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Sonntag, 15. Dezember 2013

Alle Jahre wieder steht da plötzlich ein Weihnachtsmarkt


Ich war mal wieder in Esslingen unterwegs bei einem anderen Arzt. Zur Zeit herrscht dort Weihnachts- und Mittelaltermarkt.
Um 11 Uhr machen die auf. Und schon kurz vorher schieben sich zuerst die Busse durch die Stadt und dann die Menschenmassen...
Seit LCHF interessiert mich sowas noch weniger als eh schon. Früher bestand für mich der Sinn vom Weihnachtsmarkt: hingehen, Crepe essen, Kinderpunsch trinken, gebrannte Mandeln mitnehmen, heim gehen.
Heute reduziert sich das auf den ersten und den letzten Punkt.

Um zu meinem Arzt zu gelangen muss ich den Weihnachtsmarkt zumindest ganz nah umrunden. Bin natürlich mitten durch, es hätte ja auch was Nettes zum Gucken geben können.

Und da war der Stand, an dem ich früher immer gerne einen Schoko-Fruchtspieß holte. Mir kam der Gedanke: Hm, bist ja schwanger und verträgst zur Zeit scheinbar mehr als sonst *höhö*
Ich hab alle Fruchtspieß-Variationen durchgelesen. Banane, Erdbeere (um diese Jahreszeit soll das schmecken?!), Trauben, Äpfel, Birne, Ananas...

Hätten die nicht ein paar Heidelbeeren aufspießen können?!

Mich hat so gar nichts davon überzeugt, vor allem im Hinblick auf die recht wahrscheinlich anschließende Fehlgärung im Magen.
Ein halber, recht klein geratener Boskoop-Apfel ist das Höchste der Gefühle, gefolgt von einer kleinen, bitte sehr harten und sauren Kiwi. Also, natürlich nicht beides an einem Tag!

Irgendwie war ich dann enttäuscht. Dass ich so gar nix „Leckeres“ gekauft habe.

Und hier war wieder die Erinnerungsfalle! BÄMM!
Ich erinnerte mich an all die vielen Male, an denen ich mit Freunden unterwegs war, einen tollen Tag hatte und diese Süßigkeiten 1-2x jährlich genoss.

Dieses Mal hielt ich nicht anderen Leuten vor Augen: Was ist denn das wirklich leckere am Crepe?, sondern mir!

Das Leckerste am Crepe, Fruchtspieß und Kinderpunsch waren meine Freundinnen, mit denen ich einen ganzen entspannten Tag voller Milchkaffee, Geplauder, Gelächter und Gelästere verbrachte, zwischendurch ein wenig Shoppen und sich gegenseitig die unmöglichsten Klamotten reichen im todernsten Tonfall, dass genau DAS die perfekte Klamotte wäre :-))

Tja.
„Diese“ Crepes und Fruchtspieße sind einfach nicht nachzukaufen. Die muss man wieder erleben.


Ich wünsche euch, dass auch ihr den Erinnerungsfallen entgehen könnt :-)

Hier hatte ich das Thema schon mal: Vom Verzichten und Vermissen



Samstag, 30. November 2013

Alltäglich und doch nicht

Also hierfür überhaupt einen Titel zu finden fand ich schwer.

Ich komm gleich mal zum Kernpunkt...
Allgemein politisch korrekt und gesellschaftlich anerkannter Ausdruck: Adipositas.

Reell und aus Sicht einer einer Betroffenen auf dem Weg nach Gesundschlankland:
Fettsein.

Adipositas teilt die Menschheit scheinbar in mehrere Lager.
Mal von den Betroffenen abgesehen, gibts da die sogenannten Hater ("Friss halt weniger, dann nimmste auch ab") und auch die Allesversteher ("komm in meine Arme, ich verstehe deinen Hunger nach *gewünschtes Alias im Sinne von Liebe, Anerkennung, Kindheitstraumata-aufarbeiten, Karmaaufbesserung, Fressgier, Langeweile, anderer Grund einsetzen*).
Und dann gibts da auch noch die Industrie.
Es gibt Cholesterinsenker zum Selbstzahlen und Insulin auf Rezept. Und es gibt ein Dingens aus Hartplastik, sozusagen eine Verlängerung der eigenen Hand, um sich den Hintern abzuwischen. Und es gibt diese Rollstühle zum Einkaufen, weil die Gelenke nicht mehr das eigene Gewicht tragen können. Es gibt auch ne Menge Ersatzprodukte, vornehmlich Süßzeug.

Es ist so normal geworden, dass man an jeder (!) Ecke übergewichtige Menschen sieht und der Markt hierfür wächst stetig und macht weltweit Milliardengewinne.
Trotzdem wedeln überall die Gesundheitsapostel und legen eine Abnahme ans Herz.

Und hier möchte ich schon fast gedanklich aussteigen.
Wer will eigentlich was?

Angeblich ist es Aufgabe der Regierung resp. Krankenkassen, auf die Volksgesundheit zu achten. Deswegen (?) gibt es wohl auch die DGE, die keinerlei Nachweise erbringt, dass ihre Empfehlungen auch tatsächlich was bringen. Das liegt aber auch nicht im Sinne der Interessenvertretern der Nahrungsmittelindustrie, die sich da in der DGE rumtreiben. Und was bitte hat ein eingetragener Verein mit staatlichen Kreisen zu tun? Eigentlich sollten die Regierungsverantwortlichen ihre eigenen, und auch tatsächlich unabhängigen und unvetternwirtschaftlichen Leute haben, die sich mit der Volksgesundheit auseinandersetzen. Wenn man sich so was wie Volksgesundheit schon auf die Fahne schreibt und auch noch Vorgaben zu irgendwas macht, die von irgendwem für irgendwas eingehalten werden müssen.
Also von hier ist keine Hilfe gegen Übergewicht zu erwarten, auch wenn das gerne suggeriert wird.
Ich persönlich nahm mit den Empfehlungen der DGE innerhalb von 4 Jahren freundliche 19 Kilogramm ZU!

Gut, also ab in die Apotheke zu Fettblockern, Appetithemmern und, wie ich neulich im DM sah: Kohlenhydratblockern?
Bei soviel teurer Chemie wird mir in Gedanken schon schlecht und ich könnte mich wohl an ein Dauerschlucken von Pillen gewöhnen, aber mein Geldbeutel? Und die Frage nach Ursachen wird hier auch nicht gestellt.

Na denn schauen wir mal, was die XXL-Industrie zu bieten hat: Self-acceptance-Kurse, Klamotten jenseits der Größe 60, Hilfsmittel wie oben erwähntes Popo-Abwischgerät, einige Fluglinien bieten extragroße Sitzplätze an, so dass man nicht mehr 2 Sitze bezahlen muss. Aber der Extragurt muss auch extra bezahlt werden. Außerdem XXL-Ferien in XXL-Hotels mit XXL-Menüs und Rollbändern, damit man nicht über den 30m langen Flur gehen muss...
Hier wird versucht, dem dicken Menschen das Leben zu erleichtern. Weder Hilfe zum Ausgang noch Ursachensuche für dieses Drama.

Also was denn eigentlich nun?
Fettsein unterstützen, wie es die DGE und die XXL-Industrie tut oder einen auf Moral- und Gesundheitsapostel machen und so tun, als ob man eine Ausweg aus Adipositas hätte?

Was mich eigentlich überhaupt zu diesem Gedankenwirrwarr brachte, war die Tatsache, dass meine liebe Schwiegermutter beim Arzt gefragt wurde, ob es ihr gut gehe, angesichts des Fast-Unterzuckers von 88mg/dl!

Früher, so vor 18 Jahren, als ich in meiner Ausbildung war, da ging der Normwert bis 120mg/dl. Erst über 120 wurde dann vorsichtig von beginnendem Diabetes gesprochen.
Ok, ich weiß nicht, ob es da nicht auch so ähnlich war wie mit den fälschlicherweise als richtig interpretierten Schilddrüsen-Normwerten... Kann gut sein. Dennoch liegt heute der Normwert für den Blutzucker bei bis 100mg/dl.
Wie kann man dann bei 88mg von fast-Unterzucker reden?! Beim Facharzt?!

Übrigens bin ich mit dem Gedankendurcheinander hier kein Stück weiter gekommen.
Einerseits ist es total normal, Übergewichtige um sich zu haben, egal ob in Medizin oder Industrie, andererseits wird mit allen Mitteln versucht (oder suggeriert), das man was gegen Fettleibigkeit unternehmen muss.

Irgendwie hat das nen Touch von Verfolgungswahn...


Samstag, 19. Oktober 2013

Vom Verzichten und Vermissen

Über dieses Thema mache ich mir nun schon lange Gedanken, weil Herzblatt immer und immer wieder diese Probleme hat.
Einerseits kann er nicht von was lassen, andererseits will er das auch nicht...

Was mich zu mir führt...
Was ist der Unterschied zwischen verzichten und vermissen? Mir gehts jetzt auch nicht um Definitionen, sondern, was ist für mich der Unterschied?

Als Erstes, klar: Verzicht, weglassen aus welchem Grund auch immer. Sei etwas zu teuer oder ausverkauft oder auch aus Vernunftgründen, wie bei LCHF, ungünstige Lebensmittel weg zu lassen, es hat eher was mit einem Zwang zu tun. Selbst wenn man damit ein echt gutes, positives Ziel verfolgt.

Nun sind wir ja an SO viele Dinge gewöhnt. Plötzlich etwas wegzulassen oder sich ganz anders verhalten als sonst, das erfordert im ersten Moment gar nicht mal so viel Disziplin. Denn Neues macht ja auch Spaß, ist eine Herausforderung.
Wie also nach dem ersten Verliebtsein auch, ist es der Alltag, der die wirkliche Herausforderung darstellt.
Und dann erinnert man sich an seine Gewohnheiten. Früher in dieser Situation habe ich das gemacht oder jenes gegessen.
Kommt hier also nun das Vermissengefühl hoch?
Wenn das neue Leben sich eingespielt hat und man eigentlich eine Sicherheit vermittelnde Routine entwickelt hat. Die neuen Muster sind vielleicht noch nicht so tief geprägt, wie die der letzten Jahrzehnte.

Für mich persönlich ist der Verzicht auf früher geliebte Sachen nicht dramatisch. Und, etwas weniger drastisch, auch nicht so "schlimm", dass ich darüber nachdenken würde.

Doch ich sehe mich hier in einem unglaublichen Vorteil vielen Abnehmern gegenüber:
Mache ich eine Ausnahme, erwischt mich nicht nur die lästige Wassereinlagerung und somit eine Gewichtzunahme und der KH-Kater. Ich werde regelrecht krank von Ausnahmen, von den leckeren Dingen, die ich früher mochte.

Während die glutenfreie Kartoffel noch einigermaßen zu vertragen ist mit nur 4-Tages-Verstopfung, ziehenden Magenschmerzen, Sofort-Blähungen, Wassereinlagerung, Kopfschmerzen, so ist die Nudel aus Getreide quasi hausgemachter Terror für eine Woche.
Zu den vorigen Auswirkungen kommen noch juckende und schmerzende Hautausschläge an den Beinen hinzu, fiese schmerzende Pickel im Gesicht und hinter den Ohren(!), gerne auch noch Gelenkschmerzen, so dass ich kaum greifen kann.
Von obligatorischen, vermehrten Hungergefühlen mag ich schon gar nicht mehr schreiben...

Der ganze Spuk dauert ca. eine ganze Woche, je nach Art der Ausnahme mehr oder weniger.

Was für mich also bedeutet: Ich verzichte ja auf gar nichts. Denn das, was ich weglasse, macht mich krank. Und fett. Wie ich, eher zufällig, sogar mit Arztberichten nachweisen kann.

Hat jetzt jemand nicht diese ganzen Probleme, so kann ich mir gut vorstellen, dass ab dem Alltag die Herausforderung und das Maß an Disziplin größer werden, auch wenn mit einer ketogenen Ernährung zumindest der Heißhunger keine Chance mehr hat.

Und hier kommt der Punkt Vermissen ins Spiel. Der hat für mich ganz klar eine emotionale Komponente, wenn nicht sogar Emotion pur.
Ich brauche nur an Magenschmerzen denken, die die Folge von einem Schoko-Obst-Spieß auf den kommenden Weihnachtsmärkten sein werden, da hab ich sofort keinen Appetit mehr drauf. Selbst wenn der Hunger dann auch noch so groß ist.
Doch andere, die sind da schlimmer dran. Da kommen dann Gedanken hoch, wie: Im Urlaub gönne ich mir mal was, oder: Es ist doch *gewünschte Art des Jubiläums/Feiertages einsetzen*, da kann ich mal ne Ausnahme machen.

Für mich, klar, hat das nichts mit Gönnen zu tun. Aber: es hat auch lange gedauert, bis ich das verinnerlicht hatte! Heute kann ich sagen, dass genau dieses Gönnen einen Schaden für meinen Körper darstellt.

Ich würde schon sagen, dass ich manche Geschmäcker vermisse. Doch nach langem Grübeln vermisse ich den Geschmack nicht wegen des Geschmackes. Sondern wegen der emotionalen Verbindung!

Beispielsweise, und das ist ein doofes Beispiel, weil es eben auch ohne die emotionale Verbindung toll ist: Meine Oma kochte früher für meinen Bruder und mich. Oft in ihrer Wohnung, auf dem alten Ölofen. Eines meiner liebsten Gerichte war Omas Kotelett. Sie schnitt in das Fleisch kleine Taschen und packte dort je eine kleine Knoblauchzehe rein, 1-2 Stück je Seite. Dann erst gewürzt und paniert. Und dann schön langsam in Butter gebraten.
Dieses Fleisch war herrlich zart und die weichen Knoblauchzehen erst...
Es gab dazu zwar Kartoffeln/Nudeln oder Knödel mit *urks* Rahmsoße ausm Päckchen. Die schmeckte mir schon als Kind nicht, aber ich hab alles gegessen. Und warum? Damit Oma sah, dass mir ihr Essen schmeckte und sie mich deswegen lieb hat. Und weil sie das Essen mit einer liebevollen Gewohnheit zubereitete. Es schmeckte grundsätzlich besser, als das von Muttern.

Heute würde ich mir nur das Kotelett machen. Und in gemahlenen Mandeln panieren, denn das schmeckt auch Nicht-LCHFlern viel besser ;-)
Aber ich habe mir bis heute nicht ein Mal so ein Kotelett gemacht.... ;-)

Mir ist bislang kein einziger Geschmack eingefallen, den ich wegen seiner Eigenschaft vermisse. Nur wegen der emotionalen Erinnerung.
Mit Blick auf die üblen Auswirkungen muss ich sagen: Da erinnere ich mich lieber an die Geschichte, die der Geschmack mit sich trägt, als den Geschmack selbst wieder zu erleben.

Ich denke, dieses eher sentimentale Vermissen ist noch leichter zu ertragen. Man kann die Ausnahme schneller sein lassen, wenn man dahinter gestiegen ist, dass die Erinnerung schöner ist und der Geschmack der Ausnahme die Ziele wieder in die Ferne rücken lässt.
Vom schlechten Gewissen ganz zu schweigen ;-)

Ganz übel erscheinen mir Stresssituationen, die länger andauern. Hat man sich bei kurzzeitigem Stress noch eher im Griff, mit dem Gedanken ist ja bald alles rum (Prüfungen z.B.), so liegt das Problem bei länger dauerndem Stress.
Und noch schlimmer vielleicht: Wenn solche Situationen nicht schlagartig kommen, sondern sich über einen längeren Zeitraum einschleichen und der Berg der Probleme wächst. Sei es eine fiese, lange Krankheit der Lieben, mal wieder der Partner oder irgendwas im Job.
Sich hier bewusst zu werden, dass diese Probleme nicht besser werden durch Ausnahmen, sondern sich im Gegenteil sogar noch in die Höhe schrauben durch das anfänglich schlechte Gewissen und das später einsetzende Es-sich-schön-reden-weil-ich-das-jetzt-brauche... das klingt nach echter Herausforderung.

Niemand "braucht" Ausnahmen, die den eigentlichen Zielen im Wege stehen. Die Quittung kommt samt schlechtem Gewissen und erneuten guten Vorsätzen.
Hat man das Gefühl, etwas in einer bestimmten Situation zu "brauchen", dann liegt das eher daran, dass man sich früher so verhalten hat, anstatt eine andere Lösung oder Verhaltensweise für diese Lage zu finden.
Auch das "Gönnen" in bestimmten, eher angenehmen Situationen: Ist es wirklich ein Gönnen?
Sich etwas zu gönnen klingt für mich positiv. Aber wenn es mich und meine Ziele behindert, was ist dann noch positiv daran?



Samstag, 5. Oktober 2013

Das perfekte Dinner und der Tellerrand der Nachbauten

Mangels TV hab ich mir 3 von 5 Folgen der VOX-Serie "Das perfekte Dinner" in deren Mediathek angeschaut. Die ersten 2 Folgen, dann war einiges davon für mich unerträglich und dann - natürlich - die letzte Folge mit Jasmin von SoulfoodLowcarberia.
Ich war sehr neugierig auf ihr Menü. Welches in unserem Haushalt übrigens sehr großen Anklang fand ;-)

Nun...  Ein wenig fühlte ich mich durch die zusammengeschnittenen Kommentare in meine Anfangszeit versetzt. Ungläubig, aber neugierig und die Frage, was kann man da überhaupt so essen.
Insgesamt habe ich mir von allen Foodbloggern in dieser Sendung den Mut zum objektiven Blick über den eigenen Tellerrand gewünscht.
Ich behaupte von mir selbst immer: Ich probiere alles, zumindest ein kleines Stück. Ich hab sogar Ziegenkäse probiert und es tut mir von Herzen leid, mir schmeckt das einfach nicht! Und ich hab auch mehr als ein Mal probiert. Das letzte Mal ist gar nicht so lange her, denn um die Ecke ist ein Ziegenstall mit Käserei. Doch auch von dort... es ist einfach nicht mein Geschmack.
Oder beim Besuch bei Sonne aus dem LCHF-Forum. Ich sagte ihr, ich werde auf jeden Fall ihre Lammkreation probieren. Bislang hat mir Lamm überhaupt nicht geschmeckt. Doch Sonne hat eine so unglaublich leckere Lammkeule serviert... ich habe einfach weiteressen müssen. :-)))

Bei der Gelegenheit fällt mir ein: Liebste Sonne, ich habe noch immer keine Lammkeule zubereitet, wie ich es versprochen hatte! Der nächste Metzger, der diese Art von Ausnehmen evtl. drauf hätte, der ist keine Ahnung wie weit weg! Aber ich halte noch immer die Augen offen und mir fällt da gerade ein schnieke Edeka-Laden ein, der so edel und exzellent ausgestattet ist, dass ich dort mal hinfahren werde und nach Lammkeule frage. Äh, ja, das war eigentlich nur so nebenbei erwähnt... *hüstel*

Was ich eigentlich sagen wollte: Wenn ich leidenschaftlich gerne koche und auch noch darüber blogge, dann sollte ich mit offenen Geschmacksknospen durch die Welt wandern.
Ich selbst koche relativ gerne, manche Zeiten auch wirklich mit größter Leidenschaft, grundsätzlich aber "nur" mit Spaß an leckerem Essen. Und was ich blogge: Vor allem als Gedächtnisstütze für mich, aber auch als Ideensammlung für andere. Mein Anspruch an Kreativität oder Exklusivität ist da nicht wirklich besonders groß. Es muss brauchbar für den Alltag sein, es sollte einigermaßen günstig sein, da nicht jeder einen großen Geldbeutel hat und auch bei mir schlagen gerne mal fette Rechnungen auf.
Es sollte einfach sein, im Zweifel schnell gehen und schmecken.
(Also irgendwie bin ich heute in Laberstimmung... sorry...)

Ok, soweit mein persönlicher Blick auf und über meinen Tellerrand. Wieder hin zum perfekten Dinner!

Liebe Jasmin, leider leider leider empfand ich dein Brot ungeschickt! Ich setze hier keinem "Normalo" nachgebautes Brot vor. (Dazu gleich mehr)
Allein aus dem Grund: Es wird niemals so schmecken können wie das gewohnte Brot.
Bei Kuchen wird man wohl noch mogeln können. Aber Brot... :-(
Ich denke, ich hätte dein Brot mit großer Freude gegessen! Vor allem bei dieser köstlich klingenden Butterauswahl! *haaaach* :-))

Was mich aber so richtig zum Nachdenken brachte, war schon ab der 2. Folge die Sache mit der veganischen Vegetarierin. Also was nun. Vegan oder vegetarisch? Der Unterschied ist mMn schon richtig groß und wer nicht weiß, wo er sich zugehöriger fühlt, der sollte vielleicht lieber nichts sagen, sich nicht bei sowas bewerben und hinterher nur nörgeln, dass so viel Sahne und Eier und blablabla.
Herrje, wenn ich Zugeständnisse mache, die ich aber "eigentlich" nicht möchte, dann muss ich mir das vorher überlegen!

Nun zum Nachbau.
In meiner Umstellung hab ich auch Brot nachgebaut. Ich bin damit, wie wohl alle, aufgewachsen. Es war normal, morgens sein Brot zu essen. Als Zwischenmahlzeit auch gerne und oft und abends heißt es dann schon eh Abendbrot.
Meine Brote.... achje... ich glaub, ich hab Nahrungsmittel im Wert von locker 80€ und mehr wegschmeissen dürfen. Es hat nicht funktioniert, nicht geschmeckt oder sonst was ist tierisch schief gelaufen.
Irgendwann hab ich zwar ein brauchbares Rezept gefunden (steht auch hier im Blog), doch... inzwischen brauche ich es nicht mehr und so hat fast nur noch Herzblatt was davon.
Ich mag, vor allem seit ich schwanger bin, nicht mal mehr am Wochenende ein Minibrötchen davon.

Eine meiner beiden besten Freundinnen ist auch Vegetarierin. Nicht aus pseudoethischer Überzeugung, sondern weil sie der Geschmack von Fleisch anekelt. Ja, das glaube ich ihr auch, denn sie kann nicht mal nachgebaute Tofuwürstchen essen, da es eben so verändert wurde, dass das Zeug nach Fleisch schmeckt.
Daher kann ich wirklich sagen: Meine Freundin empfinde ich als authentisch. Sie weiß, was sie will bzw. nicht will. Sie baut nichts nach und nennt es dann falscher Hase. Oder Huhn. Oder whatever.

Je länger ich darüber nachdenke, also über die Nachbauten...
In Gedanken gehe ich gerade meine Lieblingsrezepte durch. Da fällt mir Labskaus ins Auge. Im Original wird es mit Kartoffeln zubereitet. Weder die hessischen noch die baden-württembergischen Kartoffeln haben so viel Eigengeschmack, wie es die norddeutschen aus dem Bremer Umland hatten. Also habe ich statt Kartoffeln Pastinaken zubereitet. Somit würde ich es rein technisch als Nachbau einstufen.
Doch auch vor LCHF habe ich Labskaus gekocht und nicht mal ein Drittel der geforderten Menge an Kartoffeln eingebaut, eben weil die Sorten hier nicht schmeckten. Stattdessen mehr Fleisch und Fisch und rote Beete. Also... war das dann vor LCHF auch ein Nachbau?
Und wieso sollte ein Nachbau nicht auch legitim sein? Wenn ich mir die unzähligen Familienrezepte von Labskaus anschaue, dann sind das ja auch alles Originale und keine Nachbauten.

Wo hört für mich also das Original auf und fängt der Nachbau an?
Bei der Verträglichkeit vielleicht?
Ich vertrage weder Getreide noch allgemeine KH im herkömmlich empfohlenen Maße.
Muss ich mich dann selbst quälen, nur damit ich sagen kann: ICH baue nicht nach, ha ha!
Oder beim Geschmack?
Muss ich Ziege essen, weil das Fleisch zu einem bestimmten Gericht gehört, obwohl mir das Fleisch nicht schmeckt? Nur damit es Original bleibt?

Ne, ich für mich selbst habe entschieden: In diesen Fällen sind es keine Nachbauten, nur persönliche Varianten :-) (klingt so nett zurechtgebogen, hm? ;-) )

Ein Nachbau bleibt für mich aber der Versuch, aus Bohnen Fleisch zu imitieren. Oder eben Brot nach zu backen, welches dem gewohnten Anspruch nicht standhalten können wird, da eben völlig andere Zutaten genommen werden. Es dann auch Brot zu nennen, finde ich unglücklich. Vielleicht fällt mir noch ein anderer Name dafür ein ;-)
LCHF-Kuchen mögen wohl Nachbauten sein, doch wenn jemand nicht drauf verzichten möchte, egal warum, dann ist so ein gelegentlicher Nachbau noch immer gesünder, als die Bäckerei leer zu kaufen.

Letztlich, ja, Nachbauten sind legitim. Warum denn auch nicht? Sie bedienen den persönlichen Geschmack oder bestätigen das persönliche Empfinden irgendeiner Einstellung, wenn es denn notwendig sein sollte, um sich besser zu fühlen.

Nur... Nachbauten empfinde ich dann nicht mehr als ratsam, wenn sie nur eine Kompensation darstellen. Dass nur keine Verzichtsgefühle aufkommen bzw. im Falle von emotional gesteuerten Esssüchtigen würde hier ja der Tröster wegfallen. Und genau das muss eigentlich auch sein. Weg mit dem Essen als Ventil, man muss lernen, die Gefühle zuzulassen und auszuleben.
Doch das ist schon wieder eine andere Baustelle :-)



Donnerstag, 27. Juni 2013

Update Waage und Beobachtungen

Eine geschmeidige 89,8 strahlt mir entgegen.
Und wenn mich was anstrahlt, strahle ich doch gleich zurück :-)

Fehlen also nur noch 200g, um die 32kg Abwurf voll zu machen!

Und es ist noch immer ungewohnt, kleinere Klamotten zu kaufen (wenn ich sie denn mal kaufe).
Montag erst fiel mir ein: Okeee...die abgeschnittene 48er-Jeans als Capri... die sitzt nicht mal mehr mit Gürtel.
Ich hatte ja noch ein wenig Guthaben auf der Geschenkkarte, die ich zum UHu am 1.2.13  bekam.
Da durfte eine kurze Hose mit nach Hause. In einer sagenhaft super sitzenden 44! Die zuerst anprobierte 46 war dezent unförmig ;-)

Allerdings... schau ich mir das Wetter an und die Temperaturen... dann sollte ich diese kurze Hose nicht ohne Strumpfhosen anziehen...

Beobachtungen dieser Woche:
Montag, noch vor dem Hosenkauf: 2 Handvoll frische Kirschen gefuttert. Waren grob geschätzt um die 120g mit lockeren 16g KH. An diesem Tag war ich mit Sicherheit über 25g KH.
Doch ich bin überzeugt, dass KH aus Obst und Gemüse für den Körper eine andere Wertigkeit haben als KH aus Zucker und Getreide.
Die Kirschen waren so lecker, da habe ich gedanklich in Kauf genommen, dass die Waage am nächsten Tag bestimmt mehr anzeigt dank Wassereinlagerung.
War aber nicht so!
Sogar 400g weniger, obwohl ich zu den Kirschen nichts hatte, was den Skaldeman in Ordnung gebracht hätte.

Dienstag standen Erdbeeren rum. Davon habe ich geschätzte 100g (5,5g KH) vertilgt. Als Dessert sozusagen nach einem Mozzarella-Salat. Und leider nicht direkt im Anschluss, aber die Kirschen waren ja auch eine Zwischenmahlzeit.
Am nächsten Tag wieder 400g drauf. Ist mir ja schon letztes Jahr aufgefallen, dass ich von relativ wenig Erdbeeren viel zunehmen kann. Dieses Mal nur 400g, letztes Jahr nach doppelter Erdbeer-Menge knapp 3kg Wasser drauf. Da war ich aber erst 4 Wochen bei LCHF.
Scheinbar mag mein Körper Erdbeeren nicht so sehr. Aber kommt besser damit klar als letztes Jahr.

Mittwoch abends, warum auch immer, mussten 8g Schoki 85% rein, 2 Std nach dem Abendessen.
Naja, der Körper wird schon wissen, wozu es gut war. Immerhin sind von gestern auf heute 600g weniger zu sehen.

Insgesamt gesehen...
Nach über 1 Jahr LCHF verpackt mein Körper mehr KH aus Obst/Gemüse besser als früher.
Ich kann mich aber nicht drauf verlassen, dass das immer so ist und bleibt. Daher werde ich weiterhin auf meinen Körper hören, was er benötigt und durch nicht zu überstehende Gelüste deutlich macht.
Dann gebe ich diesen Gelüsten kontrolliert nach. Scheint zu funktionieren :-)



Freitag, 7. Juni 2013

Labels: Sport, Krank, Beobachtungen (wie kreativ)

Na gut.
*zähneknirsch*
War ja eh noch nicht ganz runter, also ist das eine Kilo mehr dank Mens auch nicht weiter wild.
*nochmehrzähneknirsch*
Also immer noch 2 Kilo bis zum vorherigen...

Immerhin erklärt das aber meine plötzlichen Gelüste von gestern.
Hormone sind ja mal eh blöd.
Doch die letzten Monate hatte ich weder Gelüste noch großartige Wassereinlagerungen, wenns wieder soweit war.
Scheinbar hebelt eine Infektion aber einfach mal was aus...

Ok, nicht zu vergessen: Ich hab gestern noch ein klitzekleines bissle gesportelt. Ich halte nicht viel von Sport, wenn der Körper noch anderweitig mit Gesundung beschäftigt ist. Aber mir geht das Rumliegen und Gesundwerden echt aufn Keks!
Also hab ich zum "Aufwärmen" eine kleine Runde Tai Chi eingelegt und dann das Shredprogramm gemacht.
Nein, nicht das volle!
Nur den kräftigenden Teil. Mit Cardio ists grad nicht weit her.

Einen dezenten Muskelkater hab ich heut. Also nicht wirklich, ich merk nur, dass ich was gemacht hab.  Hab ich aber manchmal nachm Arbeiten auch, wenns ein wenig intensiver wurde.
Fühlt sich aber angenehm an. :-)

Neue Sportschuhe hab ich jetzt auch. Eine Größe kleiner als bisher.
Das heißt, Abnehmen ist also noch teurer als gedacht, mir passen absolut keine Schuhe mehr! Alle zu groß!
Vielleicht kann ich ja mit Geleinlagen gegen Druckstellen noch ein bisschen was retten. Die sind ja für gewöhnlich etwas dick geraten, so dass ich schon mal mit solchen Einlagen Druckstellen bekam, die ich ohne diese nicht hatte...
Zurück zu den neuen Sportschuhen: Hallo Training für den WR!
Ich würde da sehr gerne ins Ziel kommen, ohne gleich zum Saniwagen weiter zu wanken.
Sind zwar "nur" 5km walken. Eine Art große Shoppingtour, auch ohne Training zu bewältigen.
Die Zeit darf aber ruhig etwas unter 45 Minuten liegen *pfeif*

Achja, mein Kaffeekonsum... Eindeutig zu viel. Zumindest, was den Sahneanteil kumuliert gesehen angeht.
Im normalen Tagesablauf funktioniert das super: Kaffee als Frühstück, später noch 1-2 kleine zum Essen dazu.
Da ich die letzten Tage aber in Ingwer-Zitronen-Tee ersoffen bin, wollte ich endlich wieder ein normales Getränk. Fühl ich mich doch gleich wieder gesund... oder so.

Also süffel ich nun meinen dritten Kleinen. Ein Vierter darf noch dazu, dann hab ich ca. 110g Sahne als Frühstück gehabt, das ist ok. Hält dann ja auch bis zum Mittagessen.
Aber ich werd wohl wieder zum Butterkaffee zurückkehren. Den hab ich sträflich vernachlässigt aus Faulheit, den Mixer zu benutzen... tze.

Hach, ich könnt hier grad noch weiter schwafeln, aber dadurch bekomme ich leider keine frische Bettwäsche. Und die muss sein, da ich nachts durch diese Infektion ganz schön schwitze.

In diesem Sinne: Hollidriho! Aufi gehts!




*zurücklehn.... Kaffee fertig süffel... durch die Blögse tiger... onlineshop... zurückgelehnt sitzen bleib... Sonne genieß...*

Dienstag, 2. April 2013

Auf ein Neues mit der Lebensmittel-Waage

Ostern sehr gut rumgebracht, teilweise sogar ohne Waage.
Ich kann mich so überhaupt nicht beklagen. Essen hat immer gepasst. Die Körperwaage ist auch freundlich.
Und was mach ich heute früh?
Abwiegen. Grammgenau eintragen. Hm.
Dabei weiß ich inzwischen recht genau, wie viel der Schwupp Sahne im Kaffee wiegt.
Oder wie viel Mascarpone auf dem Löffel ist.

Sogar beim Fleisch haut es ziemlich gut hin!
War gestern unterwegs und dann mit meiner Freundin in einem Café. Es gab eine warme Theke, eine Scheibe Fleischkäse (7,5 Std. nach dem Frühstück) war meine. Der Latte wurde noch ein wenig mit Kaffeesahne aufgewertet.
Ich bezweifle, dass ich einen schönen Skaldeman hinbekommen habe, aber ich war unhungrig und schätzte den Fleischkäse auf ein wenig mehr als 100g.
Eine Stunde später sah ich den auch auf der Preistafel stehen.
100g 1,50€.
Ich hatte für die Scheibe 1,83€ bezahlt. Also: Als Matheniete bekomm ich das jetzt nicht grammgenau ausgerechnet, aber meine Einschätzung stimmte: Ein wenig mehr als 100g :-)

Versuchsweise hangel ich mich nun an Erfahrungswerten entlang:
3 Eier Größe M: ca. 150g
2 Eier Größe L: ca. 135g
Der geübte Schwupp Sahne in den Kaffee: ca. 30g +-2g


Ok, da gibts noch einige weitere Erfahrungswerte, diese hier fallen mir spontan ein, da oft gebraucht :-))

Freitag, 29. März 2013

Mir fällt kein Titel ein

...weil ich drüben, im Gartenblog, so viel zu schreiben und vorbloggen hatte ;-)
Kaum ein halbwegs angenehmer Tag, schon wurschtel ich im Garten...

Momentan kann ich auch gar nicht sooo viel vom LCHF-Leben berichten. Es läuft einfach.

Was mir aber zur Zeit mehr Gedanken bereitet:
Vorgestern kam irgendwie Wasser auf die Tasten der Lebensmittel-Waage.
Natüüürlich ging die dann nicht mehr. Und ich hatte noch eine Mahlzeit vor mir! Ohne Abwiegen *kreisch*

Natüüüüürlich war das aber kein Problem! Im Nachhinein betrachtet.

Ich bin voll waagenabhängig! Und ich meine damit nur die Lebensmittelwaage.
Nach knapp einem Jahr LCHF will (oder kann?) ich nicht mehr ohne Waage.
Aus Angst, etwas aus der Kontrolle zu lassen.
Und dabei klappt das Augenmaß richtig gut!
Sogar, wenn meine Augen größer als der Hunger sind! Das ist mir voll bewusst, weshalb ich trotzdem nur die übliche Portion nehme.

Also. Irgendwie muss ich das doch in den Griff bekommen!
Ich meine... ich hab auch kein Problem damit, den Rest meines Lebens meine Mahlzeiten abzuwiegen. Das liegt an meiner Einstellung des Einfach-Hinnehmens.
Doch ist das "gesund"? Geschweige denn "normal"?
In meinem Fall vermutlich schon. Also das normal ;-)

Als die Waage am nächsten Tag dann einigermaßen ging (ohne Zuwiegefunktion und nur mit Batterie vorher raus und wieder rein), habe ich nach Augenmaß gegessen. Zuerst mit Angst, keine Ahnung, wie viel das nun war, aber ich war unhungrig bis satt. Somit war also die Menge völlig ok und auch das Gewicht ging und geht weiter bergab.
Ich fühlte mich schwankend bis sicher.
Und nun wiege ich wie immer jeden Pup ab.

Was mach ich also nun?
Waage ja oder nein?
Ja: Ein Hoch auf meinen Kontrollzwang!
Nein: Das Essen nach Hunger und Augenmaß klappt bestens!

Hat jemand von euch eine Meinung dazu?
Lebensmittel-Waage weg oder nicht?

Dienstag, 5. März 2013

Fast schon gruselig

Am Wochenende hab ich für Herzblatt ein LCHF-Brot für den Wiedereinstieg gebacken. Die Winterdienstzeit hat ihm durchschnittliche 16-Stunden-Tage bereitet. Da verstehe ich es schon, dass es doch wieder breit ins KH-Näpfchen getreten ist. Auch, wenn es ihm nicht gut damit ging.
Ich behaupte mal, nach meinen 11 Monaten LCHF wäre mir das nicht passiert, aber ok, im Gegensatz zu ihm, werd ich richtig krank von KH... Das hilft natürlich auch, keine Ausnahmen zuzulassen...

Und was war jetzt gruselig nochmal?
Achja, mein Frühstücksverhalten.

Das gebackene Brot ist ja nicht lange haltbar. Heute früh war nur noch ca. ein Fünftel davon übrig. Habe mir 2 Scheiben abgeschnitten, lecker belegt und bin SO unglaublich satt, dass ich es gerade mal auf einen 2. Kaffee gebracht habe. Aber auch nur, weil ich den aus Gewohnheit trinken wollte!
*Arme verschränk!*

SO satt, dass ich einen 2. Kaffee fast vergessen hätte... ich glaub, das war ich noch nie!
Deswegen gabs auch nur einen recht kleinen Schluck Sahne im Kaffee...
Und nun bin ich supersatt und zufrieden und erstaunt. Und gespannt bin ich auch, wie lange dieses Frühstück heute anhält!

Und was gibts sonst noch?

* Gewicht schwankt dank latenter Erkältung... Letzte Woche hatte ich direkten Kontakt mit einer schwer hustenden Dame, die zum Überfluss noch ihr schön krankes Kind mitbrachte.. (Kopf-Tisch usw...) Also weiter mit den NEM und frischer Zitrone...

* Zeitplan: Ich hab ab heute eine Blogrunden-Foren-Zeit eingeplant. Heute noch bis 11 Uhr.

* Klamotten: Gestern den Schrank gesichtet. Das wird ne Menge zum Verkaufen geben...

* Garten: siehe anderer Blog :-) (also schreib ich gleich noch)

Freitag, 1. März 2013

Zum Frühstücker mutiert

Tjo. Seit 2 Wochen frühstücke ich nun.
Kaffee mit Sahne oder Butter oder Mascarpone und 2-3 gekochte Eier dazu.
Das hält so gute 5 Stunden satt.
Butterkaffee allein hielt aber locker 6-7 Stunden vor.

Hab also meine ganzen Eintragungen mal durchforstet und nach Unterschieden gesucht...

Aufs Abnehmen hat es wohl recht wenig Einfluss. Ich nehme nicht besser, aber auch nicht schlechter ab. Doch da hier auch noch die Mens quer kam, werde ich das die nächsten 2 Wochen auch noch genau beobachten. So wirklich sicher bin ich mir nicht, mit der Wassereinlagerung während Mens.


Hunger: Naja, der ist nach einem festen Frühstück schneller wieder da. Ich esse insgesamt 3x am Tag.
Wobei ich hier auch schon eine Verschiebung bemerke in den Essenszeiten.
Vorher: zw. 6-7 Uhr Kaffee mit Fett, ca. 12 Uhr Mittag, ca. 18.30 Abendessen.
Jetzt: zw. 8-9 Uhr Frühstück, gegen 13 Uhr Mittag, Abends zw. 19-21 Uhr, aber mit deutlich weniger Hunger.

Die Portionen sind kleiner geworden. Also pro Mahlzeit. Die Tagesmenge bleibt mit allen Schwankungen gleich. Mal esse ich mehr, mal weniger.

Zufriedenheit: ist da! Allerdings Hand in Hand mit Unsicherheit, wann der Hunger nun wieder auftrittt.
Sicherheitshalber nehme ich mir immer eine kleine Mahlzeit mit, wenn ich nachmittags unterwegs bin, doch die esse ich oft erst wieder daheim. Manchmal auch gar nicht.

Zusammensetzung: EW komplett grüner Bereich zw. 60-110g. KH wie gehabt zw. 5-18g. Fett schwankt nun sehr. Mal 200, mal 120g.
Aber das EW ist nun besser auf die einzelnen Mahlzeiten verteilt.

Es ist noch immer ungewohnt, morgens zu essen, auch wenn der Hunger inzwischen da ist.
Und mir passt es nicht so recht, 3x tgl zu futtern. Mir kommt es zu oft vor. Aber ok, die letzten 10 Monate hatte ich auch 3 Mahlzeiten, aber: eine eben nur flüssig.
Ich glaube, ich bin kaufaul geworden :-)

Montag, 18. Februar 2013

Auf die Schnelle: Tagesplan von gestern

Endlich mehr gegessen, dem Frühstück sei Dank. Irgendwie...

Fett 218,4g
KH 16,6g
EW 101,7g
Macht 108% des angeblichen Tagesbedarfs.

Heute 1 ganzes Kilo weniger :-)

Mit Hunger aufgewacht: 2 gek. Eier und 3 Mascarponekaffee.

Ich glaube, "festes" Frühstücken könnte mir allgemein gut tun... Der nächste Hunger ist zwar auch erst Stunden später da, genau wie beim Butterkaffee-Frühstück, aber irgendwie fühlt sich der Hunger anders an...

Schönen Wochenstart allen :-)

Sonntag, 17. Februar 2013

Kalorien und das Defizit, das angebliche...

Also so geht das grad nicht weiter.
Ich esse derzeit nicht nur bissle zu wenig EW,  sondern insgesamt zu wenig. Habe durchschnittlich ein Defizit von 20-45% von meinem "Tagesbedarf".
Allerdings bin ich auch satt bzw. unhungrig.
Und trotzdem habe ich das Gefühl, da fehlt was.

Gestern habe ich mit dem Essen so richtig geschludert:
Morgens 2 Mascarponekaffee, 20 Min später im Auto 2 Kaminwurzerl,
7 Std später 80g Kaffeesahne in 2 Kaffee, weil ich noch immer unterwegs war,
ca. 3 Std nach dem Mittagskaffee gabs dann Ofenkäse mit 1 Wiener und etwas Möhre.
Außer dem Kaffee hatte ich gute 3 Liter Wasser bzw Tee intus.

Machte insgesamt um die 1500kcal. Also grad mal 67% von dem, was ich laut fddb dürfte.
Gut, das ist ja eh statistisch und durchschnittlich errechnet. Doch so ein bischen Krücke brauch ich ja. Denke ich zumindest ;-)

Also, heute früh hatte ich Hunger, der sich mit dem 1. Mascarponekaffee nicht so ganz besänftigen ließ.  So kam 1 gekochtes Ei dazu und noch ein Mascarponekaffee. Irgendwie hat mir das Ei mehr Hunger als Sättigung beschert, somit noch ein Ei hinterher.
Und wieder das gleiche Spiel: Noch immer Hunger! *gnumpf*
Gut, 3 Kaffee sind bei mir normal, also gibts den 3. mit Sahne und... ein drittes Ei!

Jetzt bin ich mal gespannt, ob ich nun satt werde.

Die Werte des Frühstücks:
47g Mascarpone
162g Ei
26g Sahne 30%

Fett 45g
KH 3,9g
EW 23,4g
Kcal 513

Schön ist: Da ist schon eine nette Menge EW drin :-) Die hatte ich sonst um diese Uhrzeit natürlich noch nicht...
Die Kalorien machen kaum einen Unterschied zu meinen sonstigen Butterkaffees. Also wirds an denen nicht liegen.

Ich werd das weiter beobachten, so mit Hunger am frühen Morgen. Wenn nach dem ersten Kaffee noch Hunger da ist, werde ich künftig lieber 1-3 Eier futtern und bleibe bei Sahne bzw. Mascarpone im Kaffee.

Achja: Nein, ich habe nicht weiter abgenommen, es stagniert so vor sich hin, da ich ja wegen der inzwischen abklingenden Erkältung die NEMs lieber noch ein wenig länger einnehme.
Ich merke nur, dass mir irgendwas fehlt. Und dass ich aber trotzdem kaum Gelüste auf bestimmte Lebensmittel habe. Also muss ich ein wenig rumprobieren...
Die Eier von heute früh waren so eine Art Relikt, ich hab früher immer sonntags ein Frühstücksei gehabt. Auf einem Brötchen ;-)

Freitag, 15. Februar 2013

Alibipost - Notizen

Hier mal ein Alibi-Post ;-)

So, wie hier mal wieder die Welt im Schnee versinkt, bin ich schon lange untergegangen in meinen ganzen Plänen.
Also, die Pläne funktionieren. Immerhin!

Nur hatte ich keine Blog-Zeit eingeplant...

Daher einfach mal einige Notizen, was es bei mir gerade so gibt:
* eine Menge Arbeit. Läuft, klappt bestens.
* Projekte im Hintergrund - eines zwangsweise in die Warteschleife gestopft, andere laufen.
* SportXperiment: Läuft momentan reichlich wenig.
* Essen: Insgesamt ok, aber ich komme schon wieder auf zu wenig EW. Meine beste Quelle dafür ist Fleisch, aber zur Zeit recht wenig Lust drauf. Lieber Gemüse. Trotzdem gibts heute Abend einfaches Steak mit Butter. Ohne Kräuter. Dafür eine schöne Prise von dem Flor de sal aus Sonnes Päckchen (ja, das hat einen richtig leckeren Eigengeschmack!) :-)
* Gesundheit: Uffz, bin gerade ein wenig niedergestreckt. Latente Erkältung seit 1 Woche, große Mengen an NEMs, literweise Ingwer- und Zitronentee. Aber es hilft, leider wirkt es sich aus auf:
* Gewicht: stagniert. Das große ABER:
Ich bin sogar froh drum! :-)
Vor einigen Monaten noch hat mein Körper bei Krankheiten schicke Mengen Wasser eingelagert, Gewicht ging natürlich hoch.
Und nun: nüscht! :-))) Keine Sockenringe oder sonstige Quellungen zu beobachten.
Auch wenn mein Körper nun gegen Viren/Bakterien ankämpft, so schlägt das nicht mehr mit einem kompletten Chaos zu Buche.
Und da ich ja die letzten Jahrzehnte genügend Zeit zum Beobachten hatte und nun vergleichen kann:
Mit LCHF bin ich eindeutig gesünder.
Also nicht nur, dass das krankhafte Übergewicht schwindet, auch mein Immunsystem ist deutlich fitter geworden. Allerdings war die Masse von ansteckenden Leuten in den letzten 2 Wochen so hoch, also das schaffte mein Immunsystem doch noch nicht. ;-) Obwohl... fraglich... ob es bei 20 Erkrankten/Tag überhaupt eine Chance gibt, sich nicht anzustecken...

Also insgesamt gesehen:
Bin zwar schlapp, doch NEMs helfen mir ausnahmsweise mal richtig gut, Gewicht prima unter 100kg, Pläne laufen, ich bin echt zufrieden! :-))

Und bei euch so? :-)

Dienstag, 22. Januar 2013

Ich hab da mal nen Nachtrag :-)



Ich hab mich hier wohl bissle umständlich ausgedrückt... (Das kann ich auch mal gut!)

Ich hab bewußt mitgegessen, mein Nicht-Hunger bekommt immer genug Aufmerksamkeit, so dass ich nicht esse.
Doch weil letztens eben immer wieder Geschichten im Forum kamen, aus Geselligkeit/Gewohnheit essen, musste ich das natürlich ausprobieren.

Obs mir letztlich gut getan hat... keine Ahnung... schlecht getan hats auch nicht.
Aber immerhin sind die Gedanken wieder voll auf Vordermann, dass Uhrzeiten und Essenspausen sowas von total überbewertet sind :-)

Wie war dein Tag? (Montag)

... aber erst mal: Wie fängt der heutige Tag an?

3.45: Augen auf. Ist nicht mein Ernst!
4.14: Ist es doch, hellwach, aufstehen.
4.18: Freuen, dass ich die Heizung auf 3Uhr früh umgestellt habe: Bad warm!
4.20: Kater steht im Bad und fordert Freilassung. Sofort! Natürlich. Was sonst.
4.30: Start engine = Kaffeemaschine
1 Sekunde später: MUUUUUIIIIIIIK! Ah, die Wutzis sind auch schon wach...
4.40: Wutzis gefüttert, Katzenschüsselchen gefüllt, Kaffee mit Mascarpone verklöppelt, Kippchen gedreht, Tippseln dieses Posts auf der Terrasse bei freundlichen 0,8° PLUS!

Montag:
Joaaaa... :-))
Ich hab gestern reichlich Post bekommen. Unter anderem ein Buch... das LCHF-Buch von Jürgen Becker.... Ich schreibe zu fast jedem Buch eine Rezension. Zu diesem Werk kommt auch eine.

Ansonsten komme ich gut voran mit meinem Projekt, obwohl mir Herzblatt dazwischen funkt mit allein gestern 5 Ladungen Wäsche dank Winterdienst. Er ist aber so freundlich und zieht inzwischen sein versalztes Zeug vor der Wohnungstür aus.

Meine Futterbeobachtung von gestern, die mich an viele Geschichten im Forum denken lies und ich habs mal ausgetestet, was "passiert":
Vom Mittagessen (Pfannkuchen) war ich auch nach fast 7 Stunden immer noch satt.
Als Abendessen plante ich Schnitzel in Mandelpanade mit Gurkensalat.
Und obwohl ich keinen echten Hunger hatte, habe ich zusammen mit Herzblatt mitgegessen.
Wahrscheinlich, weil mein Verstand mir sagte: Normalerweise hält eine Mahlzeit gute 5-6 Stunden vor,  und darüber bist du nun gut hinaus, also wirst du bestimmt Hunger haben, ohne dies zu merken.
Ja, klar...

Ich kann gar nicht wirklich beschreiben, wie es mir ging...
Nach dem Essen fühlte ich mich ganz normal satt, doch ich hatte immer dieser den Gedanken: Aber du hattest doch gar keinen Hunger!
Und da bin ich stark in mich gegangen.
Es war ein seltsames Gefühl, ohne Hunger zu essen.
Das hat mich zwar nicht an "früher" erinnert, doch irgendwie war das eine Art schwebendes Gefühl von Sinnlosigkeit.

Das Essen an sich hat für mich wieder einen Sinn bekommen. Also mit LCHF. Mit einem echten Hunger.
Es bedeutet knallhart und ziemlich ausschließlich Nahrungsaufnahme, um dem Körper die notwendige Energie zu zu führen.

Doch wenn ich einfach so esse, um des gemeinschaftlichen Aspektes willen, dann macht mir das Essen in dem Moment Spaß, jedoch bleibt das Unbehagen, dass es nicht notwendig war, so ganz ohne Hunger.
Ein schlechtes Gewissen habe ich nicht. Nur eine ganze Menge Gedanken und Selbstreflektion im Anmarsch, welche Bedeutung ich dem Essen zugestehe.

Nun werde ich mir den Kopf nicht mehr so zerbrechen. Ich habe dieses Abendessen mit Herzblatt genossen. Und ich weiß nun ein Mal mehr, dass ich den richtigen Weg für mich gefunden habe. Nur dann zu essen, wenn ich Hunger habe.
Auch wenn das heißt: ich esse eine Dreiviertelstunde nach Herzblatt ;-)

Futterplan vergessen, also schnell nachschieben:
Morgens Kaffee durcheinander: 1x Butter, 1x Butter+Kokosöl, 1x Mascarpone
Mittags Pfannkuchen, 1 Butterkaffee
Abends Schnitzel und Gurkensalat

Die Werte:
KH 14,8g
EW 80,7g
Fett 191,6g

Getränke wie immer: 3,5l Kräutertee, 0,8l Kaffee, 0,7l Wasser


Montag, 21. Januar 2013

Wie war dein Tag? (Sonntag)

Na, was soll ich dazu sagen, wenn einem freundliche -20kg entgegen blinken ;-))

Genial wars! :-)

Den ganzen Tag breitestes Grinsen im Gesicht!

Mit meinem Projekt bin ich dank Chephes Hilfe super voran gekommen - Danke nochmals für deine Rettung, meine Liebe! :-) Ich war wirklich schon kurz vor Hinschmeissen... *seufz*

Der Futterplan (gigantisch, sach ich euch!):

Morgens 1 Butterkaffee, 2 Butter-Kokosöl-Kaffee

Mittags Snackteller, 1 Stück Linzer Torte

Abends Snackteller, 1 Butter-Kokosöl-Kaffee

nochn bischen späterer Abend: 3 Scheiben Käse mit 3 Kaminwurzerl

Irgendwie hatte ich voll die Gelüste auf EW!

Die Werte:
KH 6,6g
EW 109,7g
Fett 285,1

Wen die Kalotierchen interessieren: 3043! :-)

Nein, nicht zugenommen deswegen ;-)
Die Waage steht still, aber mein Körpergefühl ist deutlich besser.
Die nächsten Tage werde ich wirklich mehr EW zuführen. Also zwischen 65 und 98g pro Tag. Mit Ausrutschern nach oben und unten, lässt sich ja nicht vermeiden, aber mein Auge wird mehr drauf bleiben ;-)

Sonntag, 20. Januar 2013

Wooohooooo :-)

Erst mal muss ich meinen Tagesplan von gestern korri-gieren, denn die Gier hat kurz nach dem Posten zugeschlagen in Form von 50g Mascarpone.

Die Werte also:
KH 14,6g
EW 97,4g
Fett 197g

Also noch einen Ticken mehr EW (und Fett!) ;-)

Zum Thema Selbstbeobachtung von gestern wegen dem EW:

Irgendwas muss dran sein.
Von gestern auf heute sagenhafte -800g auf der Waage, macht freundliche
20 Kilo MINUS!

YEEEEEEHAAAAA! :-))))

Ich werde es natürlich beobachten, das mit dem EW ;-)

Erst mal freu ich mich wie Kladdkaka (Keks passt ja nimmer ;-) )


Und als hätte Herzblatt sowas in der Art geahnt, kam er gestern mit Mamas neuem Liebling nach Hause :-)))

Mein neues Spielzeug - Klick!

Samstag, 19. Januar 2013

Wie war dein Tag?

Ist nun rum.
Hab heute fleißig Herzblatt geholfen... 5 Std Aufräumen und Putzen... Ist Sport, gell!

Die Beobachtung des Tages:
In den letzten 14 Tagen hatte ich relativ wenig EW. Immer an der unteren Grenze entlang, mein Bereich liegt zwischen 65 und 98g pro Tag.
Wahrscheinlich stagniert mein Gewicht im Moment deswegen? Ich weiß es nicht, aber vermutlich sehe ich es morgen früh auf der Waage, deswegen geh ich gleich ins Bett!
Gute Nacht!









































Neeeein, Spaß :-)))

Neugierig bin ich zwar schon, aber noch viel zu wach ;-)

Der Tag war heute wieder kaffeelastig. Wie so oft, wenn ich Herzblatt helfe...

Der Futterplan:

Morgens 2 Butterkaffee, 1 Sahnekaffee

Mittags 1 Wiener, Emmentaler, 1 halber Schokomuffin mit etwas Butter bestrichen *sabber*, 3 Sahnekaffee

Abends 1 Mini-mini-Steakchen von gestern abend, Gulasch mit einem Schlag Frischkäse, 1 Butter-Kokosölkaffee

Getränke 3l Kräutertee, 1,4l Kaffee, 0,5l Wasser

Die Werte:
KH 12,5g
EW 95,3
Fett 176,9g

Im Gegensatz zu sonst bin ich richtig pappsatt, aber nach dem Kaffee nicht mehr SO pappsatt.... Seltsam... Aber ich hab das schon öfter beobachtet, dass pappsatt nach einem Kaffee hinterher verlangt ;-)

Falls sich jemand fragt, wie ich immer auf diese 0,5l Wasser komme: Ich nehme morgens Tabletten gegen die Schilddrüsen-Unterfunktion resp. Hashimoto ein ;)
Und abends eine ASS. Dazu jeweils ein Glas Wasser... Immer.

Ich seh grad, dass ich heute auf knapp 5 Liter komme! Wooouuuuuuu *g*

Nun hinterlasse ich allen Lesern ein freundliches *Börps* :-))

Donnerstag, 10. Januar 2013

Das Süßzeug und ich

Wir verstehen uns, das Süßzeug und ich.
Wir haben keine großen und keine kleinen Probleme miteinander.
Wir haben Zeiten, in denen wir uns öfter begegnen und Zeiten, da sehen wir uns gar nicht.

Na, klingt nicht grad nach Sucht.
Genau.
Ich habe keine Zucker- oder Schokoladensucht.
Obwohl ich immer gerne Schokolade gegessen habe.
Am liebsten Nougat. Schön schmelzig und süß. Nach einem Riegel SO süß, dass mir kurz vor Elend war. Der Rest wanderte in irgendeinen Schrank.

Und Torte. Torte und ich waren ganz dicke! Im wahrsten Sinne des Wortes :-)
Schoko-Sahne-Torte. Oder Schoko-Sahne-Nuss-Torte. Da schmeckte mir die Schoko-Sahne schon immer besser als die Teigschichten, die pro forma die Sahne in Form brachte.

Wenn ich mal einen Mädelsabend mit mir machte, dann nahm ich mir immer vor:
1. Mädelsfilm rauskramen oder runterladen, Tee bereitstellen, dicke Decke aufs Sofa
2. fettes Abendessen: Backofenkäse mit Gemüsesticks, gerne schon, wenn der Film beginnt
3. Snacks zum Film: Nougatschokolade und eine Tüte Chips (Salz+Essig)

Punkt 1 und 2 klappte immer.
Punkt 3 war schon knifflig, ich war so satt von der Portion Ofenkäse, die laut Packungsangabe für 2-3 Personen gedacht war.
Doch einfach so Punkt 3 aufgeben, "wollte" ich nicht!
Also noch ne kleine Handvoll Chips, einen Riegel Schokolade über den Film verteilt.
Inklusive kotzübel hinterher.
:-)

Irre eigentlich, dass dieses Abendessen schon komplett LCHF war. Es hat mich sehr lange satt gehalten, trotz den KHs hinterher war die Waage am nächsten Tag besser drauf. Was ich aber nie in Verbindung mit dem Abendessen brachte, da hatte ich mich einfach noch nicht beobachtet...
Aber gut, es ging um das Süßzeug!

Gab es keine Schokolade, kein Problem.
Gab es keine Torte, macht nix.
Morgen ist auch ein Tag, an dem ich das essen kann, wenn es nicht gerade verfügbar ist.

So locker konnte ich schon immer mit dem Süßkram umgehen.
Und kann es heute noch.
Ich hatte nie Fressanfälle aus Emotionen heraus.
Stress, egal welche Form, schlug mir immer auf den Magen. Ich mochte nichts essen.
Freude war auch nicht an Essen gekoppelt. Liebeskummer siehe Stress ;-)
Mir fällt spontan nur eine Situation ein, wo ich immer gern und auch viel aß: Mit Freunden eine tolle Zeit verbringen, abends ausgehen, zusammen essen und lachen.
Und nun überlege ich gerade, habe ich wirklich viel gegessen?
Eine normale Portion Wasauchimmer im Restaurant. Nicht mal Dessert. Dafür aber Mengen an Milchkaffee ;-)
Und nach 2 bunten, großen Cocktails war ich mangels Alkoholverträglichkeit auch schon abgefüllt.
Satt auch, wegen dem vielen Saft da drin.
Aber jetzt kommt es mir vor, als hätte ich viel gegessen bei solchen Abenden.
Objektiv betrachtet war es nicht mehr als sonst auch.
Vielleicht kommt es mir nur viel vor, weil der ganze Abend immer gefüllt war :-)

Tze, ich war doch grad noch bei Süßkram! Mit dem ich gut umgehen kann!

Und nur deswegen baue ich mir KHärmeren Süßkram nach!
Ich finde, ich habe einen recht guten Umgang damit. Mich verfolgen auch nach einer Süßmahlzeit keine tagelangen Gelüste.

Gelüste, eigentlich Appetit auf Essbares, habe ich nach anderen Übeltätern wie z.B. Früchtetee oder Süßstoffen.
Meide ich das, ist alles bestens.

Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich keinerlei Abhängigkeit von Zucker, Schokolade oder Torte habe.
Dazu kommt meine Grundeinstellung: Will ich was, dann sollte ich die Rahmenbedingungen beachten und hinnehmen.  Ich ziehe es einfach durch. Unter der Bedingung, dass ich mich damit wohl fühle.
Ansonsten wird wieder was verändert.

Diese Kombi macht es mir generell leicht. Leicht, mich in neuer Umgebung zurecht zu finden (20.Wohnsitz lässt grüßen), aber auch leicht, eine neue Ernährungsform zu testen und durch zu ziehen.

Vermutlich bin ich damit eine kleine Randerscheinung.

Wie war dein Tag? (Mittwoch)

Wechselhaft.
Von "zum Stinken zu faul" bis zur Energieladung.
Das brachte mit Müh und Not z.b. gewaschene Wäsche, aber auch wieder eine blitzeblanke Dunstabzugshaube, aus deren Schiene nämlich schon Fett tropfte!
Ok, sooo blitzeblank ist die noch nicht. Nur der Filter wanderte erst in die Spülmaschine und dann hab ich die Reste mit Grundreiniger behandelt.
Das angeschraubte Teil, wo man sich so nett verbiegen muss, um alle Stellen zu erreichen, das steht noch an.
Aber auch nur, weil ich das Material nicht einordnen konnte. Und bevor ich da mit Herzblatts Geheimmitteln rangehe und eventuell das Material ruiniere.... hab ich lieber abgewartet, bis Herzblatt heim kam und sagte, was ich womit behandeln kann.
Ist schon prima, wenn man nen Fachmann Zuhause hat :-)

Gesportelt hatte ich ja auch und nach der 2. Runde Bergsteiger hab ich die Position gleich genutzt, um mich in den Fersensitz zu begeben, aufrichten und einen Schluck Wasser zu trinken.
Da fiel mir auf:
Hä? Da drückt nix mehr!
Sonst waren meine Oberschenkel und Waden so dick, dass es stellenweise unangenehm aufeinander drückte.
Das war weg.
Es war ein ganz einfaches, angenehmes Sitzen!
:-)))

Futterplan:
Morgens: 3 Butterkaffee

Mittags 1 Schokomuffin, je eine Hälfte mit Butter und Frischkäse bestrichen
Nachmittags 2 Kaminwurzerl und etwas Gouda

Abends Brokkoli und frische Champignons gebraten, etwas Gouda drüber

Getränke: 2,5l Kräutertee, 0,6l Kaffee, 0,5l Wasser

Werte:
KH 10,9g
EW 53,9g
Fett 199g

Kommen wir mal zum Mittag- und Nachmittagessen:
Der Schokomuffin hat mich erst mal unglaublich satt gemacht! Ein wirklich sattes Gefühl, ich wollte nicht mal nen Kaffee hinterher.
Aber dann ca. 3 Stunden später...
Ich hatte ein komisches Gefühl im Magen.
Konnte unmöglich Hunger sein!
War es aber.
So schob ich also Wurst und Käse rein und dann war alles paletti. Ich hab mich wieder wohl gefühlt.

Dann hab ich mal wieder auf die Werte geschielt und beobachtet:
Mittags nehme ich das Meiste zu mir. Also vom Energiewert gesehen. Von der Menge ists relativ wenig.
Der Muffin hats aber nicht auf die üblichen Werte gebracht, hatte aber eine gute Füllmenge.
Kein Wunder, dass ich nicht so lange wie sonst satt war...

Ich glaube, so einen Muffin teile ich mir bei Gelüsten einfach auf 2 Tage auf. Dann gibt das ein prima Dessert.