackfolie. Die war insgesamt zu groß für das normale Blech und ich hab sie passend geschnitten. Dan blieb aber ein so gescheiter Rand übrig, dass ich den Rest für den kleinen Backofen nutzen konnte. So wurden diese Brötchen also im Mini-Ofen gebacken, natürlich mit dem Backthermometer drin *das gute Stück*

Die Konsistenz war prima, feine Poren gabs auch, geschmacklich absolut kein Mandelgeschmack, aber ein feiner Laugengeschmack eben :-)
Da ich früher schon Laugenkrams nur selten aß, weiß ich jetzt nicht, ob der Geschmack nun zu lasch ist... aber: siehe oben, der nächste Test wird anders.


Nun bin ich gespannt, ob das Brötchen Herzblatt schmecken wird! Wenn ja, gibts eine größere Testreihe, dann auch mit gelaugten Teiglingen einfrieren und gebackenes Brötchen einfrieren usw...

:-)


Hier gehts zum 2. Teil: Klick! Erfahrungen und ein wenig das Rezept verbessert.

Mittwoch, 21. August 2013

Lalalalalalalalabskaus!

Labskaus ist SO lecker!
Und wer denkt, das ist alles Matschepampe, nun ja... der hält sich wohl mit Vorurteilen auf ;-)

Die Tage hatte Steph vom KuLa per FB was von Labskaus gepostet. Habs nur gelesen und -zack- raus aus der Birne.
Gestern aus heiterem Himmel -zack- rein in die Birne. Allerdings auf die wenn-ich-das-heute-nicht-bekomme-sterbe-ich-Art.

Nur... was nehme ich statt der Kartoffeln? Die haben im gekochten Zustand 14-20g KH.
Da Kohlrabi auch mal als Ersatzkartoffel herhalten muss, könnte das hier auch passen. Und was finde ich im Supermarkt? Genau, keine Kohlrabi!
Innerlich war ich den Tränen nahe, denn siehe oben: Ich sterbe, wenn ich das heute nicht bekomme!

Glücklicherweise kennt Herzblatt sämtliche meiner Gesichtsausdrücke und hält mir diverse Gemüse vor die Linse. Und echt jetzt... keine Kohlrabi im Angebot, aber kiloweise Pastinaken!
Danke Herzblatt :-)

Pastinaken haben laut Uni Hohenheim gekocht nur um die 2g KH, roh auch nur 2,9g. Bei fddb werden sie im rohen Zustand mit 10,2g KH angegeben.  Da ich nicht weiß, wie auf fddb diese Daten zustande gekommen sind, halte ich mich an die Uni Hohenheim, da ich davon ausgehe, dass die den Kram selbst untersucht haben. Hmm... Haben die das wirklich? Ich schreib da mal hin...

Auf jeden Fall gab es herrliches Labskaus!
Zutaten für 2-3 Personen:

ca 120-150g Pastinaken (je nach Größe 1-2 Stück)
1 Dose Corned Beef
1 Zwiebel
Fett zum Anbraten
Salz, Pfeffer
etwas Gurkenwasser

Als BEI-Lage und somit nicht zum untermischen gedacht:
Hering (als Brathering oder Rollmops, oder wie in meinem Fall: "Teufelsröllchen" von Lysell)
Rote Beete (hier: Hengstenberg 8,8g KH aber geschmacklich the best)
Saure Gurke (ich hatte Salz-Dill-Gurken von Kühne 0,5g KH lt.fddb)
Spiegelei (mag ich aber grad gar nicht sehen)


Ich habe die Pastinaken recht klein geschnibbelt und bissfest gekocht. Ich mags nicht so matschig.
Zwiebel würfeln und anbraten, dann das Corned Beef dazu, mit Salz und Pfeffer würzen, einen Schuss Gurkenwasser dazu. Dann die Pastinaken unterrühren. Mehr wird hier nicht untergerührt!
Man kann die Pastinaken auch grob stampfen.

Das Ganze mit den Beilagen hübsch anrichten, wie bei Steph: Klick! Oder wie in meinem Fall eher mäßig hübsch, dafür flott:



Leider nur ein Handy-Foto... Herzblatt hat die blöde Angewohnheit, Dinge irgendwohin mitzunehmen und sie nicht mehr an ihren vorigen Platz zurück zu legen. Somit fehlt mir gerade das Ladegerät für die gute Kamera und irgendwann ist auch der beste Akku leer :-(

LCHF-Tauglichkeit: Durchaus JA.
Allerdings: ich habe hier nichts abgewogen, empfehle aber nicht mehr als diese Portion Pastinaken auf eine Dose Corned Beef (ca. 340g). Deshalb habe ich sie auch nur klein geschnibbelt und nicht gestampft, da geht dann auch ne Menge (optische) Menge verloren.
Und die Beilagen können je nach Sorte durchaus mehr KH haben.
Diese o.g. Mengen haben für 3 großzügige Portionen gereicht.


Samstag, 20. Juli 2013

Waffeln aus der Pfanne

Bei dieser Hitze geht kochen echt schwer... Momentan gibts hier vor allem Futter ausm Ofen, der brutzelt alleine vor sich hin ;-)

Was aber auch noch hervorragend klappt, weil superschnell:
Waffeln.
Hab kein Waffeleisen, daher darf die Pfanne ran. Das funktioniert für mich sogar noch viel besser, denn beim Wenden ziehen die Ränder der Waffel hoch und ergeben ein hübsches Schiffchen, das sich lecker füllen lässt mit z.B. Himbeeren, Blaubeeren und halbsteifer Sahne.

Bilder oder Fotos hochladen

Rezept:
1 Ei
1 EL Nussmus (Mandel-/ Erdnussmus bei "süßem", obstigen Belag, Sesammus bei herzhaften Belägen)

Bei erhöhter Menge wird mir der Teig recht fest, so dass ich mit einem Schuss Sahne wieder eine zähflüssige Masse herstelle.

Beidseitig braten, je nach Belagswunsch etwas abkühlen lassen, fertig.

Käse fülle ich gleich rein, wenn die andere Seite noch ausbäckt ;-) *nomnom*

Donnerstag, 23. Mai 2013

Körnerbrötchen - zu Risiken und Nachwirkungen fragen Sie Ihren Verstand!

Frei nach Den Ärzten:
Manchmal, aber nur manchmal, hat die Kathi ein kleines bisschen Brötchen gern :-)))



Für Herzblatt backe ich immer wieder dieses Brot aus dem Forum: Klick!
Allerdings mit diesen Abwandlungen von Seite 7 im Thread: Nochmal Klick!

Herzblatt wünschte sich nach langer Brotabstinenz doch mal wieder ein Sonntagsbrötchen.
Hier also das Rezept, wie die Brötchen zu Brötchen werden und auch bleiben:

250g Quark 40%
4 Eier
200g Leinsamen
200g gemahlene Mandeln
20g Kokosmehl
Salz, sonstige Gewürze

Und ich hau in diese Masse einfach noch Saaten nach Wunsch rein. Mal Sesam, mal Sonnenblumenkerne und hier auf dem Bild sind Kürbiskerne mit drin.

Alle Zutaten verrühren, ca. 10 Minuten stehen lassen, Brötchen formen, einschneiden zum hübscheren Aufbrechen, bei ca. 180° 25 Min backen.

Nach etwas mehr als einem Jahr LCHF benötige ich diese Nachbauten gar nicht mehr. Auch wenn diese Brötchen für mich alten Körnerbrötchen-Liebhaber schon richtig lecker sind.
Und 1-3x im Monat esse ich so eines. Am Sonntag mit Herzblatt.
Vom KH-Wert (müsst ihr selbst ausrechnen, v.a. je nachdem, wie viele Brötchen ihr geformt habt) geht es noch für eine Mahlzeit.
Aber hier sehe ich einfach wieder einen Gefahrenpunkt: Schnapp ich mir, wenns mal schnell gehen muss.
Und plötzlich wird es immer schnell gehen müssen, weil es ja so bequem ist, ein Brötchen (achwas, gehen auch gleich zwei!) aus dem TK zu holen und schnell aufzubacken.
Zack, sitzt du wieder in der KH-Komfortzone und machst dir zuerst ein schlechtes Gewissen und dann denkst du nur noch daran, dass es ja schließlich konforme Zutaten hat und genau DANN kann es passieren, dass du eher unterbewusst denkst: okeee.... ich mach heute aus lauter Stress ne Ausnahme und hole mir ein winzigstes Stück aus der Bäckerei, schließlich ess ich daheim ja auch die Brötchens...und sooo schlimm wird diese eine Ausnahme nicht sein, heut abend/später/morgen/demnächst/irgendwann mach ich ja schließlich LCHF weiter...

Tjo. So ähnlich läuft mein Kopfkino ab. Deshalb esse ich diesen Brötchennachbau recht selten. Und schalte immer wieder dieses Kopfkino an, wenn ich mal im Stress bin und noch genügend Brötchen im TK sind.
Stress rechtfertigt für MICH keine Ausnahmen.
Damit muss ICH fertig werden.
In stressigen Zeiten erwarte ich von meinem Körper erst recht volle Power.
Dann muss ich ihn nicht noch mit Badfood quälen...


Wünsche euch trotzdem gutes Gelingen und lecker Appetit ;-)