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Dienstag, 13. Mai 2014

Der Paul, der etwas schwachbrüstige Earl und 55g Fett/100g

Ich trinke sehr gerne Tee. Zu KH-Zeiten hatte ich bisweilen um die 15 Sorten im Schrank.
Unter LCHF stellte ich leider fest, dass z.B. Früchtetee bei mir Hunger/Heißhunger auslöst. Am relativ niedrigen KH-Gehalt hat das vielleicht nicht gelegen. "Vielleicht", weil ich damals nie den Blutzucker gemessen hatte, aber ich hatte ja flott nach der Umstellung bemerkt, was diese Früchtetees mit mir machen. Auch wenn ich sie nie süßte...

Nun steht nur noch Earl Grey im Schrank. Und daneben noch Kamilletee und Kräutertee, die Hausmarke vom Edeka.

Da hab ich also nur noch recht wenig Auswahl, denn grüne Tees sind mir echt zu fad. Und wenn sie aromatisiert sind, schmecken sie mir wegen dem Aroma nicht. Ich hatte mal einen mit Zitrusaroma, der schmeckte so, wie ein Klostein riecht *brrr*
Von Rooibos hatte ich schon vor Jahren genug, gebe ihnen aktuell wieder eine Chance... aber ehrlich... die sind nicht so der Knaller bislang.
Achja, bisher hab ich vom Rooibos noch keine Gelüste bekommen, spricht also dafür, noch einige Sorten zu testen.

Und was hat das nun mit der Überschrift zu tun?
Einen entcoffeinierten (und somit stilltauglichen!) Earl Grey fand ich bei Paul Schrader, einem Leckerchen-Versand, überwiegend nicht-LCHF tauglich ;-)
Der Earl ist für meinen Geschmack aweng schwach auf der Brust. Dem helfe ich aber mit einem Löffel mehr Tee ab, gleiche Ziehzeit aber. Umgekehrt schmeckts mir nicht.

Und was hat nun 55g Fett?
Die Clotted Cream, ebenfalls beim Paul bestellt. Um die bin ich aber schon laaaaange rumgeschlichen. Kostet immerhin 6,75€ für nur 175g!
Wirklich blöd, dass dieses Zeug...
...
...
...
SO herrlich leckersahnigcremig schmeckt!!!
Bei dem Fettgehalt aber auch kein Wunder!
Mit nur 2,2g KH übrigens ;-)))

So sieht also heute mein Mittagessen aus:

Mein Tee hat selten so viele Fettaugen gehabt *hihi*
Das Stück Gurke rechts im Bild befand sich schon in meinem Magen... ;-)

Aber nein, das ganze Glas hab ich nicht vertilgt, es waren nur gute 40g. Normalerweise kann ich in 1Liter  Earl 200g Sahne reinpacken. Hier reicht mir wirklich wenig wegen dem enormen Fettgehalt!
So spare ich echt einiges an KH. Sogar der Geldbeutel wird schön schmal :-)

Vielleicht finde ich ja eine günstigere Quelle für die Clotted Cream. Hinweise werden dankend angenommen! :-)

Dienstag, 6. Mai 2014

Huhn + Mozzarella + Olivencreme

und das Ganze auf Gemüsebett ausm Ofen :-)


Beim Hochladen des Fotos fiel mir auf, dass es gar kein Nachher-Foto gibt...


Also...
Ich hab hier 2 Hühnerbrüste der Länge nach durchgeschnitten, mit Mozzarellascheiben belegt. Diese dann mit grüner Olivencreme (es gibt auch schwarze) bestreichen.
Auf einem Brettchen habe ich je 2 Scheiben mageren Schinken nebeneinander gelegt. Ich erwähnte schon mal, dass Herzblatt keinen fetten Schinken mag...
Also auf den Schinken nun die belegte Hühnerbrust legen und den Schinken drüber wickeln. Evtl. mit einem Zahnstocher fixieren.

Mein Gemüsebett bestand aus 3 kleinen Möhren, 1 Zwiebel und 1 mittelgroßen, orangefarbenen Paprika. Lecker Lieblingsöl drüber und mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Hühner nun drauf drapieren, ich hab noch bissle Öl auf diesem papptrocknen Schinken verteilt und ab in den Ofen.
25 Min bei 160° und dann noch 10 Min bei 180-200°, die restlichen 10 Min würden fetten Speck schön knusprig rösten...

*

"Eigentlich" werden die Hühner nur eingeschnitten, mit Mozzarella und Pesto befüllt und dann mit Speck umhüllt und auch noch angebraten...
Aber:
1. Pesto gibts nicht im Supermarkt. Da finde ich *hehe* nur Nachbauten ;-) Ich kann Cashews nicht ausstehen und Grana Padano mag ich zwar, aber im Pesto schmeckts nicht.

2. Alles aus einer Schüssel! ;-)

3. die halbierten Hühner sind schneller durch. So kann ich sie zusammen mit dem Gemüse in den Ofen schieben und hab keine verkochten Gemüsestücke.

4. Der austretende Saft von allen Bestandteilen gibt ein herrliches Sößchen. Das könnte man nun separiert auffangen und noch ein bischen cremiger hinzaubern (mit kalter Butter z.B.)... aber ich mag es so "wässrig-ölig".

5. Mein Baby im Tragetuch bekommt keine Bratspritzer ab!

Nachtrag: Das hier ist eine Version des überaus köstlichen NomNom-Mozzarellas!

Mittwoch, 30. April 2014

Total entpuppt!

Und zwar hier:


Die Seite zu Annikas Buch "entpuppt"!

Da ich mal wieder einhändig tippe, sag ich nur so viel:
Ich bin echt stolz auf dich, dass du dein Buch fertig gebracht hast *drückerle*

Und die Seite sieht richtig gut aus :-)))

Herzliche Glückwünsche!

Samstag, 12. April 2014

Aktuelle Lieblingssättigungsbeilage

Hach, das geht mir grad runter wie.... Brokkoli-Spargel-Salat!




Simpel wie immer:
Zerteilten Brokkoli blanchieren, grünen Spargel in appetitliche Häppchen schneiden, mit Dressing nach Wahl mischen.

Ich hab den Spargel nicht blanchiert, muss man beim grünen ja nicht. Was ihn noch attraktiver macht, wie ich finde ;-))
Außerdem schmeckt der nicht so lasch wie weißer. Wobei dieser in Alufolie ausm Ofen auch lecker ist...

Zurück zu dieser Version:
ich hatte Öl-Zitronensaftdressing mit normalen Küchenkräutern.
Am nächsten Tag hab ich den Rest mit gehobelten Mandeln "verfeinert" ;-) und 3 hauchdünne Scheiben Rohschinken dazu drapiert. Käsestückchen würden bestimmt auch prima passen...

Die KH dürft ihr euch selbst ausrechnen ;-)
Da ich derzeit stille, fällt bei mir die aktuelle KH-Menge größer aus als sonst, so zw. 30-80g KH. Je nach Gemüse eben ;-)

Montag, 31. März 2014

Jetzt aber zackig!

Schnell einen Post verfassen, solange der brüllende Windelterrorist das geliebte Wunschkind noch ein wenig schlummert... ;-))

Also.. essenstechnisch läufts nun genau so wie der neue Alltag mit Kind: Chaotisch!
Ich komme 1-3x Tag zum essen mit Kauen.
Deutlich mehr essen gibts zum Trinken. Nämlich Sahnekaffee (entkoffeiniert).
Insgesamt komme ich mit dem Kauessen (natürlich komplett LCHF) auf deutlich mehr KH als meine sonstigen max. 20g zum Abnehmen.
Kalorien sind mir ja noch immer wurscht, da ich nach Hunger esse. Also... wenn das nicht mit den Vorstellungen meiner Tochter kollidiert ;-)

Seither fliesst meine Milch jedenfalls besser, also seit dem Trinkessen. Ich schiebs mal auf die Zwischenmahlzeit mit der vermehrten Kalorienaufnahme. Auch wenn man beim Stillen wohl nur ca. 500kcal mehr benötigt als sonst...

Ich wollt noch mehr schreiben.... verschieb ich mal aufgrund akuten Babynotstandes.... ;-)

Montag, 24. Februar 2014

LCHF unterwegs: Abhängig im Krankenhaus

Die liebe Lydia (huhu!) hat eine sehr berechtigte Frage gestellt:
Nehme ich Proviant ins Krankenhaus mit?

Gute Frage. Da spielen mehrere Faktoren und Wünsche und Vorstellungen mit rein.

1. Ich möchte ein Einzelzimmer haben.
Ich mag zwar gerne Menschen um mich haben, aber ich mag es nicht, wenn mir zwangsweise und auch noch Fremde untergeschoben werden.
Ob ich das bekomme, hängt vom Ansturm frisch Gebärender an. Das Zimmer wird mich pro Tag 120€ kosten, da sehe ich es schon nicht ein, auch noch mein eigenes Essen mitzubringen.
Herzblatt meinte zwar: Ist doch kein Hotel!
Aber bei so einem Preis erwarte ich schon ein wenig mehr. Nämlich mehr Butter, Gemüse statt KH-Sättigungsbeilagen und zum Glück gibt es einen Essraum mit Buffet.


2. Da es ja genügend an Zöliakie Erkrankte gibt (euch Ärmsten liebste Grüße!), frage ich mich: Ist ein Krankenhaus auf sowas vorbereitet? Muss es eigentlich. Denn ich kann doch nicht in einem Krankenhaus ein Essen vorgesetzt bekommen, dass mich erst recht krank macht.
Also werde ich beim Vorbereitungsgespräch nochmals explizit nachfragen.


3. Mein Notfallproviant ist schon in der Kliniktasche: ein 5er-Riegel Mini-Salami (übrigens die von Aldi-Süd, schmecken von allen Mini-Salamis am besten).
Herzblatt hat sich gedanklich auch schon zurecht gelegt, was er mir im Fall des Falles mitbringt (er kommt ja täglich):
Käseröllchen, Zwiebelmettwurst (!), meine eigene Nussmischung (*s.u.), Mini-Salami-Nachschub, Sahnefläschen a 500g
Ich denke aber nicht, dass ich das benötige. Bis auf vielleicht die Nüsse. Und die Sahne.

4. Ich schwöre, es gab noch einen 4. Punkt. Mindestens! Nur hab ich den leider vergessen :-( Immer, wenn mir irgendwas für einen Termin einfällt, sage ich Herzblatt sofort Bescheid, der merkt sich das alles für mich... Nette Grüße von der Schwangerschaftsdemenz, die ich bislang immer anzweifelte, aber inzwischen...



* meine eigene Nussmischung hat mich in den starken Übelkeitszeiten (neben der Brühe) auch recht gut versorgt.
In eine große Dose kommen je 1 Packung (200g):
Mandeln, ungeschält
Haselnüsse, ungeschält
geröstete Kokoschips (Davert, bei DM gefunden)
Pekannüsse, alternativ Paranüsse (oder auch beides...)
Rosinen (die nimmt der unschwangere LCHFler natürlich NICHT!)

Gut durchschütteln. Mir reichte eine Espressotasse voll als Ersatzmahlzeit, wenn mir richtig gemein übel war.


Tjo, also insgesamt habe ich also nur Nüsse und Mini-Salamis, aber auch mehr für den Notfall, dass meine Kleine sich früher als geplant auf den Weg machen möchte. Aber das bissle halten wir gemeinsam noch aus ;-)




Donnerstag, 16. Januar 2014

Kaum auf den Beinen, schon wieder die Grätsche...

... Leben, du kannst ja manchmal so ein Arsch sein!

Da freu ich mich über Kopfschmerzfrei, keine Übelkeit, kein Sodbrennen (dazu komm ich gleich noch) und überhaupt über einen leicht verbesserten Schlaf, da überfällt mich diese doofe Erkältung!
Weder war mir zu kalt, noch war ich im Bakterienschlaraffenland. Vom Supermarkt mal abgesehen...
Nun plage ich mich also mit Autsch-Hals und Schiefnase seit letzter Nacht.
Großartig was einnehmen geht nicht. Und wenn man ehrlich ist, hilft das ganze Antigrippezeug nicht wirklich.
Die üblichen 7 Tage oder eine Woche muss man da wohl durch. Obwohl mir grad einfällt, dass ich seit LCHF extrem viel weniger krank geworden bin. Und wenn, dann war ich superflott wieder obenauf.
Und dieses Mal tippe ich auch eher auf Opportunisten, denn gestern musste mein Katertier zum Doc und der hat ihn dann auch noch über Nacht da behalten.
Ja, ich gebs zu, da liefen mir einige Tränchen. Insgesamt ist ja mein Kreislauf eh nicht mit Stabilität gesegnet, also war ich völlig fertig mit Herzrasen und Schädeldruck. War wohl ne Einladung an Bakterien bzw. Viren, oder was auch immer mich grad heimsucht.

Dennoch: Katertier wird in diesem Moment abgeholt und es geht ihm wieder gut, lautete die erste Botschaft!
:-)

Aber mal zu den wunderschönen, tollen, fantastischen LCHF-Vorteilen in der Schwangerschaft:
Baby wird immer größer, Magen hat immer weniger Platz, Essen geht auch immer weniger....
aaaaaaber:
Ich hab kein Sodbrennen!

Die Energiedichte von LCHF ist ja angenehm hoch bei einem recht niedrigen Volumen.
Stellt euch hier bitte ca. 100g Brie vor mit ca. 30g Butter. Tolles Frühstück, macht "lange" satt und weder Baby noch Magen streiten sich großartig um den verbliebenen Platz.

Na-tür-lich ist das viel zu wenig, aber es macht mich auf jeden Fall für ca. 3 Std satt.
Ist unschwanger unvorstellbar, aber ich seh diese ganzen Monate als große Reise in neue Erkenntnisse.
Und natürlich findet grad kein Steak den Weg in meinen Magen, das Steak würde sich angesichts des Platzmangels eh weigern.
Aber ich bin in dieser Woche recht zufrieden mit meinem Essen. Und vielleicht dient das viele Fett auch ein wenig als Magenschutzfilm. Also da oben halt, am Pförtner. Ihr wisst ja, Fett schwimmt oben :-))))

Das war auch neulich so, als ich noch mit den Nebenwirkungen vom Insulin zu kämpfen hatte: Sodbrennen stand bei Fuß und plötzlich hatte ich Lust auf Hühnerbrühe (mit richtig viel Einlage).
Siehe da... nicht zu fassen.... Sodbrennen wurde schon bei einem kleinen Tässchen richtig gut!
Sogar ohne Extrafett!

Sollte je eine Schwangere hier drüber stolpern: Koch dir mal ne richtig fette Hühnerbrühe. Schmeiß rein, was du magst, so lange es keine Kartoffeln sind. Vielleicht verschwindet dein Sodbrennen auch!
Und wenn du das testen solltest: Schreib mir, mich interessiert das Ergebnis! :-))


Ich hau mir jetzt ne Prise Nasenspray rein und schnibbel mal das Gemüse für die Hühnerbrühe!

So long :-)

Sonntag, 15. Dezember 2013

Alle Jahre wieder steht da plötzlich ein Weihnachtsmarkt


Ich war mal wieder in Esslingen unterwegs bei einem anderen Arzt. Zur Zeit herrscht dort Weihnachts- und Mittelaltermarkt.
Um 11 Uhr machen die auf. Und schon kurz vorher schieben sich zuerst die Busse durch die Stadt und dann die Menschenmassen...
Seit LCHF interessiert mich sowas noch weniger als eh schon. Früher bestand für mich der Sinn vom Weihnachtsmarkt: hingehen, Crepe essen, Kinderpunsch trinken, gebrannte Mandeln mitnehmen, heim gehen.
Heute reduziert sich das auf den ersten und den letzten Punkt.

Um zu meinem Arzt zu gelangen muss ich den Weihnachtsmarkt zumindest ganz nah umrunden. Bin natürlich mitten durch, es hätte ja auch was Nettes zum Gucken geben können.

Und da war der Stand, an dem ich früher immer gerne einen Schoko-Fruchtspieß holte. Mir kam der Gedanke: Hm, bist ja schwanger und verträgst zur Zeit scheinbar mehr als sonst *höhö*
Ich hab alle Fruchtspieß-Variationen durchgelesen. Banane, Erdbeere (um diese Jahreszeit soll das schmecken?!), Trauben, Äpfel, Birne, Ananas...

Hätten die nicht ein paar Heidelbeeren aufspießen können?!

Mich hat so gar nichts davon überzeugt, vor allem im Hinblick auf die recht wahrscheinlich anschließende Fehlgärung im Magen.
Ein halber, recht klein geratener Boskoop-Apfel ist das Höchste der Gefühle, gefolgt von einer kleinen, bitte sehr harten und sauren Kiwi. Also, natürlich nicht beides an einem Tag!

Irgendwie war ich dann enttäuscht. Dass ich so gar nix „Leckeres“ gekauft habe.

Und hier war wieder die Erinnerungsfalle! BÄMM!
Ich erinnerte mich an all die vielen Male, an denen ich mit Freunden unterwegs war, einen tollen Tag hatte und diese Süßigkeiten 1-2x jährlich genoss.

Dieses Mal hielt ich nicht anderen Leuten vor Augen: Was ist denn das wirklich leckere am Crepe?, sondern mir!

Das Leckerste am Crepe, Fruchtspieß und Kinderpunsch waren meine Freundinnen, mit denen ich einen ganzen entspannten Tag voller Milchkaffee, Geplauder, Gelächter und Gelästere verbrachte, zwischendurch ein wenig Shoppen und sich gegenseitig die unmöglichsten Klamotten reichen im todernsten Tonfall, dass genau DAS die perfekte Klamotte wäre :-))

Tja.
„Diese“ Crepes und Fruchtspieße sind einfach nicht nachzukaufen. Die muss man wieder erleben.


Ich wünsche euch, dass auch ihr den Erinnerungsfallen entgehen könnt :-)

Hier hatte ich das Thema schon mal: Vom Verzichten und Vermissen



Freitag, 6. Dezember 2013

Immer das Gleiche *g*

Ich hab gestern ganz gut hier aufgeräumt und prompt meine Keule wieder gefunden. Die schwinge ich auch gleich mal, wenn auch mit einem dezenten Zwinkern :-D

Des heutigen Pudels Kern: Das Gewicht!
Alltime-favourite! Oder? ;-)

Leider kann ich mich noch immer nicht entscheiden, ob ich lachen oder heulen soll, wenn ich von recht diäterfahrenen Menschen höre lese:
Also, ich hab jetzt mit LCHF angefangen, also seit 10 Minuten mache ich das ab-so-lut konsequent und habe auch nur noch 4 Zwischenmahlzeiten zu den 3 Hauptmahlzeiten am Tag und alle meine Nachbauten sind mit Süßstoffen und es geht nicht ein Gramm von der Waage, die mir sowieso schon Normalgewicht bescheinigt, aber mein Lieblingswohlfühlgewicht im Sinne von Size zero kennt die Trulla ja nicht.



Ja, ist übertrieben. Obwohl auch sowas schon im Forum drin war ;-)

Kinners, das könnte hier ein seitenlanger Post werden, wenn ich erst mal Luft geholt habe. Aber echt jetzt, das weiß doch jeder tief in seinem Inneren:

Habe ich die letzten 25 Jahre gebraucht, um mir das aktuelle Gewicht von xxxkg anzufuttern, UND ich habe noch so 2-12 Diäten mit allen Jojos durch, dann weiß ich doch ganz genau, dass mit einer neuen Ernährungsform ein vorhandenes Übergewicht nicht innerhalb von 2 Tagen auf Normalzustand runtergondelt!
Doch obwohl mir das klar ist, will ich das nicht wissen... ;-)

Und: Wer sich schon überwiegend im Normalbereich befindet und ja, ich meine damit diese durchschnittlichen Körpergröße minus 100 gleich Normalgewicht, und noch weitere 10kg in Richtung Mager durchziehen will, der wird das mit LCHF eher nicht schaffen. Nicht, wenn er/sie LCHF nach seinen Grundsätzen durchzieht. Dann sucht sich der Körper einfach sein persönliches Wunschgewicht aus, was er für vollkommen gesund und richtig hält.
Dann kannst du auf Rumpelstilzchen machen und es wird sich nix tun auf der Waage.

Aber vielleicht.... vielleicht packst du mal das Maßband aus.
Es könnte sein, dass du mit wenigen Kilos mehr als dein Wunschgewicht viel besser aussiehst. Immerhin baut sich der Körper um!

Und ich bin nicht die Einzige, die mit 100-LCHF-Kilos in Größe 44-46 passt und eher nach 80kg aussieht. Auf dem Hin-Weg ins Übergewicht passte mir bestenfalls eine großzügig geschnittene 48, eher 50 bei 100kg Lebendgewicht.
Die Zahl auf der Waage und auch die Zahl in der Klamotte.... das sind nur Zahlen. Klar, ich freu mich auch darüber, wenn die Zahlen alllllllleeeeeee kleiner werden.
Aber... woher weiß ich denn, was mein Körper als physiologisch gesund für sich erachtet?
Ich freu mich über den Umbau des Körpers. Das Fett schmilzt an den richtigen Stellen und plötzlich habe ich eine Figur, die ich nicht erhungern muss, sondern die der Körper ganz von alleine bastelt!
Und wenn ich auf die dazugehörige Zahl auf der Waage sehe, dann könnte ich wie ein wahnsinniges Genie aus alten, amerikanischen Filmen loslachen. Oder doch lieber wie Archimedes (Klick)

Leuts, ihr macht euch unnötig Streß. Ich vermute mal, ich weiß auch, woher das kommt.
Im Forum liest man einfach die geilsten Geschichten!
Wie viel manche Leute in kurzer Zeit abgenommen haben.
Ich selbst habe auch in 14 Monaten 32 kg abgenommen. Und ich finde und emp-finde diese Zeit auch als wahnsinnig kurz, wenn ich bedenke, dass ich schon als Kind proportional zur Größe viel zu viel zugenommen habe.
Diese Geschichten machen Laune, das macht Spaß, das motiviert ungemein.

Aber bleibt doch mal realistisch!
Wie Frau Sudda gerne sagt: Ich bin ich und du bist du.
Und ich habe andere gesundheitliche Baustellen als andere!
Manche haben keine und nehmen 40-50kg in einem Jahr ab und machen neben LCHF noch so viel Sport, den ich wohl in 5 Jahren nicht machen würde. *faulbin*

Das ist aber ein ganz anderes Kaliber. Wer nur 5-15 kg abnehmen möchte, wird eher nicht so rasant abwerfen wie jemand, der sich lieber halbieren sollte (so wie ich), um gesund schlank zu werden, zu sein.
Natürlich gibt es die Ausnahmen, die ihre wenigen Kilos auch flott los werden. Meistens sind das Männer. Aber ehrlich, bist auch du so eine seltene Ausnahme? Und beim Wort Ausnahmen: Machst du wirklich keine? Oder möchtest du die winzigminikleine ausnahmsweise Ausnahme einfach nur vergessen, weil die ja wöööörklich wöööönzöööög war?

Ich kann euch nur empfehlen, das Schwierigste auszutesten: Loslösen von Zahlen auf der Waage.

Vermesst einige Stellen am Körper, gerne wird genommen:
Bauch
Taille
Oberschenkel
Unterschenkel
Oberarm
Handgelenk (relativ gesehen dürfte da trotzdem nicht so sehr viel runter gehen)
Brustunterweite (da geht der Rückenspeck ab, gell!)
ich hab auch schon vom Halsumfang gelesen (!)

Wer von sich Maße nimmt, sollte danach seine engste Kleidung anziehen und Fotos von sich machen.
Dann das Ganze für 4 Wochen in der Schublade verschwinden lassen und konsequent weiter LCHFen.
Nach weiteren 4 Wochen die ganze Prozedur mit Messen und Fotos in den gleichen Klamotten wiederholen.
Ganz besonders Neugierige können jetzt schon mit den Startbedingungen vergleichen.
Ich empfehle aber: Nach weiteren 4 Wochen wieder vermessen, in die gleichen Klamotten schlüpfen und Fotos machen und dann erst vergleichen.

Diese Vorgehensweise ist vor allem für die letzten 20 Kilos sehr empfehlenswert!

Ich wünsche euch wundervolle Messergebnisse ;-)


Montag, 11. November 2013

(Vor-)weihnachtliche Quitte

Vor wenigen Tagen plagten mich allerschlimmste Obstgelüste. In der Hinsicht empfinde ich meine Schwangerschaft als Freifahrtschein dafür, denn ohne Buzzele im Bauch hatte ich extrem selten Obstgelüste.

Beim spontanen Einkauf sah ich gelbes Zeugs, das von weitem wie Quitten aussah. *höh?*
Näher ran, angestrengt glotzen. *sieht so aus, aber seit wann kann man die hier kaufen...*
Noch näher ran, bestimmt eine volle Minute aufs Schild gestarrt!

Tatsächlich Quitten!
Wie herrlich! :-)))

Es gab vor wenigen Jahren sogar mal Quittentee von Milford. Scheinbar war ich der einzige Abnehmer davon, die Packung war schnell weg (daheim und im Laden :-( )

Quittengelee und selbst gemachtes Mus von älteren Einheimischen waren somit meine einzige Quittenquelle. 
Jetzt ist eben dumm: Der Zucker da drin. 

Nun sehe ich also diese fabelhaft quietschegelben Quitten. Nur noch 5 Stück? MEINS!

Der harte Fakt:
100g Quitte enthalten 7,3g KH.

Das bedeutet: Für abnehmende LCHFler nicht geeignet! 
Also somit "eigentlich" auch für mich nicht. Aber wie ich sagte, der Schwangerschaftsfreifahrtschein! *hehe*

Für gewichtserhaltende LCHFler als saisonale Gelegenheit aus meiner persönlichen Sicht ok, wenns nicht überhand nimmt.
Für Leute, die sich der Paleo-Ecke zugehörig fühlen, erst recht - behaupte ich mal so (falls diese Aussage falsch sein sollte, freue ich mich über Aufklärung!)

Also, so wurde diese herrliche Quitte nun verwurschtelt:



Für 2 Personen als Dessert:

1 Quitte
2 EL Zitronensaft zum Einreiben gegen das Oxidieren
2 Stücke Backpapier (ca. 30x30cm groß, damit man es zubinden kann)

Für die Soße:
1-2 Stangen Zimt
2 Sternanis
2-3 EL Zitronensaft
ca. 25g Butter
Je nach Bedarf und Geschmack Ersatzsüße

Die Quitte schälen, halbieren, mit Zitronensaft einreiben und das Kerngehäuse entfernen. Das geht wohl ganz gut mit so einem Ausstecher für Kugeln, hatte ich aber nicht. Ein wenig mit dem Messer einschneiden und einem Teelöffel auskratzen geht auch. Hier auch noch ein wenig Zitronensaft rein, damit es nicht so unansehnlich braun wird.
Je eine Quittenhälfte auf ein Stück Backpapier setzen. 

Die Zimtstangen ein wenig zerbröseln und alle Soßenzutaten in einem Töpfchen kurz aufkochen lassen. Dann die Soße (mit Zimtstangenstücken und je 1 Sternanis) gleichmäßig auf die beiden Quittenhälften verteilen und das Backpapier gut verschließen.
Dafür kann man ganz prima Küchengarn nehmen, welches mir auch fehlte ;-)

Also hab ich einfach Alufolie genommen und drumrum gefaltet, weil ich meinen Faltkünsten nicht so richtig traue.  

Für ca. 50 Minuten bei 170-180° in den Ofen.

Entweder im Backpapier servieren oder auf vorgewärmten Tellern. Ganz lecker sind auch die frisch geknackten Walnüsse dazu. Ich könnte mir hier auch gut so halbgefrorene Mascarponecreme mit Nüssen vorstellen.
Doch egal, ob die pure Quitte oder noch Creme/Sahne/Eis dazu: Denkt an die KH!

Wünsche besten Appetit :-)



Samstag, 5. Oktober 2013

Das perfekte Dinner und der Tellerrand der Nachbauten

Mangels TV hab ich mir 3 von 5 Folgen der VOX-Serie "Das perfekte Dinner" in deren Mediathek angeschaut. Die ersten 2 Folgen, dann war einiges davon für mich unerträglich und dann - natürlich - die letzte Folge mit Jasmin von SoulfoodLowcarberia.
Ich war sehr neugierig auf ihr Menü. Welches in unserem Haushalt übrigens sehr großen Anklang fand ;-)

Nun...  Ein wenig fühlte ich mich durch die zusammengeschnittenen Kommentare in meine Anfangszeit versetzt. Ungläubig, aber neugierig und die Frage, was kann man da überhaupt so essen.
Insgesamt habe ich mir von allen Foodbloggern in dieser Sendung den Mut zum objektiven Blick über den eigenen Tellerrand gewünscht.
Ich behaupte von mir selbst immer: Ich probiere alles, zumindest ein kleines Stück. Ich hab sogar Ziegenkäse probiert und es tut mir von Herzen leid, mir schmeckt das einfach nicht! Und ich hab auch mehr als ein Mal probiert. Das letzte Mal ist gar nicht so lange her, denn um die Ecke ist ein Ziegenstall mit Käserei. Doch auch von dort... es ist einfach nicht mein Geschmack.
Oder beim Besuch bei Sonne aus dem LCHF-Forum. Ich sagte ihr, ich werde auf jeden Fall ihre Lammkreation probieren. Bislang hat mir Lamm überhaupt nicht geschmeckt. Doch Sonne hat eine so unglaublich leckere Lammkeule serviert... ich habe einfach weiteressen müssen. :-)))

Bei der Gelegenheit fällt mir ein: Liebste Sonne, ich habe noch immer keine Lammkeule zubereitet, wie ich es versprochen hatte! Der nächste Metzger, der diese Art von Ausnehmen evtl. drauf hätte, der ist keine Ahnung wie weit weg! Aber ich halte noch immer die Augen offen und mir fällt da gerade ein schnieke Edeka-Laden ein, der so edel und exzellent ausgestattet ist, dass ich dort mal hinfahren werde und nach Lammkeule frage. Äh, ja, das war eigentlich nur so nebenbei erwähnt... *hüstel*

Was ich eigentlich sagen wollte: Wenn ich leidenschaftlich gerne koche und auch noch darüber blogge, dann sollte ich mit offenen Geschmacksknospen durch die Welt wandern.
Ich selbst koche relativ gerne, manche Zeiten auch wirklich mit größter Leidenschaft, grundsätzlich aber "nur" mit Spaß an leckerem Essen. Und was ich blogge: Vor allem als Gedächtnisstütze für mich, aber auch als Ideensammlung für andere. Mein Anspruch an Kreativität oder Exklusivität ist da nicht wirklich besonders groß. Es muss brauchbar für den Alltag sein, es sollte einigermaßen günstig sein, da nicht jeder einen großen Geldbeutel hat und auch bei mir schlagen gerne mal fette Rechnungen auf.
Es sollte einfach sein, im Zweifel schnell gehen und schmecken.
(Also irgendwie bin ich heute in Laberstimmung... sorry...)

Ok, soweit mein persönlicher Blick auf und über meinen Tellerrand. Wieder hin zum perfekten Dinner!

Liebe Jasmin, leider leider leider empfand ich dein Brot ungeschickt! Ich setze hier keinem "Normalo" nachgebautes Brot vor. (Dazu gleich mehr)
Allein aus dem Grund: Es wird niemals so schmecken können wie das gewohnte Brot.
Bei Kuchen wird man wohl noch mogeln können. Aber Brot... :-(
Ich denke, ich hätte dein Brot mit großer Freude gegessen! Vor allem bei dieser köstlich klingenden Butterauswahl! *haaaach* :-))

Was mich aber so richtig zum Nachdenken brachte, war schon ab der 2. Folge die Sache mit der veganischen Vegetarierin. Also was nun. Vegan oder vegetarisch? Der Unterschied ist mMn schon richtig groß und wer nicht weiß, wo er sich zugehöriger fühlt, der sollte vielleicht lieber nichts sagen, sich nicht bei sowas bewerben und hinterher nur nörgeln, dass so viel Sahne und Eier und blablabla.
Herrje, wenn ich Zugeständnisse mache, die ich aber "eigentlich" nicht möchte, dann muss ich mir das vorher überlegen!

Nun zum Nachbau.
In meiner Umstellung hab ich auch Brot nachgebaut. Ich bin damit, wie wohl alle, aufgewachsen. Es war normal, morgens sein Brot zu essen. Als Zwischenmahlzeit auch gerne und oft und abends heißt es dann schon eh Abendbrot.
Meine Brote.... achje... ich glaub, ich hab Nahrungsmittel im Wert von locker 80€ und mehr wegschmeissen dürfen. Es hat nicht funktioniert, nicht geschmeckt oder sonst was ist tierisch schief gelaufen.
Irgendwann hab ich zwar ein brauchbares Rezept gefunden (steht auch hier im Blog), doch... inzwischen brauche ich es nicht mehr und so hat fast nur noch Herzblatt was davon.
Ich mag, vor allem seit ich schwanger bin, nicht mal mehr am Wochenende ein Minibrötchen davon.

Eine meiner beiden besten Freundinnen ist auch Vegetarierin. Nicht aus pseudoethischer Überzeugung, sondern weil sie der Geschmack von Fleisch anekelt. Ja, das glaube ich ihr auch, denn sie kann nicht mal nachgebaute Tofuwürstchen essen, da es eben so verändert wurde, dass das Zeug nach Fleisch schmeckt.
Daher kann ich wirklich sagen: Meine Freundin empfinde ich als authentisch. Sie weiß, was sie will bzw. nicht will. Sie baut nichts nach und nennt es dann falscher Hase. Oder Huhn. Oder whatever.

Je länger ich darüber nachdenke, also über die Nachbauten...
In Gedanken gehe ich gerade meine Lieblingsrezepte durch. Da fällt mir Labskaus ins Auge. Im Original wird es mit Kartoffeln zubereitet. Weder die hessischen noch die baden-württembergischen Kartoffeln haben so viel Eigengeschmack, wie es die norddeutschen aus dem Bremer Umland hatten. Also habe ich statt Kartoffeln Pastinaken zubereitet. Somit würde ich es rein technisch als Nachbau einstufen.
Doch auch vor LCHF habe ich Labskaus gekocht und nicht mal ein Drittel der geforderten Menge an Kartoffeln eingebaut, eben weil die Sorten hier nicht schmeckten. Stattdessen mehr Fleisch und Fisch und rote Beete. Also... war das dann vor LCHF auch ein Nachbau?
Und wieso sollte ein Nachbau nicht auch legitim sein? Wenn ich mir die unzähligen Familienrezepte von Labskaus anschaue, dann sind das ja auch alles Originale und keine Nachbauten.

Wo hört für mich also das Original auf und fängt der Nachbau an?
Bei der Verträglichkeit vielleicht?
Ich vertrage weder Getreide noch allgemeine KH im herkömmlich empfohlenen Maße.
Muss ich mich dann selbst quälen, nur damit ich sagen kann: ICH baue nicht nach, ha ha!
Oder beim Geschmack?
Muss ich Ziege essen, weil das Fleisch zu einem bestimmten Gericht gehört, obwohl mir das Fleisch nicht schmeckt? Nur damit es Original bleibt?

Ne, ich für mich selbst habe entschieden: In diesen Fällen sind es keine Nachbauten, nur persönliche Varianten :-) (klingt so nett zurechtgebogen, hm? ;-) )

Ein Nachbau bleibt für mich aber der Versuch, aus Bohnen Fleisch zu imitieren. Oder eben Brot nach zu backen, welches dem gewohnten Anspruch nicht standhalten können wird, da eben völlig andere Zutaten genommen werden. Es dann auch Brot zu nennen, finde ich unglücklich. Vielleicht fällt mir noch ein anderer Name dafür ein ;-)
LCHF-Kuchen mögen wohl Nachbauten sein, doch wenn jemand nicht drauf verzichten möchte, egal warum, dann ist so ein gelegentlicher Nachbau noch immer gesünder, als die Bäckerei leer zu kaufen.

Letztlich, ja, Nachbauten sind legitim. Warum denn auch nicht? Sie bedienen den persönlichen Geschmack oder bestätigen das persönliche Empfinden irgendeiner Einstellung, wenn es denn notwendig sein sollte, um sich besser zu fühlen.

Nur... Nachbauten empfinde ich dann nicht mehr als ratsam, wenn sie nur eine Kompensation darstellen. Dass nur keine Verzichtsgefühle aufkommen bzw. im Falle von emotional gesteuerten Esssüchtigen würde hier ja der Tröster wegfallen. Und genau das muss eigentlich auch sein. Weg mit dem Essen als Ventil, man muss lernen, die Gefühle zuzulassen und auszuleben.
Doch das ist schon wieder eine andere Baustelle :-)



Mittwoch, 25. September 2013

Ein historischer Tag für LCHF

Ich wollts schon gestern posten, aber irgendwas war mal wieder...

Also hier hat Nicole Lindborg einen schönen Artikel geschrieben:
Ein historischer Tag für LCHF (Klick!)

Ich zitiere mal das Wichtigste aus ihrem Artikel:
Das schwedische  „Wissenszentrum für das Gesundheitswesen“ SBU (www.sbu.se) hat heute einen Bericht veröffentlicht in dem festgestellt wurde, dass LCHF die beste Methode ist, um Adipositas und Übergewicht zu bekämpfen. http://www.sbu.se/sv/Publicerat/Gul/Mat-vid-fetma-/


Ja, und nicht nur Übergewicht kann bekämpft werden. So ganz nebenbei verschwinden auch die Folgen davon und allgemein berichten ganz viele User aus dem LCHF-Forum, wie gut es ihnen gesundheitlich geht.

Ich finde das absolut großartig!
Natürlich habe ich selbst auch enorm von LCHF profitiert. Und mit meinem medizinischen Hintergrund kann ich sagen: Man sollte sich durchaus mal trauen, LCHF eine Zeit lang zu testen.
Auch wenn man bereits einige Erkrankungen vorzeigen kann.
Es besteht nämlich die Gefahr, dass man gesund werden könnte ;-))

Ich hoffe, dass sich LCHF in Deutschland mehr und mehr verbreitet. Ich bin überzeugt, es gibt noch ganz viele Menschen da draußen, die so denken, wie ich früher mal:
Dann bleib ich halt fett, hab so viele Diäten ausprobiert und nix klappte, ich bin ein hoffnungsloser Fall.
Nein, seid ihr alle nicht! 
Los, traut euch! Lest euch die Grundlagen durch und selbst wenn ihr nur erst mal alle offensichtlichen Kohlenhydrate wie Getreide und stärkehaltige Erzeugnisse meidet, dann tut ihr schon einen großen Schritt.
Und: Ausprobieren kostet dich nix! Und dabei bleiben auch nicht ;-)

Donnerstag, 5. September 2013

Fast Food und immer wieder lecker

Der Name ist Programm.

Lecker Räucherlachs, dazu ein wenig essbare Deko und ein Klecks Sahne-Meerrettich... 




 (hier wars ein größerer Klecks, lieber weniger oder frisch geriebenen nehmen, um KH zu sparen!)

Zu futtern gab es hier:
200g geräucherten Lachs
50g Sahnemeerrettich
ca. 35g Datteltomaten
ca. 30g Radieschen
ca. 60g Salatgurke

Die Werte dieser Portion:
Fett  36,7g
EW  40,5g
KH  7,3g
Kcal 524

4,4gKH gehen auf das Konto von diesen 50g Sahne-Meerrettich. Frischen bekomme ich hier sehr selten. Und eigentlich mag ich Meerrettich auch nicht wirklich ;-) Ist halt so ne Phase... 

Wie man sieht, könnten die Werte besser verteilt sein. Das bedeutet, entweder weniger Lachs oder noch was anderes fettiges dazu (bzw. ein Butterkaffee direkt hinterher). Ich würde aber vor allem viel weniger Meerrettich aus dem Glas nehmen. 

Sorry für das schlechte Bild. Das Akkuladegerät ist noch immer nicht aufgetaucht. Ich hoffe, es findet sich, bevor ich ein neues bestelle... 

Dienstag, 3. September 2013

Sieht gut aus!

Also bis jetzt.

Seit mehreren Tagen bin ich wieder voll in LCHF drin.
So ganz kann ich die Übelkeit leider nicht einschätzen. Esse ich zu wenig, übel, zu viel, auch übel, zu spät, natürlich übel.
Heute sah der Tag bislang recht gut aus.
* Gegen 8.30 Frühstück: 2 Scheiben Käse mit Teewurst gefüllt, Gurke dazu und 1 Kanne Earl Grey mit Zitrone ohne Süße
* Ca. 11.30 Mittag: 1 Mozzarella, 1 kleine gekochte rote Beete, 5 Dattel-Tomaten, alles in Kürbiskernöl und ein Hauch von diesem leckeren Essig mit nur 4g KH/100g
* Ca. 13 Uhr Dessert: Mascarpone mit 3 Zwetschgen, Mittagessen hat nicht ganz so satt gemacht, war zu wenig Fett dran
* Irgendwann zwischen 14-15 Uhr hatte ich einen verwässerten Sahnekaffee (ganz normalen!) und vertragen! (Äh, ich hab ne Stunde gebraucht, bis ich den fertig hatte :-D )
* Und schließlich gegen 17.30 Abendessen: ein viel kleineres Stück MeatZa als sonst, dazu grüner Salat mit 2 Radieschen und Kürbiskernöl. Hinterher ein winziges Stück Schoki, weil ich Appetit drauf hatte (nach richtig würzig kommt süß, hm?! Schön angewöhnt aus früheren Zeiten...)

Ich muss sagen.... prinzipiell gings mir nach jeden Essen gut. Doch richtig satt fühle ich mich jetzt gerade nach dem Abendessen. Bei den anderen Mahlzeiten war ich angenehm satt, nicht voll, nicht zu wenig. Auch wenn ich nach dem Mittag zeitig nachschieben musste - das erste Gefühl nach der Mahlzeit war: angenehm satt.

Probleme bereitet mir noch das Frühstück. Ich hab Hunger morgens! Klar, hab beim Aufstehen mindestens 11 Std. nicht gegessen, weil ich so viel geschlafen habe.
Aber... meine gekochten Eier... gingen 2 Tage lang, jetzt wird mir anders bei dem Gedanken.
Eine Zeit lang mochte ich die Mischung aus Quark, Sahne, ein wenig Leinsaat, gehackte Mandeln, Sesam und sonstige Körner.... mag ich jetzt aber nicht mehr.
Zwiebelmettwurst... DAS wärs! Aber... ich will da nicht zu viel von futtern: Toxoplasmose negativ trotz 2 Katzen, die ständig mit Dreckpfötchen heim kommen.

Hat jemand eine Idee? Mir fehlt gerade morgens der Appetit! Der kommt erst beim ersten Bissen...


Donnerstag, 29. August 2013

Kathi nimmt zu!

Tagesaktuell habe ich nun 4,4kg zugenommen und 10cm mehr Hüftumfang.
:shock: :D 

Am 27.6.13 sprang mir die 89,8 auf der Waage entgegen. 
Freudentanz und tatsächlich fast schöner als der Uhu, weil da plötzlich eine lang vermisste Zahl vorne an steht.
Diese wunderschön runde Zahl hielt sich sehr tapfer einige Tage. Leider musste sie sich geschlagen geben, ob all der zahlreichen Köstlichkeiten in Form von knackigem Obst und saftigen Fleischbergen. 
Und Eiweißbrot.
Das ich normalerweise ja überhaupt nicht mag, schon gar nicht in der Kombi mit dieser Stevia-Marmelade (die natürlich auch normalen Zucker enthält).

Aber nun gut, ich habe also gute 6 Wochen lang massenweise alles mögliche in mich reingestopft. Da waren auch 2 Tüten Nachos dabei und gute 4 Tafeln Kokosschokolade. Ich habe sogar einen Schokoaufstrich gefunden, der mir schmeckt. Nicht zu vergessen sind die mind. 4 Schokotortenstücke und einige Schokomuffins aus der Bäckerei.

Doch damit ist nun Schluß. Also... eventuell. Kommt drauf an, wie sehr meine Gelüste auf diesen ganzen Mist zurück kehren sollten.
Doch ich bin mir recht sicher, dass ich damit überwiegend durch bin.

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Außer mein kleiner Bauchbewohner :x schmeisst noch mal alle Hormone durcheinander :)